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Mit unbändigem Willen zum Sieg

Mit 3:2 (17:25, 24:26, 25:21, 27:25, 15:13) hat der VfB Friedrichshafen das Bundesliga-Spitzenspiel gegen den SCC Berlin gewonnen. Damit sind die Häfler weiterhin ungeschlagen und führen das Klassement mit neun Siegen und vier Punkten Vorsprung auf Berlin, Moers und Düren an

Dieses Spiel war nichts für schwache Nerven. Fast zwei Stunden wogte das Bundesliga-Spitzenspiel zwischen dem Tabellenersten VfB Friedrichshafen und seinem schärfsten Verfolger SCC Berlin hin und her ehe die Häfler hauchdünn mit 3:2 (17:25, 24:26, 25:21, 27:25, 15:13) die Nase vorne hatten. Bemerkenswert: Friedrichshafen kehrte nicht nur einen 0:2-Satzrückstand um, sondern wehrte im vierten Satz sogar einen Matchball Berlins ab. „Phasenweise haben wir gut, phasenweise aber auch richtig schlecht gespielt“, sagte Ulf Quell, der am Mittwochabend den erkrankten Cheftrainer Stelian Moculescu an der Seitenlinie vertrat. „Wir haben ein Auf und Ab der Gefühle gelebt.“

Während der SCC zu Beginn konzentriert und druckvoll zu Werke ging, fand man beim VfB – wie gewohnt mit Lukas Tichacek, Christian Pampel, Lukas Divis, Robert Hupka, Joao José, Juliano Bendini und Markus Steuerwald in der Startaufstellung - zunächst überhaupt nicht in die Partie. Berlin machte Druck mit dem Aufschlag und stand mustergültig im Block. Zudem setzte Zuspieler Jaroslav Skach seine Schnellangreifer Felix Fischer und Marcus Böhme immer wieder gekonnt in Szene. Kurzum: Nicht der favorisierte VfB, sondern der SCC hatte das Spiel fest in seiner Hand und musste erst gegen Ende des zweiten Satzes das erste Mal zittern. Beim 24:23 vergab Friedrichshafen die Chance zum Satzgewinn und sah sich stattdessen mit einem 0:2-Satzrückstand konfrontiert. „Der Start war ein Desaster“, stellte Kapitän Joao José fest, sagte aber auch: „Wir haben danach die richtige Reaktion gezeigt. Wir hatten den Willen, das Spiel zu drehen.“

Steuerwald
Schreckmoment: Libero Markus Steuerwald knickte um und musste behandelt werden (Foto: Conny Kurth)

Der Kapitän ging dabei mit bestem Beispiel voran. Einen nach dem nächsten Angriff donnerte er zu Beginn des dritten Abschnitts seinen verdutzten Kontrahenten um die Ohren und brachte sein Team damit nicht nur das erste Mal in dieser Partie deutlich in Front, sondern führte es auch auf die Siegerstraße. Über 8:3, 14:9, 21:16 schafften die Häfler den Anschluss und machten danach genauso weiter. Mit 18:12 führten sie im vierten Satz, als Berlin zu einer eindrucksvollen Aufholjagd ansetzte und den Ligaprimus in ernsthafte Gefahr brachte. Zwei Satzbälle nutzte das VfB-Ensemble nicht und musste stattdessen sogar einen Berliner Matchball abwehren. Letztendlich war es Hupka, der den Durchgang mit einem gelungenen Angriff zugunsten Friedrichshafens beendete.

Weiter ging es mit einem packenden Kopf-an-Kopf-Rennen, das die 2.150 Zuschauer in der Berliner Sömmeringhalle begeisterte. Erst recht, weil sie ihr Team auf einem guten Weg wähnten, den Gästen die erste Saisonniederlage beizubringen. 6:8 lag der VfB zurück als Steuerwald für einen Schreckmoment sorgte. Bei einer Abwehraktion knickte der 18-jährige Libero um, musste auf dem Spielfeld behandelt werden und biss dann die Zähne zusammen, um die Partie fortzusetzen. 11:13 lagen die Häfler zurück, ehe Bendini mit seinen Sprungflatteraufschlägen für drei ungenaue Annahmen auf Berliner Seite sorgte und damit den Grundstein für den neunten Bundesligasieg legte und damit Abstand auf die Verfolger auf vier Zähler anwachsen ließ. „Am Schluss war das wie beim Halbfinale in der Champions League“, sagte Steuerwald, dessen Verletzung voraussichtlich nicht schwerwiegend ist. „Wir haben 11:13 zurückgelegen. Aber dann haben wir gerockt.“

Die nächsten Spiele des VfB Friedrichshafen
16. November (19.30 Uhr) DVV-Pokal: TV Bühl – VfB Friedrichshafen
05. Dezember (19.30 Uhr) BL: Moerser SC – VfB Friedrichshafen

PM/VfB (C.Kurth)



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