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TV Rottenburg: Erfolgreicher Auftakt trotz Verletzungsmisere

Einen „leichten“ Sieg konnte man angesichts der momentanen Verletzungsmisere des TV Rottenburg beim Saisonauftakt in Dresden nicht erwarten. Trotzdem siegte der TVR am Ende sicher mit 3:1 (25:17, 17:25, 25:20, 25:9) und untermauerte vor allem im vierten Satz seine Favoritenstellung.

Schneider, Lake, Kronseder, Welz, Zachrich, Pompe und neu wohl Benny Stefanski. So lauten die Namen der angeschlagenen Spieler beim TV Rottenburg. Ob Langzeitverletzung wie bei Matthias Pompe, Ausfall wegen Sehnenriss im Mittelfuß (Schneider) oder Probleme durch einen Kapselriss im Finger (Welz), die Rottenburger sind derzeit vom Pech verfolgt. „Gott sei Dank haben wir einen großen Kader“, sagt Trainer Müller-Angstenberger. Den haben die Rottenburger zur Zeit auch nötig, bringen sie doch kaum sechs Spieler aufs Feld, bei denen es nicht irgendwo zwickt.

Gegen den VC Dresden waren zwar alle 14 Spieler mit dabei, doch nur neun davon wirklich einsatzfähig. Mitte des zweiten Satzes knickte dann auch noch Benny Stefanski um, der kam zwar beim Matchball kurz zurück und schlug gegen seinen alten Klub ein Ass, aber er muss auf jeden Fall noch die nächsten Tage pausieren, die Sprunggelenkskapsel ist in Mitleidenschaft gezogen worden.

Das Spiel nahm den im Vorfeld geahnten Verlauf. Der TVR wollte sich als Aufstiegsaspirant präsentieren und holte sich den ersten Satz souverän mit 25:17. Im zweiten Satz spielten die Hausherren mit viel Risiko im Aufschlag und wurden dafür belohnt. 17:25 hieß es aus Rottenburger Sicht. „Es war klar, dass sie die Aufschlagquote aus dem zweiten Satz nicht halten können“, sagte Müller-Angstenberger, „wir haben danach souverän agiert.“ Ein typisches Auftaktspiel eben. Kein großer Glanz, aber bis auf den Ausrutscher im zweiten Satz waren die Rottenburger die bestimmende Mannschaft. Vor allem im vierten Satz. Da klappte beim TVR fast alles. Eine Aufschlagserie von Stefan Schmeckenbecher brachte die Rottenburger mit 10:2 in Front und dann ließ vor allem Matthias Klippel die gegnerischen Angreifer reihenweise an seinem Block zerschellen.

Jetzt gilt es in dieser Woche beim Viertelfinale des württembergischen Verbandspokals in Hausen „vorsichtig“ zu Werke zu gehen, um die Liste der Verletzen nicht noch größer werden zu lassen. „Wir wollen standesgemäß gewinnen“, sagt Müller-Angstenberger vor der Partie gegen den Landesligisten, „unser Ziel ist es in den Deutschen Pokal einzuziehen.“ Da würde in der ersten Runde die Mannschaft des VfB Friedrichshafen warten. Davor stehen allerdings noch weitere Pokalrunden. So wird der TV Rottenburg am 14.10.07 die Endrunde des VLW-Pokals ausrichten. Drei Rottenburger Teams haben noch die Chance, an dieser Endrunde teilzunehmen.

Ansonsten wird wohl Regeneration auf dem Programm stehen. „Ich denke, bis zum Heimspiel sind die meisten wieder fit“, so der TVR-Trainer, „denn den Heimauftakt möchte man sich nicht auf der Bank antun.“ Zum Auftakt gegen den VCO Kempfenhausen werden in der Paul Horn-Arena wieder einmal über 1000 Zuschauer erwartet.

PM/TVR



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