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Deutlicher Sieg des VfB gegen Eltmann

Die Volleyball Profis des VfB Friedrichshafen geben sich in der Bundesliga weiterhin keine Blöße. 3 zu 0 (25:16 / 30:28 / 25:14) hieß es am Ende in der Arena Friedrichshafen für den Favoriten vom Bodensee gegen die SG Eschenbacher Eltmann. „Ich bin mit der Leistung meiner Mannschaft sehr zufrieden, auch wenn wir im zweiten Satz teilweise etwas zu locker gespielt haben“, so VfB Co – Trainer Ulf Quell, der gegen Eltmann den erkrankten Trainer Stelian Moculescu an der Linie vertrat.

Wie schon in der Champions League gegen Novi Sad brauchten die Häfler zu Beginn einige Punkte um sich einzuspielen. Doch ab dem Stand von neun zu neun drehten die VfB – Profis auf und brachten den Satz am Ende sicher mit 25 zu 16 nach Hause. Großen Anteil daran hatte einmal wieder Lukas Divis, der mit seinem Aufschlag sieben Punkte in Folge machte. Doch auch Robert Hupka sorgte mit seinen Angriffen immer wieder für schöne Punkte.

Im zweiten Satz traute so mancher Fan seinen Augen nicht, als er auf die Anzeigentafel blickte. Von Beginn an hinkte der VfB einem vier Punkte Rückstand hinterher. Während die Friedrichshafener vor allem in der Annahme leichtfertige Fehler machten, hatten die Spieler aus Eltmann einen Lauf. Besonders auffällig in dieser Phase war Eltmanns Dragan Svetozarevic, der die Häfler das ein oder andere Mal überraschte. Beim Stande von 20 zu 24 hatte die SG die ersten vier Satzbälle und war somit dem großen Ziel, „einen Satz gegen den VfB zu gewinnen“, so nah wie noch nie.

Doch aus dem Satzgewinn wurde nichts, denn die VfB Profis schafften es in letzter Sekunde noch, ins Spiel zurück zukommen und wehrten bis zum Stande von 24 zu 25 fünf Satzbälle ab. Der VfB seinerseits verwertete durch Juliano Bendini beim Stande von 29 zu 28 dann seinen vierten Satzball. Ein kurzes Anspiel schmetterte der Brasilianer zum Satzgewinn in die gegnerische Hälfte. Der Schock, dass seine Spieler den zweiten Satz noch aus der Hand gegeben haben, saß bei Eltmanns Trainer Milan Maric nach dem Spiel noch tief: „Meine Spieler waren auf einmal wie versteinert und haben ehrfürchtig auf die andere Seite geschaut. Fünf Satzbälle gegen den VfB, die bekommen wir so schnell nicht wieder. Wir haben eine große Chance vergeben.“

Auf Seiten des deutschen Meisters war die Suche nach den Fehlern im zweiten Satz schnell beendet. „Wir dachten es läuft alles so weiter wie im ersten Satz, dann waren wir einfach zu locker und sind nicht mehr mit voller Konzentration an die Bälle gegangen“, analysierte VfB Zuspieler Simon Tischer. „Erst als schon fast alles gelaufen war sind wir wieder aufgewacht und haben den Satz mit Glück und Können noch gedreht.“

Auch die zehn Minuten lange Pause zwischen dem zweiten und dritten Satz konnte die Spieler der SG Eltmann nicht mehr aufbauen. Im dritten Satz hatten Sie nie den Hauch einer Chance und verloren diesen am Ende deutlich mit 25 zu 14. Den Matchball verwandelte das Häfler Eigengewächs Max Günthör nach einem schönen Zuspiel vom eingewechselten Zuspieler Lukas Tichacek. Erfolgreichster Spieler auf Seiten des VfB war Robert Hupka mit 13 Punkten, gefolgt von Lukas Divis mit zwölf verwandelten Bällen.

In der Volleyball Bundesliga liegt der VfB Friedrichshafen nun mit zehn zu null Punkten; zwölf zu zwei Sätzen und mit einem Spiel weniger weiter an der Spitze. Die größte Überraschung an diesem Spieltag schafften die Netzhoppers aus Königs Wusterhausen bei ihrem 3 zu 1 Erfolg über den Favoriten Moerser SC. Deutlich auch das Ergebnis beim Spiel evivo Düren gegen den SCC Berlin. Hier behielt der amtierende Vizemeister mit 3 zu 0 klar die Oberhand über den Hauptstadtclub.

Das nächste Spiel des VfB Friedrichshafen findet bereits am kommenden Mittwoch statt. Gegner in der Arena Friedrichshafen wird dann er SV Bayer Wuppertal sein. Spielbeginn ist um 20.00 Uhr.

VfB/PMK



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