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Regionalliga Süd (m): Spitzenspiel vor über 500 Zuschauern

VfB Ulm gewinnt umkämpftes Spitzenspiel in Saulgau Am frühen Samstagabend um 18 Uhr fand in der Saulgauer Kronriedhalle das Spitzenspiel der Regionalliga-Süd statt. Der Tabellenführer aus Ulm setzte sich nach knapp 1,5 Stunden mit 3:1 (25:19; 23:25; 25:12; 27:25) gegen den Tabellenzweiten TSV Bad Saulgau durch. Zwei der vier Sätze ließen die Ulmer dem TSV keine Chance, in den anderen zwei Sätzen sahen die Zuschauer ein packendes und umkämpftes Spiel, bei dem der VfB am Ende glücklich aber verdient die Oberhand behielt.

Saulgaus Trainer Frank Sperfeld ließ das letzte VfB Heimspiel gegen Fellbach auf Video aufnehmen, um sich die richtige Taktik gegen den Tabellenführer zurechtlegen zu können. Seine Marschroute im ersten Satz, die Ulmer Annahme durch Flatteraufschläge unter Druck zu setzen, ging allerdings nach hinten los. Zum einen raubte er seiner Mannschaft ihre gefährlichste Waffe, die harten Sprungaufschläge, und zum anderen gelang es der Ulmer Annahme, um Libero Sascha Fennell und die beiden Außenangreifer Ray Wenning und Alex Wiskirchen, die Flatteraufschläge der Saulgauer nahezu perfekt ans Netz vorzuschieben, so dass Zuspieler Marko Biegert seine Angreifer gekonnt in Szene setzen konnte. Über 8:4 und 19:10 sicherte sich der VfB so überlegen den ersten Satz.

Im zweiten Satz änderte der TSV seine Taktik und stellte wieder auf Sprungaufschläge um. So konnten die Saulgauer gleich zu Beginn des Satzes eine 4:1 Führung erspielen, welcher der VfB lange hinterher hinkte. Vor allem die letzte Konsequenz in der Verwertung seiner Punktballchancen, ließ der Tabellenführer vermissen. Hinzu kam eine nahezu perfekte Abwehrleistung des Saulgauer Teams, aus der vor allem Libero Tamplon hervorzuheben ist, der eine sehr starke Partie bot. Die Ulmer konnten zwar beim Stande von 18:18 nochmals ausgleichen, doch den zweiten Satz sicherten sich die Saulgauer auf Grund ihres guten Side-Out-Spiels mit 25:23.

Der VfB zeigte daraufhin aber die richtige Reaktion und fegte im dritten Satz den Tabellenzweiten aus Saulgau mit 25:12 vom Feld. Der Ulmer Block stand gut, die Punktballchancen wurden konsequent verwertet und auch die Ulmer Aufschläge setzten die TSV Annahme mehr unter Druck. Daraus resultierte letztlich der klare Satzgewinn. Wer dachte, dass auch der vierte Satz nun eine eindeutige Sache werden würde, sah sich allerdings getäuscht. Angefeuert von der gutgefüllten Halle gaben die Gastgeber nochmals Gas und boten dem VfB Paroli. In diesem Satz sollte nun auch das Schiedsgericht nochmals eine größere Rolle spielen. Vor allem der zweite Schiedsrichter pfiff während der gesamten Partie über 30 Netzfehler ab, fairer Weise allerdings auf beiden Seiten, wobei bei den meisten Entscheidungen die Akteure nur verwundert die Köpfe schüttelten. Der Satz gestaltete sich recht ausgeglichen und bis zum Stande von 18:18 konnte sich kein Team richtig absetzen. Durch gute Blocks setzte sich dann die Heimmannschaft mit 22:19 ab, doch der VfB wollte sich noch nicht geschlagen geben und kämpfte sich zurück in die Partie. Der Knackpunkt dann beim Stande von 24:23 für Saulgau. Zuspieler Penner spielt seinen Trainer Frank Sperfeld auf der Position 4 mustergültig frei, dieser sieht sich nur einem Einerblock entgegen und der Satzausgleich liegt in der Luft. Doch Ray Wenning bescherte mit einem fulminanten Einerblock seinem Team den 24:24 Ausgleich. Beim 25:24 haben die Ulmer dann ihren ersten Matchball, den der TSV noch abwehren kann.
Anschließend beendet der zweite Schiedsrichter durch zwei Netzfehler des TSV Bad Saulgau das Spiel. Riesenjubel beim VfB und Kopfschütteln beim TSV.

Das Spiel hielt auf jeden Fall was es versprach, ein Spitzenspiel auf sehr gutem Regionalliganiveau.
Trainer Dirk Lafarre: „ Wir haben in den Sätzen eins und drei Saulgau klar dominiert. In den beiden anderen Sätzen hat uns der TSV allerdings alles abverlangt. Ich denke wir haben verdient gewonnen, jedoch hätte das Spiel ein anderes Ende verdient gehabt, als durch zwei Netzfehler entschieden zu werden. Letztendlich zählt für uns jedoch nur der Sieg und die vier Punkte Vorsprung in der Tabelle.“
Kapitän Alex Wiskirchen: „ Wir wurden heute zum ersten mal in dieser Saison richtig gefordert. Das hat uns wirklich gut getan und unseren Zuschauern denke ich auch. Kompliment an die starke Abwehrleistung der Saulgauer, die Jungs haben heut wirklich stark gespielt.“
Damit steht der VfB Ulm weiterhin ungeschlagen an der Tabellenspitze und hat nun bereits vier Punkte Vorsprung auf Allianz Stuttgart und den TSV Bad Saulgau. Doch auf diesem Polster wollen sich die Ulmer nicht ausruhen und auch im Heimspiel in zwei Wochen gegen den USC Heidelberg ihre weiße Weste wahren.

PM/VfB Ulm



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