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CL: Friedrichshafen knapp an der Sensation vorbei

Der VfB Friedrichshafen hat in der Indesit European Champions League fast für die Sensation des Spieltages gesorgt. Nach über zwei Stunden Spielzeit musste sich der deutsche Volleyball Rekordmeister in Athen in fünf Sätzen mit 3:2 (27:29 / 25:17 / 19:25 / 25:17 / 20:18) geschlagen geben. „Ich muss meiner Mannschaft ein riesiges Kompliment machen, wie sie gespielt hat“, lobte VfB – Co Trainer Ulf Quell seine Mannschaft nach dem Spiel. „Trotzdem ist es sehr ärgerlich, dass wir den Sieg durch eigene, leichte Fehler aus der Hand geben haben.“

Ohne Druck aufspielen war die Devise, die das Trainerduo Moculescu / Quell ihren Schützlingen mit auf den Weg gegeben hatte. Und dies setzten die VfB Profis von Anfang an konsequent um. Nervosität vor den großen Namen auf der anderen Seite des Netzes – Fehlanzeige. Von Beginn an entwickelte sich ein packendes Spiel, in dem Friedrichshafen immer auf Augenhöhe mit dem großen Favoriten war. Der Lohn für den Einsatz stand nach 33 Minuten zu Buche: der VfB gewinnt den ersten Satz mit 29 zu 27.

Im zweiten Satz nahm Athen die Initiative an sich und schaffte es auf die gesamte Dauer des zweiten Durchgangs, einen kleinen Puffer zwischen sich und dem VfB zu halten. Am Ende holte sich der Favorit aus Griechenland den zweiten Satz nach 25 Minuten.

Wer jedoch gedacht hat, dass der VfB nun einbricht, der sah sich getäuscht. Das Team schaffte es von Beginn des dritten Satzes an, das Spiel wieder offen zu gestalten und lies Athen das ein oder andere Mal durch gekonnte Aktionen vor fast leerer Kulisse schlecht aussehen. Der verdiente Lohn für die Anstrengung: Friedrichshafen gewinnt den dritten Durchgang in 28 Minuten mit 25:19.

Die Anspannung und der Druck, unter dem die Spieler aus Athen standen, war im vierten Satz förmlich zu spüren. Nicht immer ganz sattelfest, aber trotzdem standhaft wehrten sich die Griechen gegen eine Niederlage. Der Knackpunkt Mitte des Satzes: „Wir haben unsere Chancen einfach nicht genutzt. Und auf diesem Niveau rächen sich vergebene Chancen meist ganz schnell“, so Ulf Quell. Athen hingegen nutze die Chance und sicherte sich den vierten Durchgang mit 25:17.

Die Entscheidung musste nun im fünften und letzten Satz fallen. Punkt um Punkt spielten sich die beiden Teams nach oben. Keinem gelang es sich entscheidend abzusetzen. So wurde aus einem zwei Punke Vorsprung des VfB`s beim Stande von 7:9 in kürzester Zeit ein 11:10 für die Griechen. Beim Stande von 15:14 für Friedrichshafen die große Chance, für die Sensation zu sorgen, doch die Häfler bekommen den Ball nicht „tot“.

Beim Stande von 18:18 dann ein leichter Fehler von Friedrichshafen. Den folgenden Matchball verwandeln die Griechen mit einem Ass. „Die Enttäuschung ist groß, das muss ich ganz ehrlich zugeben“, schildert Ulf Quell seine Gefühle unmittelbar nach dem Spiel. „Wir sind für die Chancen, die wir nicht genutzt haben, gnadenlos bestraft worden. Und dies ist bei einem solchen Spiel besonders bitter. Wir hatten die Sensation zum Greifen nahe, doch wir haben es nicht geschafft.“

VfB / PMK



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