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VfB Friedrichshafen: Russlands Meister ruft zum Gipfeltreffen

Nach langer Pause steht für den VfB Friedrichshafen endlich wieder die Champions League auf dem Programm. Am Mittwoch (12. Dezember, 16 Uhr MEZ) gastieren die Häfler bei Russlands Meister Dinamo-Tattransgaz Kazan. Dabei könnte der Brasilianer Idi sein Debüt im VfB-Trikot feiern

Ziemlich genau sieben Wochen sind vergangenen, seit die Volleyballer vom VfB Friedrichshafen das letzte Mal in der Indesit European Champions League jubeln durften. Im spanischen Almeria feierten sie einen rundherum überzeugenden 3:0-Erfolg und schoben sich – dank des zweiten Sieges – an die Spitze der Vorrundengruppe C. In den kommenden zwei Wochen dürfen die Häfler endlich wieder ihre Schuhe für zwei Partien in der europäischen Königsklasse schnüren. Denn Russlands Meister Dinamo-Tattransgaz Kazan fordert den Triple-Gewinner vom Bodensee zum Gipfeltreffen.

Bevor in der kommenden Woche (19. Dezember, 20.15 Uhr) das Heimspiel in Friedrichshafen stattfindet, müssen die Häfler auswärts vorlegen. Am Mittwoch (12. Dezember, 16 Uhr MEZ) sind sie in Kazan gefordert und machten sich aus diesem Grund schon am Montagmittag auf den Weg ins ferne Russland. Zuerst führte sie die Reise mit dem Bus nach München, dann mit dem Flugzeug über Kaliningrad nach Kazan. Läuft alles nach Plan, treffen Mannschaft und Betreuerstab Dienstagnacht um zwei Uhr am Reiseziel ein.

Nach einem Tag Eingewöhnung an die winterlichen Temperaturen von weniger als minus zehn Grad wartet auf Kapitän Joao José & Co. in der gerade einmal fünf Jahre alten „Basketballhalle“ eine sportliche Herausforderung der besonderen Art. Auf Seiten Kazans nämlich stehen mit Zuspieler Lloy Ball und Diagonalangreifer Clayton Stanley nicht nur zwei US-amerikanische, sondern mit Andrej Egortchev, Artem Ermakov, Alexander Kosarev und Sergej Tetioukhin auch vier russische Nationalspieler im Aufgebot. „Kazan hat eine der besten Mannschaften der Champions League und Ambitionen, diesen Wettbewerb zu gewinnen“, sagt VfB-Cheftrainer Stelian Moculescu, der mit seinem Team beim Sieg in der Champions League 2007 zum ersten Mal überhaupt in Russland gewinnen konnte. „Von Moskau abgesehen, war Russland noch nie ein besonders gutes Pflaster für uns. Wir sind also ganz sicher nicht favorisiert.“

Dennoch werden die Häfler alles daran setzen, um den starken Russen, die in der Champions League ebenfalls noch ohne Niederlage sind, dafür aber in der Meisterschaft schon zwei Mal verloren, ein Bein zu stellen. Zwei Dinge sind dabei in den Augen Moculescus entscheidend. „Es wird auf die Annahme ankommen. Wenn sie nicht steht, haben wir keine Chance“, sagt er. Und: „Wir müssen versuchen, Clayton Stanley in den Griff zu bekommen.“ Verstärkung erhält Friedrichshafen in Kazan zum ersten Mal durch den neuverpflichteten Brasilianer Idi. Der Außenangreifer ist zwar in der Bundesliga noch gesperrt, darf aber in der Champions League eingesetzt werden. Logisch, dass er seinem ersten Auftritt im VfB-Trikot entgegen fiebert. „Ich bin hier, um zu spielen“, sagt er. „Und ich hoffe, dass ich der Mannschaft helfen kann, auch wenn es zuerst nur in der Champions League ist.“

Public Viewing am Mittwoch im Arena-Foyer
Es ist zu einer schönen Tradition geworden, dass der VfB Friedrichshafen es seinen Fans ermöglicht, die Auswärtsspiele in der Indesit European Champions League live zu verfolgen. Auch am Mittwoch (12. Dezember) lädt der Klub wieder zum Public Viewing in das Foyer der Arena Friedrichshafen ein. Ab 16 Uhr wird dort die Partie des VfB gegen Dinamo-Tattransgaz Kazan (Russland) live auf einer Großbildleinwand gezeigt.

Die nächsten Spiele des VfB Friedrichshafen
15. Dezember (19.30 Uhr) BL: VfB Friedrichshafen – VC Leipzig
19. Dezember (20.15 Uhr) CHL: VfB Friedrichshafen - Dinamo Tattransgaz Kazan (RUS)
22. Dezember (19.00 Uhr) DVV-Pokal, Halbfinale: SCC Berlin – VfB Friedrichshafen


PM/VfB



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