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DVV-Pokal: Finalisten-Duell schon im Viertelfinale

Schon im Viertelfinale des DVV-Pokals treffen die Finalisten der beiden vergangenen Spielzeiten aufeinander. Wie die Auslosung am Sonntagabend in Kriftel ergab, gastiert der VfB Friedrichshafen am 8. oder 9. Dezember beim Moerser SC

Hammerlos für die Volleyballer vom VfB-Friedrichshafen im DVV-Pokal: Wie die Auslosung am Sonntagabend in Kriftel durch Bundesspielwart Werner Schaus ergab, gastieren die Häfler im Viertelfinale am 8./9. Dezember beim Moerser SC. Damit kommt es in dieser Saison bereits in der 2. Hauptrunde des Pokalwettbewerbs zum Aufeinandertreffen der Pokalfinalisten der zwei vergangenen Spielzeiten. Beide Male hatte Friedrichshafen gewonnen und sich damit die Pokalsiege Nummer acht und neun gesichert.

DVV-Pokal 2007
So endete die letzte Begegnung zwischen dem Moerser SC und VfB Friedrichshafen (DVV-Pokal Finale 2007)/ Foto: M.Bechert

„Es gibt sicherlich leichtere Lose“, kommentierte VfB-Cheftrainer Stelian Moculescu die Auslosung. „Ich denke, das wird eine offene Partie. Vielleicht ist es sogar ein vorweggenommenes Endspiel.“ Weiteres interessantes Detail: Da sich der VfB und Moers bereits am 5. Dezember in der Bundesliga gegenüberstehen, treffen beide Teams gleich zwei Mal innerhalb von drei beziehungsweise vier Tagen aufeinander.

In den weiteren Begegnungen empfängt rhein-main volley den SCC Berlin, die SG Eschenbacher Eltmann das Team von Generali Haching sowie Rhein-Ruhr Volley Vizemeister evivo Düren. Einziger im Pokalwettbewerb verbliebener Zweitligist ist Rhein-Ruhr Volley, das nach 0:2-Satzrückstand noch 3:2 gegen die Hamburg Cowboys gewann. Die Sieger der Viertelfinals ziehen in die Halbfinals ein, die am 22. Dezember ausgetragen werden. Das Finale findet am 9. März in Halle (Westfalen) statt.

Spannendes Achtelfinale: VfB Friedrichshafen geht ohne Satzverlust ins Viertelfinale

Ein schönes Spiel für die Zuschauer, ein schönes Ergebnis für die Volleyballer vom VfB Friedrichshafen. Mit 3:0 (26:24, 25:23, 25:23) gewannen sie vor 800 Zuschauern das Pokal-Achtelfinale beim Zweitligisten TV Bühl und zogen damit in die zweite Hauptrunde des DVV-Pokals ein

Das Fazit von Ulf Quell nach dem Achtelfinale im DVV-Pokal beim Zweitliga-Vierten TV Bühl fiel kurz und knapp aus. „3:0 ist 3:0“, sagte der 38-Jährige, der beim VfB Friedrichshafen eigentlich die Rolle des Assistenzcoaches innehat und am Freitagabend wiederum den erkrankten Cheftrainer Stelian Moculescu vertrat. „Wir stehen in der nächsten Runde und es interessiert nicht, ob wir die Sätze besonders deutlich oder knapp gewonnen haben.“ Für Quell zählte das Ergebnis – und das fiel mit 3:0 (26:24, 25:23, 25:23) passend aus.

Dass sich die Häfler in allen drei Sätzen nur knapp durchsetzen konnten, lag in erster Linie an den ungewohnten räumlichen Bedingungen. Gerade einmal 6,40 Meter betrug die Hallenhöhe – immerhin fast ein Drittel weniger als in der 1. Liga vorgeschrieben. „Diese Halle ist einfach viel zu klein“, schimpfte Lukas Divis. „Wir konnten die Bälle beim Aufschlag nicht wie gewohnt anwerfen, nicht normal annehmen, keine hohe Pässe spielen und nicht abwehren. Das war sehr schwer.“ Christian Pampel sah das genauso: „Wir sind nicht stolz auf unsere Leistung. Doch die Bedingungen waren schwierig. Die Spielweise, die wir trainieren, konnten wir hier einfach nicht anwenden.“

Quell hatte das wohl schon geahnt und deshalb nicht nur Libero Markus Steuerwald ins Aufgebot beordert, sondern mit Fabian Kohl, dem Libero der Volley YoungStars Friedrichshafen, einen weiteren Defensivspezialisten. Farid Jalalov musste dafür mit einem Platz auf der Tribüne vorlieb nehmen. Von außen musste der Azerbaidschaner zusehen, wie sein Team, bei dem zum ersten Mal Everaldo Castro Silva für Robert Hupka in der Startaufstellung stand und Zuspieler Rodman Valera die Regie führte, gleich zu Beginn bedenklich in Rückstand geriet. 3:8, 9:12 sowie 13:16 lag Friedrichshafen zurück, hatte erst beim 23:23 den Ausgleich geschafft und gewann letztlich knapp mit 24:26.

Auch im zweiten Durchgang bot Bühl energisch Paroli – sehr zur Freude der 800 Zuschauer, die gemeinsam mit den Spielern jeden Punkt frenetisch bejubelten. 10:11 und 14:16 lag der VfB zurück, glich beim 17:17 aus und sicherte sich diesen Abschnitt dank mehr Routine und Cleverness. Bühl war damit noch lange nicht besiegt. Denn auch im dritten Satz lehnte sich die Badener mit viel Leidenschaft gegen den haushohen Favoriten auf – hatten aber letztlich wieder mit zwei Punkten Unterschied das Nachsehen. „Für die Zuschauer war es ein schönes Spiel und für uns ein schönes Ergebnis“, sagte Quell. „Insgesamt bin ich sehr zufrieden, dass wir die erste Etappe dieser Saison so erfolgreich gemeistert haben.“


Die nächsten Spiele des VfB Friedrichshafen
05. Dezember (19.30 Uhr) BL: Moerser SC – VfB Friedrichshafen
08./09. Dezember (N.N. Uhr) DVV-Pokal, Viertelfinale: Moerser SC – VfB Friedrichshafen
12. Dezember (18.00 Uhr) CHL: Dinamo Tattransgaz Kazan (RUS) – VfB Friedrichshafen
15. Dezember (19.30 Uhr) BL: VfB Friedrichshafen – VC Leipzig

PM/VfB (C.Kurth)



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