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VfB Friedrichshafen: Dank Energieleistung ins Pokalfinale

Ein Endspiel im DVV-Pokal scheint ohne den VfB Friedrichshafen kaum noch denkbar. Im Halbfinale setzte sich der Klub vom Bodensee am Samstag mit 3:1 (13:25, 25:23, 26:24, 25:19) gegen den SCC Berlin durch und hat damit die Chance, die bronzene Trophäe zum achten Mal in Folge zu gewinnen

Die Volleyballer vom VfB Friedrichshafen sind weiter auf Rekordjagd. Dank einer bemerkenswerten Energieleistung zogen sie am Samstagabend ins Endspiel des DVV-Pokals ein. Im Halbfinale bezwangen sie vor 1600 Zuschauern in der Berliner Sömmeringhalle den SCC Berlin mit 3:1 (13:25, 25:23, 26:24, 25:19). Interessant: Die Häfler verließen als Sieger das Spielfeld, obwohl sie mit insgesamt 89 Punkten in der Endabrechnung zwei Zähler weniger als Berlin aufzuweisen hatten. „Ich bin froh, dass wir gewonnen haben“, sagte Christian Pampel. „Schön, dass wir jetzt im Finale stehen.“

Bis das VfB-Ensemble jubeln konnte, bedurfte es jedoch eines harten Stücks Arbeit. Obwohl mit Lukas Tichacek, Christian Pampel, Lukas Divis, Robert Hupka, Joao José, Juliano Bendini und dem von seiner Schulterprellung genesenen Libero Markus Steuerwald eine erprobte Starting Six auf dem Feld stand, wollte zunächst gar nichts klappen. Weder Annahme, Zuspiel oder Angriff noch Aufschlag, Block und Verteidigung funktionierten während Berlin insbesondere über den Service enormen Druck ausübte und sich Satz eins im Handumdrehen sicherte. „Das hatte mit Volleyball wenig zu tun“, schimpfte VfB-Cheftrainer Stelian Moculescu. „Erst danach haben wir angefangen, zu spielen.“

Allerdings auch erst ab Mitte des Durchgangs. Mit 11:17 lagen Kapitän José & Co. schon zurück, ehe sie erfolgreich zur Aufholjagd ansetzten. Beim 22:22 hatten sie den Ausgleich und beim 24:22 zwei Satzbälle erkämpft, deren zweiten der eingewechselte Rodman Valera mit einer raffinierten Zuspielfinte zum Gewinn nutzte. Mit Valera im Zuspiel und Everaldo im Außenangriff agierte der VfB besser. Beständig lagen die Häfler im dritten Satz mit zwei bis drei Punkten vorn, ehe am Schluss der SCC noch einmal herankam. Die Berliner punkteten vom 23:20 zum 23:24, konnten gegen die beiden finalen Punkte auf VfB-Seite – erst ein As durch Pampel, dann ein Einerblock durch Divis – aber letztlich doch nichts ausrichten. Das gab Friedrichshafen die nötige Sicherheit und brach dem SCC das Genick, so dass sich die Gäste Abschnitt vier und damit den umjubelten Sieg sicherten.

„Wir haben gut angefangen. Zu 13 dürfte Friedrichshafen schon lange keinen Satz mehr verloren haben“, sagte SCC-Trainer Michael Warm. „Leider sind wir noch nicht so weit, dass wir dieses Niveau halten können. Uns fehlt die Konstanz.“ Pampel, mit 17 Zählern erfolgreichster Häfler Punktesammler, dagegen sah den entscheidenden Unterschied im besseren Nervenkostüm seines Teams. „Ich finde es gut, dass wir ruhig geblieben sind. Auch, wenn wir hinten lagen oder es knapp zuging, sind wir nicht in Hektik verfallen“, sagte er. „Bei den Berlinern dagegen hatte ich das Gefühl, dass sie Angst hatten, die Sätze zu verlieren.“

Friedrichshafen darf sich damit wie schon in den beiden vergangenen Jahren auf das Finale im mehr als 10.000 Zuschauer fassenden Gerry-Weber-Stadion in Halle (Westfalen) freuen. Gegner im Endspiel um den DVV-Pokal ist am 9. März evivo Düren, das sich glatt mit 3:0 gegen die SG Eschenbacher Eltmann durchsetzte.

Die nächsten Spiele des VfB Friedrichshafen
20. Januar (15.00 Uhr) BL: Hamburg Cowboys – VfB Friedrichshafen
23. Januar (20.00 Uhr) CHL: VfB Friedrichshafen - Unicaja Arukasur Almeria (Spanien)

PM/VfB



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