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Ulms Coach verspricht sich größere Volleyball-Begeisterung spätestens nach Athen

Nürtingen - Eine wachsende Volleyball-Begeisterung verspricht sich Ulms Bundesliga-Coach Mathias Eichinger nach der „Riesenüberraschung und dem sensationellen Auftritt der Mannschaft“ bei der Olympia-Qualifikation in Baku spätestens nach den Olympischen Spielen von Athen.

„Das war eigentlich immer so“, lautet Eichingers Erfahrung. Nach den Olympischen Spielen 1984 in Los Angeles meldete sich gar ein Sponsor bei seinem früheren Team in Feuerbach und schloss mit dem damaligen Stuttgarter Erfolgsclub einen Drei-Jahresvertrag als Hauptsponsor ab.
Seine Zuspielerin Tanja Hart erwartete der Trainer erst zwei Tage vor dem Spiel gegen Berlin in Ulm zurück, die Spielmacherin durfte sich noch ein paar Tage ausruhen und den Medien, wie TV, Radio und den Zeitungen als Botschafterin in Sachen Volleyball zur Verfügung stehen.
Der Erfolgstrainer des Deutschen Meisters und Pokalsiegers Ulm hat große Bewunderung und Respekt vor der Leistung von Bundestrainer Hee Wan Lee. Eichinger: „Er hat nach der harschen Kritik, die nach dem frühen Aus bei der Weltmeisterschaft 2002 in Deutschland auf ihn niederprasselte, das einzig Richtige gemacht. Er hat Ruhe bewahrt und konsequent an seiner Mannschaft gearbeitet.“
Besonders seine jungen Schützlinge wie Atika Bouagaa profitierten nach Meinung Eichingers von dem Technikfreak, der diesem Trainingsbereich stets einen sehr großen Platz einräumt. Eichinger: „Wir legen ja immer so viel Wert auf die mentale Stärke. Hee Wan Lee dagegen verfolgt das Prinzip, wenn ich meinen Spielerinnen durch eine perfekte Technik das Rüstzeug für alle Spielsituationen gebe, kommt die Selbstsicherheit von allein.“
Die Leistung von Baku scheint dem Mann Recht zu geben. Schon der Auftritt bei der Europameisterschaft, der mit der Bronze-Medaille belohnt wurde, lässt eine kontinuierliche Leistungssteigerung erkennen. Die jungen Talente haben deutlich an Selbstbewusstsein und Stärke gewonnen. Deshalb rät Eichinger dem DVV, auf die jungen Spielerinnen zu vertrauen und diese Mannschaft, die nach seiner Meinung über einen extrem ausgeprägten Teamgeist verfügt, zusammen und bei Laune zu halten. Die Verantwortlichen sollten bei der Talentsuche weiterhin die Augen offen halten: „Es gibt noch ein paar junge Spielerinnen, die auf dem Sprung an die Spitze sind.“
Lesen Sie in den nächsten VolleyNews ein Interview mit Tanja Hart.



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