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Champions League: Kazan zu stark für Friedrichshafen

Vor 4500 Zuschauern in der ausverkauften Arena hat der VfB Friedrichshafen sein Heimspiel in der Indesit European Champions League gegen Dinamo-Tattransgaz Kazan (RUS) mit 1:3 (21:25, 25:20, 15:25, 24:26) verloren. Dabei mussten die Häfler auf Libero Markus Steuerwald verzichten. Seine Position übernahm Idi, der sein erstes Heimspiel im VfB-Trikot erlebte

Noch vor Spielbeginn durfte Idi einen ganz besonderen Moment genießen. Nachdem der Brasilianer in der Arena vorgestellt wurde, sangen ihm 4500 Zuschauer ein Ständchen. Idi feierte am Mittwoch seinen 29. Geburtstag und erlebte in der Indesit European Champions League gegen Dinamo-Tattransgaz Kazan (Russland) auch sein erstes Heimspiel im VfB-Trikot. Nur zu gern hätte er seinem Team und auch sich selbst einen Sieg geschenkt – doch das klappte nicht. Mit 1:3 (21:25, 25:20, 15:25, 24:26) verloren die Häfler gegen den russischen Champion und rangieren damit in der Vorrunde C hinter Kazan, aber vor Piräus (Griechenland) und Almeria (Spanien) auf Platz zwei.

Idi
Mit dem Spiel gegen Kazan nicht ganz zufrieden: Neu-Häfler Idi, der Markus Steuerwald als Libero vertrat (Foto: Günter Kram)

„Ich bin trotzdem zufrieden. Wenn wir im Januar zuhause gegen Almeria gewinnen, sieht es gut aus“, sagte VfB-Trainer Stelian Moculescu, trauerte allerdings den vergebenen Chancen nach. „In so einem Spiel entscheiden zwei oder drei Bälle. Da unsere Spieler in der Bundesliga nicht genug gefordert werden, spielen sie nur das, was sie müssen. Und das reicht dann eben nicht mehr aus.“

Mit Lukas Tichacek, Christian Pampel, Joao José, Juliano Bendini, Lukas Divis und Robert Hupka starteten die Häfler in die Partie. Als Libero agierte – in Vertretung des aufgrund einer Schulterprellung nicht einsatzfähigen Markus Steuerwald – Idi, der eigentlich im Außenangriff beheimatet ist. Angespornt durch die prächtige Kulisse erwischten sie einen guten Start und führten mit 12:10. Eine Aufschlagserie von Zuspieler Lloy Ball brachte Kazan dann nicht nur mit 12:13 in Führung, sondern versetzte dem VfB-Spiel einen Knacks. Stück für Stück bauten die Russen ihre Führung aus und sicherten sich so Satz eins.

Danach schlug die Stunde der Gastgeber, die sich im Kampf um die Spitzenposition in der Gruppe keinesfalls abservieren lassen wollten. Sowohl das Block- als auch das Angriffsspiel funktionierte jetzt besser. Vor allem Bendini war es, der in beiden Elementen immer wieder für schöne Punkte sorgte und damit die Grundlage für eine komfortable 20:14-Führung legte, die sich Friedrichshafen nicht mehr aus der Hand nehmen ließ. Nun kam Kazan wieder auf. Ohne Kapitän Sergey Tetyukhin agierten die Russen stärker, hatten Vorteile im
Block und Aufschlag und gewannen den dritten Abschnitt souverän. Danach lieferten sich beide Kontrahenten noch einmal einen sehenswerten Schlagabtausch mit einem packenden Finish. Mit 20:22 führte Kazan, ehe Friedrichshafen ausglich und beim 24:23 die Chance zum Satzgewinn hatte. Der US-Amerikaner Clayton Stanley wusste dies mit einem Angriff zu verhindern. Alexander Koarev schließlich war es, der zwei Aufschläge so druckvoll servierte, dass Idi diese nicht mehr unter Kontrolle bekam.

„Friedrichshafen hat besser gespielt, aber wir hatten die besseren Aufschläge“, sagte Ball. Auf Häfler Seite sah man das ganz ähnlich. „Wir haben nicht besonders gut aufgeschlagen, aber nie aufgehört, zu spielen“, sagte Kapitän José. „Wir haben nicht aufgegeben und es immer weiter versucht.“

Die nächsten Spiele des VfB Friedrichshafen
22. Dezember (15.00 Uhr) DVV-Pokal, Halbfinale: SCC Berlin – VfB Friedrichshafen
20. Januar (16.00 Uhr) BL: Hamburg Cowboys – VfB Friedrichshafen

PM/VfB



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