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Endrunde des Württembergischen Pokals in Rottenburg

„Endlich wieder ein großes Volleyballevent in Rottenburg“, sagt Abteilungsleiter Peter Knobelspieß und lacht. Zwar hat er auf Grund der Hallensituation die Heimspiele der 1. Mannschaft nach Tübingen exportiert und fühlt sich dort auch gut aufgehoben, „aber wir sind halt der TV Rottenburg, da ist es mal wieder schön in Rottenburg zu spielen.“Am kommenden Sonntag geht es ab 10 Uhr im Hohenbergsportzentrum mit den Halbfinalbegegnungen los. In der Hohenberghalle spielen die Männer und in der Otto-Locher-Halle die Frauen. Die Finale der Frauen (13 Uhr) und Männer (15 Uhr) finden in der Hohenberghalle statt.

„Zurück zu den Wurzeln“, geht es für die Rottenburger Zweitligavolleyballer. In der Hohenberghalle haben Thomas Welz, Matthias Klippel, Willy Belizer, Stjepan Masic und Stefan Schmeckenbecher den Erstligaaufstieg gefeiert. Nach über einem Jahr bestreitet dieses Quintett ein Punktspiel im ehemaligen Hexenkessel. „Wir haben hier lange nicht verloren, das soll beim Pokal bestand haben. Wir sind klar der Favorit und wollen uns bis in den Deutschen Pokal gegen Friedrichshafen vorkämpfen“, sagt Kapitän Thomas Welz. Herausfordern werden die Rottenburger die Regionalligaspitzenteams des SSV Ulm und des SV Fellbach, sowie der eigene Nachwuchs, die Oberligamannschaft des TVR. Eine interessante Konstellation, finden die Trainer der beiden TVR-Mannschaften. „Die Spieler, die an der Schwelle zur ersten Mannschaft stehen, können in so einem Spiel zeigen, was sie drauf haben“, sagt Zweitligatrainer Müller-Angstenberger. „Egal gegen wen wir spielen, wir sind der absolute Underdog. Trotzdem hat die Mannschaft schon oft gezeigt, dass sie mit den Aufgaben wächst“, sagt Nachwuchs-Trainer Uwe Schröder, dessen Mannschaft sich mit einem 3:2 über Bad Saulgau, derzeit Tabellendritter der Regionalliga hinter Ulm und Fellbach, qualifizierte.
Vor gut einer Woche forderte der „Nachwuchs“ der Zweitligamannschaft in einem Trainingsspiel einiges ab. „Da haben wir am Limit gespielt, aber das war erste Sahne“, so Schröder. In einem Saisonvorbereitungsturnier scheiterte man knapp am letztjährigen Regionalligameister Ulm. „Ich möchte einfach, dass die Jungs an ihre Leistungsgrenze gehen, egal gegen welche Mannschaft. Wenn wir das schaffen, dann wird es interessant“, ist Schröder vom Potential seiner Spieler überzeugt. „Vielleicht schnuppern wir ja an der Sensation.“

Bei den Damen ist die Zweitligamannschaft des neu gegründeten VC Stuttgart der große Favorit. Dazu gesellen sich Zweitligaabsteiger Biberach, Landesligist Geißelhardt und der heimische Oberligist TV Rottenburg. „Mit etwas Losglück könnten wir vielleicht sogar ins Finale einziehen. An Stuttgart führt aber wohl kaum ein Weg vorbei“, sagt Damentrainer und Zweitligamanager Jörg Papenheim vorsichtig optimistisch. „Wir haben aber keine bestimmte Zielsetzung und können befreit aufspielen.“

„Ich hoffe die Leute kommen vorbei und gedenken der guten alten Zeit“, lächelt Knobelspieß, „wer weiß, wann die erste Mannschaft wieder ein Punktspiel in Rottenburg austrägt.“

PM/TVR



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