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VfB Friedrichshafen: Die Reservisten reißen das Spiel herum

Der VfB Friedrichshafen bleibt in der Volleyball-Bundesliga des Maß der Dinge. Am Mittwochabend gewann die Mannschaft von Cheftrainer Stelian Moculescu gegen den Moerser SC nach umkämpften 104 Minuten hauchdünn mit 3:2 (25:22, 20:25, 20:25, 25:20, 16:14) und rangiert damit weiterhin ungeschlagen an der Spitze des Klassements. In Moers trotzten die Häfler der hohen Belastung infolge der Pre-Olympia-Qualifikation, bei der immerhin sechs VfB-Spieler im Einsatz waren, und nötigten damit Moculescu Respekt ab. „Man muss den Hut vor dieser Mannschaft ziehen“, sagte er. „Insbesondere die Bank hat heute gezeigt, was in ihr steckt.“

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Zuspieler Rodman Valera (Foto: Conny Kurth)

Wie gewohnt schickte der Coach zu Beginn Lukas Tichacek, Christian Pampel, Robert Hupka, Lukas Divis, Juliano Bendini, Joao José und Markus Steuerwald auf das Feld. Gegen einen MSC, bei dem die drei Stars Georg Grozer, Ralph Bergmann und Guido Görtzen in der Anfangsformation fehlten, starteten diese wie die Feuerwehr. Auf 17:13 hatte sich Friedrichshafen abgesetzt, als Moers zur Aufholjagd ansetzte und – dank Görtzens druckvoller Aufschläge – bei 18:18 den Ausgleich schaffte. Zwar entschied der VfB den Satz noch zu seinen Gunsten, die „Adler“ jedoch hatten ihre Ambitionen bereits deutlich gemacht.

Und sie setzten dies fort. Während die Häfler müde wirkten, gab Moers nun Vollgas. Nach verlorenem zweiten und Rückstand im dritten Durchgang reagierte Moculescu und brachte Everaldo für Divis, Rodman Valera für Tichacek und Christoph Helbig für Pampel. Genau diese avancierten danach zu den Matchwinnern. Couragiert und mit viel Herz erspielten sie sich im vierten Abschnitt Punkt um Punkt und legten damit die Basis für den Ausgleich. Heiß umkämpft schließlich der Entscheidungssatz. Kein Team konnte sich mehr als einen Zähler absetzen. Erst beim 10:8 führte Friedrichshafen erstmals mit zwei Punkten, musste beim 12:12 den Ausgleich hinnehmen, hatte beim 14:13 die erste Chance zum Matchgewinn, konnte diese jedoch nicht nutzen. Wenig später waren es Valera und Bendini, die die zweite Möglichkeit zum zehnten Bundesligasieg mit einem sehenswerten Block gegen Joram Maan nutzten.

„Das war das Spiel, auf das ich mich die ganze Zeit vorbereitet habe“, freute sich Helbig, der bislang fast immer Pampel den Vortritt der Diagonalen lassen musste. „Ich habe auf meinen Einsatz gebrannt. Das war schon ganz ordentlich, aber geht sicher noch besser.“ Auch Moculescu war mit seinen Wechselspielern vollauf zufrieden: „Christoph hat gezeigt, dass er einsetzbar ist, Everaldo hat seinen Sache gut gemacht und Rodman hat intelligent Regie geführt.“

Zeit zum Durchatmen bleibt dem VfB-Ensemble kaum. Denn bereits am Freitag (7. Dezember, 19.30 Uhr) stehen sich Moers und Friedrichshafen ein weiteres Mal im Viertelfinale des DVV-Pokals gegenüber. Bis dahin macht die Mannschaft in Moers Station. „Wir werden uns erholen und versuchen, am Freitag etwas frischer auszusehen“, so Moculescu. „Ich hoffe, dass uns dann gelingt, dann auch dieses Spiel zu gewinnen.“

Die nächsten Spiele des VfB Friedrichshafen
07. Dezember (19.30 Uhr) DVV-Pokal, Viertelfinale: Moerser SC – VfB Friedrichshafen
12. Dezember (18.00 Uhr) CHL: Dinamo Tattransgaz Kazan (RUS) – VfB Friedrichshafen
15. Dezember (19.30 Uhr) BL: VfB Friedrichshafen – VC Leipzig
19. Dezember (20.15 Uhr) CHL: VfB Friedrichshafen - Dinamo Tattransgaz Kazan (RUS)

PM/VfB



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