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DVV-Pokal: TVR gegen haushohen Favoriten chancenlos aber mit guten Ansätzen

Der deutsche Meister VfB Friedrichshafen lies nicht viel anbrennen beim Lokalderby gegen den Aufsteiger aus Rottenburg. 0:3 (19:25, 13:25, 21:25) lautete das klare Ergebnis nach einer Spielzeit von 64 Minuten.

Alles andere als dieses Ergebnis wäre eine Sensation gewesen. Dennoch brauchen die jungen Rottenburger den Kopf nicht in den Sand zu stecken. Oliver Gies hat sich sehr gut in die Mannschaft eingefügt, Routinier Stjepan Masic spielte auf der Mittelblockposition eine sehr gute Partie und die Mannschaft kämpfte im Bereich Block/Feldabwehr um jeden Ball. Dem hohen Druck der Spieler von Bundestrainer Stelian Moculescu konnten die Rottenburger letztlich nicht Stand halten und mussten anerkennen, dass der VfB in einer „anderen Liga“ spielt.

So markierte Diagonalangreifer Jochen Schöps gleich im ersten Satz mit starken Aufschlägen vom 2:2 zum 5:2, bzw. vom 13:12 zum 16:12 für den VfB, dass er nicht gewillt war, Überstunden in Tübingen zu absolvieren. Die Rottenburger hielten zwar tapfer dagegen, gegen solch präzise und extrem hart geschlagenen Aufschläge konnten die letztlich wenig ausrichten.

In Satz Nummer zwei nahm der zweite überragende Akteur vom Bodensee, Nationalzuspieler Simon Tischer, das Szepter in die Hand. Eine Aufschlagserie mit 7 Punkten in Folge und teilweise spektakulären Zuspielen auf seinen Hauptangreifer Schöps stellten den deutlichen Satzgewinn mit 25:13 für den „Abo-Meister“ sicher.

Die Spieler um Rottenburgs Kapitän Thomas Welz kämpften sich mit tollen Aktionen in das Spiel zurück und konnten bis 12:10 für den TVR sogar mehrere Male in Führung gehen. Die an diesem Abend „üblichen Verdächtigen“ sorgten dafür, dass letztlich kein Satzgewinn möglich war. Schöps mit Aufschlägen vom 10:12 zum 15:12 und Tischer von 17:15 auf 20:15 für ihr Team zeigten, dass sie die WM-Strapazen gut verkraftet hatten. Die Profi-Truppe aus der Zeppelinstadt spielte diesen Vorsprung mit großer Routine zum 25:21 Satzgewinn.

Für die Rottenburger konnte die Begegnung letztlich nur Zwischenstation sein, sich auf die kommenden Entscheidungsspiele auf hohem Niveau vorzubereiten. Dass die TüArena auch im Pokalspiel mit knapp 1.400 Zuschauern besetzt war, während bei den anderen Achtelfinalspielen der Männer im Schnitt unter 300 Zuschauer anwesend waren, ist ein toller Beweis für die Volleyballbegeisterung der Region. Spätestens beim nächsten Heimspiel am 5.1.07 gegen den GSVE Delitzsch soll dann ein Sieg in der TüArena gefeiert werden.

PM/TVR



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