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EM-Herren: VfB-Quartett will bei EM für Furore sorgen

Bei der Volleyball-Europameisterschaft in Russland wollen vier Akteure vom VfB Friedrichshafen positive Schlagzeilen schreiben. Christian Pampel, Markus Steuerwald und Trainer Stelian Moculescu sind mit der deutschen Auswahl am Start, Lukas Divis geht mit dem slowakischen Nationalteam auf Punktejagd

Bei der Europameisterschaft in Russland ist die Liste der Akteure, die schon einmal für den VfB Friedrichshafen ans Netz gingen, lang. Allein auf deutscher Seite schlugen mit Marcus Popp, Björn Andrae, Max Günthör, Simon Tischer, Jochen Schöps fünf Spieler einmal für den Klub vom Bodensee auf. Aktuell sind es Christian Pampel und Markus Steuerwald – und diese wollen ab heute gemeinsam mit Trainer Stelian Moculescu bei den kontinentalen Titelkämpfen ein dickes Achtungszeichen setzen. „Wir gehen nicht als Kanonenfutter in die EM“, sagt Moculescu. „Dieses Mal werden werden beachtet.“

Erstmals seit Jahren haben die Deutschen eine realistische Chance, bei einem der großen Turniere weit vorn zu landen und womöglich sogar in den Kampf um die Medaillen einzugreifen. In der Vorrunde in St. Petersburg dürften sie sich dafür gegen den WM-Vierten Serbien (7. September), Griechenland (8. September) und Dauerrivalen Niederlande (9. September) voraussichtlich höchstens eine Niederlage leisten. Zwar ziehen die drei Erstplatzierten in die Zwischenrunde ein – alle Teams aber übernehmen die Punkte aus den ersten drei Partien.

In der Zwischenrunde, die ebenfalls in St. Petersburg stattfindet, träfe das deutsche Ensemble auf die besten Drei aus aus Frankreich, Spanien, der Slowakei und Slowenien. Hier müsste Rang zwei her, um den Traum vom Einzug ins Halbfinale zu realisieren. Die Chance ist da, doch Moculescu hält den Ball bewusst flach. „Bei uns ist das anders als bei den Fußballern, Handballern oder Basketballern“, sagt der Coach. „Wir haben noch nie etwas gewonnen und daher bisher noch keinerlei Berechtigung, große Töne zu spucken“

In der Zwischenrunde könnte es zum VfB-internen Duell zwischen Pampel und Steuerwald auf der einen sowie Lukas Divis auf der anderen Seite kommen. Der vierte Akteur aus dem aktuellen VfB-Aufgebot ist bei der EM mit dem slowakischen Nationalmannschaft am Start, muss aber ebenso wie seine Mitspieler auf die Unterstützung von Robert Hupka verzichten. Der Außenangreifer wäre der fünfte Häfler bei der EM gewesen, musste seine Teilnahme jedoch aufgrund von Knieproblemen absagen.

Auch ohne Hupka aber zeigten die Slowaken beim Auftaktspiel gegen Frankreich, dass sie für die eine oder andere Überraschung sorgen können. Zwar verloren sie mit 1:3 (23:25, 23:25, 26:24, 15:25) gegen Frankreich, boten den favorisierten Kontrahenten aber in den ersten drei Sätzen mehr als nur Paroli. „Die Franzosen haben einfach keine Fehler gemacht“, haderte Divis nach der Partie. „Bei uns aber waren es einfach zwei oder drei Fehler zuviel.“
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Conny Kurth
Pressesprecherin VfB Friedrichshafen



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