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TVR gewinnt einen Satz aber verliert das Spiel gegen Eltmann

Rottenburg, 8. Oktober 2006 – Viel vorgenommen hatten sich die Erstligavolleyballer des TV Rottenburg bei ihrem Auswärtsspiel in Oberfranken bei der SG Eschenbacher Elt-mann. Zu Spielende stand eine 1:3 (14:25, 20:25, 27:25, 23:25) Niederlage auf der Anzeige-tafel und die Rottenburger Mannschaft versuchte völlig niedergeschlagen, das Spiel zu ver-kraften.

Als der sehr schwere Spielplan im Sommer feststand, war allen Beteiligten klar, dass ein Start in die 1. Liga mit einer langen Niederlagenserie sehr wahrscheinlich sein würde. Mittlerweile be-finden sich die Bischofstädter mit 0:8 Punkten auf dem zehnten Platz. Das ist weder überra-schend noch tragisch. Delikat wird die Tatsache zum einen dadurch, dass die anderen Teams im Abstiegskampf wie Mitaufsteiger König Wusterhausen und der VC Leipzig bereits fleißig und teilweise unerwartet Punkte sammeln. Zum anderen ist es ärgerlich, wie sich die Männer um Trainer Müller-Angstenberger durch unnötige Fehler um den Lohn ihrer Arbeit bringen.

Im ersten Satz gegen die SGE schienen sich die Rottenburger noch halb im Bus zu befinden. Eltmann führt 1:0 und schlägt vorsichtig auf. Zuspieler Welz setzt nacheinander drei verschiede-ne Angreifer ein, alle drei suchen das gegnerische Feld, finden es mit ihren Angriffen jedoch nicht: 4:0 für Eltmann und erste Auszeit für Rottenburg. Der TVR ist nicht im Spiel und punktet nur ein Mal bei eigenem Aufschlag, die SGE macht es besser und baut den Vorsprung kontinu-ierlich zum 25:14 aus.

Trainer Müller-Angstenberger lässt die Spieler Haas (für Pompe) und Seric (für Schmeckenbe-cher), die beim 9:16 im ersten Satz eingewechselt wurden, in Satz zwei auf dem Feld. Die Um-stellung ist erfolgreich. Der TVR kämpft sich in das Spiel und erarbeitet sich bis zum 14:12 eine kleine Führung. Bei den Franken schreitet Ex-Nationalspieler Oliver Heitmann zum Aufschlag und verlässt erst beim 17:14 für Eltmann diese Position wieder und zeigt auf, dass Routine in diesen Situationen jugendlichem Überschwang überlegen ist. Noch einmal nehmen die Rotten-burger das Herz in die Hand, Schmeckenbecher kommt für Seric auf Feld zurück und der TV verkürzt auf 20:21, bevor SGE-Kapitän Nowak mit wiederum cleveren Aufschlägen zum 25:20 die 2:0 Führung für Eltmann einfahren kann.

Satz drei verläuft zunächst sehr ausgeglichen. Beim TVR kommt Alexander Haas immer besser ins Spiel und punktet über die Außenposition fast nach belieben. Auf der anderen Seite steht mit Dragan Svetozarevic ein überragender Diagonalangreifer, der erfolgreich Punkte sammelt. Die Neckarstädter können ihre Eigenfehler deutlich reduzieren, bei den Franken häufen sie sich. Über 9:8, 16:14, 22:21 und 25:25 gelingt letztlich der Satzgewinn zum 27:25.

Der Viertplazierte der Bundesliga-Hauptrunde 2005/06 reagiert keineswegs entmutigt auf den Satzverlust. Erneut gelingen Christian Nowak beim Aufschlag fünf Punkte in Folge vom 2:4 zum 7:4. Der TVR gibt nicht auf und kann seinerseits bereits zum 14:13 wieder in Führung gehen. Es entwickelt sich ein offener Schlagabtausch, die Führung wechselt ständig.
Beim 19:19 erhält Rottenburg das Aufschlagrecht. Die Trainer führen einen Doppelwechsel durch und verstärken mit Pompe für Welz den Block, gleichzeitig kommt Tobias Kohl zum Auf-schlag und Zuspiel. Die Strategie scheint aufzugehen 20:19 für den TVR. Die SGE steht stark unter Druck und nimmt eine Auszeit. Der Rottenburger Aufschlag segelt drei Meter hinter das Feld. Kurz darauf folgt auf einen Annahmefehler des TVR ein Fehler im Angriff. Eltmann be-kommt drei Matchbälle geschenkt: 24:21. Noch einmal sind die Rottenburger am Drücker und wehren 2 Matchbälle ab Beinahe symptomatisch für das Spiel wird diese Chance vergeben und der nächste Aufschlag ins Netz geschlagen. Die SG Eltmann gewinnt 3:1.

Es bleibt die Erkenntnis, dass dem jungen Rottenburger Team die für die Beletage erforderliche Cleverness schlicht noch fehlt. Daran werden die Trainer mit der Mannschaft in den nächsten Wochen hart arbeiten, um sich bei den „4-Punkte-Spielen“ gegen Leipzig, Delitzsch, VCO Berlin und König Wusterhausen nicht mehr die Butter vom Brot nehmen zu lassen.
Sollte die Mannschaft ihre Fehler früher abstellen können, sind durchaus auch Überraschungen gegen die kommenden, klaren Favoriten Unterhaching, Düren und Wuppertal möglich.


Pressemitteilung TV Rottenburg



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