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VLW-Pokal: Sensationserfolg für Rottenburgs Zweite Mannschaft

Den Volleyballern der zweiten Mannschaft des TV Rottenburg gelang am Wochenende in der Endrunde des Württembergischen Pokals der absolute Überraschungscoup. In der heimischen Hohenberghalle räumte das Oberliga-Team von Trainer Uwe Schröder vor dreihundert Zuschauern erst den Tabellenführer der Regionalliga Süd SV Fellbach mit 3:1(17:25; 25:14; 25:17; 25:23) und im Finale den amtierenden Regionalligameister VFB Ulm ebenfalls mit 3:1(25:21; 25:19; 24:26; 25:21) aus dem Weg.

Sieger VLW-Pokal
Überraschungssieger Sieger beim VLW-Pokal: die 2. Mannschaft des TV Rottenburg mit Trainer Uwe Schröder (Foto: Klaus Hirsch)

Volleyball paradox in der Hohenberghalle, zunächst schlug der Tabellenzweite der Regionalliga die Rottenburger Zweitligamannschaft, dann zeigte der Rottenburger „Nachwuchs“ was er kann. Das Zweitligateam von Müller-Angstenberger fand am Sonntagmorgen nie ins Spiel und die Gäste aus Ulm nutzten die Rottenburger Schwäche gnadenlos aus. „Wir waren psychisch und physisch völlig leer. Ich ärgere mich zwar, aber lieber heute eine Niederlage als in der Meisterschaft. Ich hoffe die Mannschaft hat gesehen, dass man immer Vollgas geben muss.“

Wie „Vollgasvolleyball“ gespielt wird, demonstrierte dann die Oberligamannschaft. Als krasser Außenseiter im Feld gehandelt, startete das Team von Uwe Schröder auch entsprechend. Schnell lag der Regionalligatabellenführer Fellbach mit 11:3 in Front und alles sah nach einem lockeren Favoritensieg aus. Doch die Oberligamannschaft stabilisierte ihre Annahme, in der Libero Jakob Schönhagen verletzt fehlte, aber hervorragend durch den 17-jährigen Tobias Nadler vertreten wurde. Ab dem zweiten Satz war das junge Team in der Lage den höherklassig spielenden Gegner zu dominieren. Allen voran der 17-jährige Max Meuter zeigte vor den Augen von Landestrainer Michael Mallick und Zweitligatrainer Müller-Angstenberger eine herausragende Partie. Er organisierte den Annahmeriegel wie ein Routinier und punktete im Angriff und Aufschlag nach belieben. „Max hatte im Finale gegen Ulm im dritten Satz seinen ersten Angriffsfehler, zudem machte er in der Annahme einen Riesenjob, das war heute erste Sahne“, so Schröder. Wie gut es ihm lief, zeigte die Szene im zweiten Satz gegen Ulm. Eine verunglückte Annahme lobte Meuter im Stehen gegen die Netzkante und von dort fiel der Ball ins Gästefeld. Da ging sogar Zweitligatrainer Müller-Angstenberger auf die Knie und „huldigte“ Meuter. Doch auch die anderen Akteure standen Meuter in nichts nach. „Alle Spieler haben heute eine starke Leistung gezeigt, aber ich weiß auch was sie können. Wir spielen leider oft unter unseren Möglichkeiten. Wenn unsere Annahme gut ist, dann ist es schwer uns zu schlagen“, so ein sichtlich zufriedener Uwe Schröder.

Ins Finale startete Schröders Team genauso wie es gegen Fellbach aufgehört hatte. Da war auch Abteilungsleiter Peter Knobelspieß beeindruckt: „Die konstant gute Leistung über zwei Spiele gegen Topteams der Regionalliga war stark.“ Die Annahme kam selten in Bedrängnis und Zuspieler Marc Zimmermann gelang es immer wieder seine Angreifer beeindruckend in Szene zu setzen. Dafür bekam er vom Trainer ein Sonderlob: „Marc hat heute Klasse zugespielt.“ Doch äußerste Schröder gleich Kritik: „Block und Abwehr müssen noch besser werden.“ Vor allem gelang es Ulm nie, Rottenburgs Mittelangreifer Felix Böing und Kapitän Jonas Leidig in den Griff zu bekommen, ebenso überzeugten Karl Foit und Diagonalspieler Dominik Nuguspanov. Nach einem vergebenen Satzball im dritten Satz beendete Jonas Leidig im vierten Satz mit einem Block das Finale und sorgte für unbändige Freude im Rottenburger Lager.

Am nächsten Wochenende bietet sich Rottenburgs Oberligavolleyballern dann die Möglichkeit, ihre spektakulären Pokalerfolge fortzusetzen. Am Sonntag geht es für Schröders Mannen zum Regionalpokal nach Bühl. Dort wird man im Halbfinale auf Zweitligist TV Bühl oder Regionalligist TV Rohrbach treffen. „Wir werden wieder der Underdog sein, aber wenn unsere Annahme gut ist...“, lächelt Schröder verschmitzt. Zuvor gilt jedoch sein Augenmerk auf die Liga. „Wenn wir aufsteigen wollen, dann müssen wir öfters solche Leistungen zeigen. Schon am Samstag in Botnang.“

PM/TVR



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