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TV Rottenburg: Rottenburger Sahnestück zur Einweihung der Paul Horn-Arena

Im Rahmen der Festlichkeiten zur Namensänderung der TüArena in Paul Horn-Arena wollten die Rottenburger Volleyballer ebenfalls glänzen. Vor der lokalen Prominenz aus Politik und Sport, darunter Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer und Klaus Tappeser, Rottenburger OB und Präsident des Württembergischen Landessportbundes, demonstrierte der TVR bei der Heimpremiere seine Aufstiegsambitionen. Mit 3:0 (25:9, 25:20, 25:11) besiegte man vor 1500 Zuschauern den VCO Kempfenhausen.

Dezimierte Rottenburger Volleyballer gegen mit Personalsorgen zu kämpfende Bayern, das versprach nicht gerade einen spielerischen Leckerbissen. Die Spieler des TVR bewiesen jedoch, dass sie den zahlreichen Zuschauern in der Paul Horn-Arena immer guten Sport bieten möchten. Egal mit welcher Formation, egal mit wie viel Training. Denn auf Grund diverser Verletzungen und Krankheiten hatte Trainer Müller-Angstenberger unter der Woche nur noch vier gesunde Spieler im Training. „Wenn dann am Wochenende trotzdem solch eine Leistung raus springt, Hut ab. Vielleicht sollten wir einfach weniger trainieren“, meinte der Trainer schmunzelnd.

Co-Trainer Oliver Heiming forderte, dass die Mannschaft an die Leistung des letzten Satzes gegen Dresden anknüpft. Sein Team nahm ihn direkt beim Wort, auch im zweiten Spiel der Saison hielt der TVR den Gegner in einem Satz bei unter 10 Punkten. Mit der Leistung seiner Mannschaft konnte Trainer Müller-Angstenberger also zufrieden sein. Gegen den VCO Kempfenhausen, die auch mit Personalsorgen und ohne Jugendnationalspieler Jonas Umlauft beim TVR antraten, bewiesen die Rottenburger erneut in Aufschlag und Block ihre Klasse. Mit wuchtigen Sprungaufschlägen setzte man die Gäste unter Druck und kam so zu einfachen Blockerfolgen. Im dritten Satz blieb Kapitän Welz sogar für ganze dreizehn Punkte an der Aufschlaglinie. Angetrieben von 1500 Zuschauern hatten die Rottenburger kaum Mitleid mit den oft überforderten Gästen. Nur im zweiten Satz hielten die Bayern etwas mehr dagegen, doch die Hausherren führten ab der ersten technischen Auszeit und verwalteten diesen Vorsprung. Ansonsten gaben sich die Bischofstädter keine Blöße.

„Wir hoffen jetzt, dass sich unsere Personalsituation langsam bessert“, sagt Müller-Angstenberger, „die derzeitige Formation macht zwar alles richtig, aber wir haben kaum Optionen, falls dem einmal nicht so wäre.“ Max Lake könnte nach seiner Bänderverletzung in der kommenden Woche wieder ins Training einsteigen, dann hätte der Trainer weitere Alternativen im Außenangriff.

Lothar Horn, Geschäftsführer des Werkzeugmaschinenherstellers Paul Horn GmbH, dem neuen Namensgeber der Paul Horn-Arena und Sponsor des TVR war auf jeden Fall angetan: „Die Mannschaft hat dem Anlass entsprechend gespielt und Teamgeist gezeigt, eine der größten Tugenden im Sport.“

Die Rottenburger arbeiten sich damit in der Tabelle weiter nach vorne und freuen sich auf das Duell gegen Erstliga-Mitabsteiger Delitzsch. Das findet am kommenden Samstag in der Paul Horn-Arena statt. Delitzsch verlor am Wochenende überraschend im Lokalderby gegen Dresden zuhause mit 0:3 und wird sicher in Rottenburg auf Wiedergutmachung aus sein.

Nächstes Heimspiel:
06.10.2007 TV Rottenburg - GSVE Delitzsch
PM/TVR



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