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TV Rottenburg wankt – aber fällt nicht

„Harte Arbeit“, stöhnte Kapitän Thomas Welz nach fünf Sätzen in der „Hölle von Gotha“. Beim 3:2-Erfolg (25:27, 25:27, 25:22, 25:16, 15:10) verlangte der VC Gotha dem weiter ungeschlagenen Tabellenführer aus Rottenburg vor 400 frenetischen Zuschauern alles ab. „Das heute hatte mal wieder alles, was Volleyball so interessant macht. Klasse, feurige Zuschauer und eine Menge Emotionen“, war TVR-Trainer Müller-Angstenberger nach der Partie zufrieden.

Dabei sah es zwei Sätze lang nicht gut für die Rottenburger aus. Gotha hatte sich gut auf Rottenburgs Diagonalangreifer Stefan Schmeckenbecher eingestellt und vor allem im Block bekam der TVR die Hausherren nicht richtig in den Griff. „Wir haben im Aufschlag zu wenig Druck ausgeübt“, so Kapitän Welz. Nach dem verlorenen ersten Satz kam Stefan Schneider für Schmeckenbecher zum ersten Einsatz nach seiner Verletzungspause. Schneider agierte stark, konnte aber den knappen Verlust des zweiten Satzes auch nicht abwenden. „Wir hatten zwei Satzbälle, den Satz müssen wir gewinnen“, war der Diagonalangreifer nach der Partie kritisch. TVR-Trainer Müller-Angstenberger brachte zu Beginn des dritten Satzes mit Matthias Pompe für Thomas Kaczmarek noch einen lange verletzten Spieler und die Partie begann zu kippen. Der VC Gotha konnte das hohe Niveau nicht mehr halten und Rottenburg bekam die Partie langsam in den Griff. Vor allem im vierten Satz demonstrierte der TVR warum man an der Tabellenspitze steht. Mit variablem Aufschlagspiel, starken Blockaktionen und brachialen Angriffen holten die Gäste den Satzausgleich. Im entscheidenden fünften Satz agierten beide Teams bis zum 10:9 für den TVR ausgeglichen, ehe eine umstrittene, wenn auch klare Schiedsrichterentscheidung zu Gunsten der Rottenburger für die Vorentscheidung sorgte. Eine Annahme der Hausherren dicht am Netz „legte“ der Zuspieler direkt ins Rottenburger Feld, was er aber als Hinterfeldspieler regelwidrig tat. Zunächst Punkt für Gotha, worauf Trainer Müller-Angstenberger und Kapitän Welz den Schiedsrichter vehement auf seine Fehlentscheidung aufmerksam machen und der seine Entscheidung revidiert. Wütende Proteste von Gotha und explosive Stimmung bei den Zuschauern sind die Folge. Das Rottenburger Team bleibt in der aufgeheizten Atmosphäre jedoch cool und entführt mit 15:10 letztendlich die Punkte aus Gotha. „Wir waren heute geduldig und nervenstark, das Spiel hat uns weitergebracht“, war Müller-Angstenberger nach der Partie zufrieden. Den Hausherren zollte er großes Lob: „Das war bislang unser stärkster Gegner, eine wirklich gute Truppe die uns alles abverlangt hat.“

Mit diesem Sieg bleibt der TV Rottenburg auch im sechsten Ligaspiel ungeschlagen und weiter Tabellenführer. „Wir haben heute gesehen, dass man auch nach großen Rückständen gewinnen kann, das kann für die schweren Partien gegen Kriftel und Durmersheim noch wichtig sein. Nie aufgeben ist unser Motto“, so TVR-Kapitän Welz. Man scheint gerüstet für die kommenden schweren Aufgaben, deshalb fällt das Fazit des Trainers am Ende positiv aus: „So Spiele wie heute sind wichtig, sie geben Selbstvertrauen und zeigen mir, dass ich mittlerweile wieder Alternativen auf der Bank habe.“

PM/TVR



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