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VfB Friedrichshafen: José & Co. lassen Wuppertal keine Chance

Die Volleyballer vom VfB Friedrichshafen können in Wuppertal doch gewinnen. Und nicht nur das: Beim Gastspiel im Bergischen besiegten sie den SV Bayer deutlich mit 3:0 (25:19, 25:17, 25:17) und boten dabei eine rundum gelungene Vorstellung

Stelian Moculescu war zufrieden, sehr zufrieden sogar. „Die Mannschaft hat sehr gut aufgeschlagen, gut geblockt sowie verteidigt und war außerdem in der Annahme eine ganz andere als in den beiden Spielen vorher“, freute sich der Trainer des VfB Friedrichshafen. „An so eine Leistung kann man sich durchaus gewöhnen.“ So viel Lob hatte seinen Grund: Beim Gastspiel gegen den SV Bayer Wuppertal ließen Moculescus Mannen ihren Kontrahenten mit 3:0 (25:19, 25:17, 25:17) keine Chance und brachten damit ihren ersten Sieg in Wuppertal seit 2005 unter Dach und Fach.

Divis
Immer wieder mit seinen Angriffen erfolgreich: Lukas Divis (Foto: Conny Kurth)

Von Anfang an agierten die Häfler höchst konzentriert und ließen ihren Kontrahenten keine Möglichkeit, ins Spiel zu finden. Mit druckvollen Aufschlägen brachten sie die Wuppertaler Annahme in höchste Bedrängnis und verhinderten damit erfolgreich einen effektiven gegnerischen Spielaufbau. Kam das Bayer-Team zum Angriff, trat immer wieder die VfB-Defensive erfolgreich in Aktion. Kaum ein Ball fand den Weg am Block um Joao José und Juliano Bendini beziehungsweise der Abwehr um Libero Markus Steuerwald vorbei.

Der Lohn: Friedrichshafen sicherte sich souverän die Sätze eins und zwei und ließ sich auch von der zehnminütigen Pause nicht aus dem Konzept bringen. Anstatt einen Gang zurückzuschalten, legten die Häfler noch einen drauf und führten im dritten Durchgang mit bis zu zehn Punkten Vorsprung. Logisch, dass der Frust auf Wuppertaler Seite groß war und sich auch entlud. Mal war es Christopher Pena, der gelungene Aktionen unangemessen feierte, mal war es Artur Augustyn, der wutentbrannt und lautstark schimpfend eine Flasche Wasser in die Ecke feuerte und dabei zerlegte. Am Ergebnis freilich änderte das nichts: Der VfB gewann auch Abschnitt drei und macht damit den siebten Bundesligaerfolg perfekt.

„Das war eine Vorführung. Was ich heute gesehen habe, kann ich nicht kommentieren“, sagte Wuppertals Trainer Jens Larsen. „Ohne Aufschlag ist unsere Taktik total durcheinander geraten. Wir haben es Friedrichshafen leicht gemacht, richtig leicht sogar.“ Auf VfB-Seite dagegen herrschte gelöste Freude über den Sieg, der den Klub vom Bodensee – übrigens als einziges noch ungeschlagenes Team – auch weiterhin an der Spitze des Bundesliga-Klassements rangieren lässt. „In den letzten Spielen waren wir zu relaxed“, sagte José. „Heute waren wir sehr konzentriert. Wir haben gut aufgeschlagen und angenommen. Wenn uns das gelingt, spielen wir gut.“

Die nächsten Spiele des VfB Friedrichshafen
10. November (19.30 Uhr) BL: VfB Friedrichshafen – SG Eschenbacher Eltmann
14. November (19.00 Uhr) BL: SCC Berlin – VfB Friedrichshafen
16. November (19.30 Uhr) DVV-Pokal: TV Bühl – VfB Friedrichshafen

PM/VfB



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