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TV Rottenburg: Pflicht ohne Kür

Bei Rhein Main Rodheim hielt sich der TV Rottenburg am Samstagabend erneut schadlos. 3:0 (25:17, 25:9, 25:19) siegte der TVR und bleibt in der 2. Bundesliga Süd weiter ungeschlagen. An alter Wirkungsstätte machte es der TVR nicht so gut und schied am Sonntagvormittag im Württembergischen Pokal überraschend im Halbfinale gegen Regionalligist VfB Ulm mit 1:3 aus. Somit die Pflicht (Sieg über den Tabellenletzten) erfüllt, die Kür (Pokalsieg) verpatzt.

Zunächst war Trainer Müller-Angstenberger ziemlich angefressen: „So etwas darf nicht passieren.“ Doch als sich der Ärger etwas gelegt hatte und nach einigen Gesprächen war klar, „die Jungs waren heute psychisch und physisch nicht auf der Höhe.“ Der Regionalligist aus Ulm machte wenig Fehler und auf der anderen Seite war die Fehlerquote im Rottenburger Spiel unglaublich hoch. „Wir hatten in den letzten Wochen ziemlich mit Verletzungen zu kämpfen und die Mannschaft dachte, auch aufgrund der vergangenen Ergebnisse, das könnte man heute im Schongang erledigen. Ulm hielt gut dagegen und wir konnten den Schalter heute nicht umlegen“, erklärte der Trainer. So kommt die Mannschaft zu einem spielfreien Wochenende. „Wir wollen mit allen Spielern noch Dinge im taktischen Bereich erarbeiten, einige bekommen trainingsfrei, damit sie den Kopf wieder freibekommen.“ Obwohl die Chance genommen wurde, sich für den Deutschen Pokal und somit ein Heimspiel gegen den VfB Friedrichshafen zu qualifizieren, nahm der TVR-Trainer die Niederlage erstaunlich locker: „Ich hoffe das war ein heilsamer Schock für alle. Wir müssen uns in jedem Spiel beweisen, denn jede Mannschaft ist besonders heiß gegen uns. Mir ist diese Niederlage lieber, als eine in der Meisterschaft, denn das primäre Ziel ist der Aufstieg.“

Einen Tag zuvor war Müller-Angstenberger mit dem Spiel seiner Mannschaft noch ganz zufrieden. Wieder einmal hatte seine Mannschaft den Gegner in einem Satz unter 10 Punkten gehalten und ansonsten das Spiel sicher beherrscht. Rhein Main Rodheim war kein wirklicher Prüfstein für den TVR, auch wenn Libero Willy Belizer zugab: „Die Flatteraufschläge waren ganz fiese Dinger.“ Jonas Kronseder, der für Thomas Welz auf der Zuspielposition agierte, machte eine ordentliche Partie und so war für den TVR nach gut einer Stunde der Arbeitsabend beendet.

„Ich denke, dass in zwei Wochen endlich alle Spieler fit sind. Dann können wir bis Weihnachten wieder Gas geben“, sagt Müller-Angstenberger. Davor wird es wohl für seine Jungs kein freies Wochenende mehr geben.

PM/TVR



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