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DJK Schwäbisch Gmünd: Hattrick - ein dreijähriger Triumphzug

Tatort war die 1. Gmünder Ballmania in der großen Sporthalle, Samstag, 17. März 2007, um 19.42 Uhr: Zuspiel von Barbara Merinsky auf Lisa Federsel und diese versenkt den Matchball in der Abwehr des TSV Schmiden, wobei mit dem 3:1 Erfolg und unter ohrenbetäubendem Jubel feststeht, dass nach einem dreijährigen phänomenalen Triumphzug Gmünds Volleyballerinnen in der Regionalliga angekommen sind.Die Fans feierten mit der Mannschaft ein rauschendes Fest, das unter die Haut ging.

Hattrick
Der Blick von Gmünds Volleyballerinnen Lisa Federsel, Barbara Merinsky und Madeleine Schmidt (von rechts) geht nun Richtung Regionalliga.

Begonnen hatte der grandiose Lauf durch Württembergs Volleyball-Ligen im Sommer 2004 in der Bezirksliga. Trainer Michael Krigar hatte ein junges hoch motiviertes Team übernommen, das durch Rückkehrerin Miriam Tischer eine hochkarätige Verstärkung erhielt. Kurzzeitig störte zwar der SV Fellbach 2 das Unternehmen Aufstieg, aber die Niederlagen riefen ein „Jetzt-erst-recht“ bei den DJKlerinnen hervor, man triumphierte letztendlich im Meisterschaftsfinale – Titel Nummer eins war unter Dach und Fach.

In der darauffolgenden Landesligasaison standen 17 Siege bei einer Niederlage am Ende zu Buche. Die DJK war in die Oberliga aufgestiegen. Dort galt es zuerst einmal den Klassenerhalt zu sichern. Und dies tat man lange und beharrlich nach dem Motto: In der Oberliga kann jeder jeden schlagen, nur keiner die DJK. Die Vorrunde beendete man mit 18:0 Punkten, insgesamt gab es nur am letzten Spieltag in Wilhelmsdorf eine Niederlage, der Durchmarsch in die Regionalliga war perfekt.Höchstes Lob erhielten die DJKlerinnen von allen Experten. Nationalspieler und Champions-League-Gewinner Simon Tischer: “Ich bin überrascht auf welch hohem Niveau diese Mannschaft schon angelangt ist.“

Für seinen Kader setzt Trainer Michael Krigar auf die bewährten Kräfte des Meisterteams, die alle aus dem Gmünder Raum stammen. Die Angreiferinnen Miriam Tischer und Lisa Federsel auf den Außenpositionen bzw. Madeleine Schmidt und Sabrina Höger in der Mitte sollen die Pässe von Zuspielerin Barbara Merinsky verwerten. Diagonal stehen Nadine List und Elisabeth Goisser im Wechsel mit Liberospielerin Marlene Mahler zur Verfügung. Ergänzt wird der Kader durch Marlen Franke und einige Nachwuchsspielerinnen. An der Stärke seines Teams lässt der Trainer keine Zweifel aufkommen. Michael Krigar: „Wir sind dreimal in Folge aufgestiegen, in der Oberliga souverän Meister geworden und haben uns gut vorbereitet.“ Jetzt geht es mit Begeisterung in die Spiele der Regionalliga.

Für Furore sorgte in diesem Jahr auch die weibliche A-Jugend, die wie die „Erste“ - 1982 zuletzt in der Regionalliga - nach langer Durststrecke wieder unter den Topteams Württembergs angelangt ist, denn in der Leistungsstaffel belegte man Rang zwei, warf dann bei den württembergischen Meisterschaften den einen Titelfavoriten TV Lauffen aus dem Rennen, um im Finale dem anderen Anwärter SSV Ulm zu unterliegen. Mit dieser Vizemeisterschaft qualifizierte sich das Team von Nachwuchscoach Wolfgang Federsel für die Süddeutschen, wo man unglücklich das Halbfinale verpasste, dafür aber mit einem 2:1 Erfolg Revanche am SSV Ulm nahm.

Wolfgang.Federsel / DJK Schwäbisch Gmünd



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