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Geballte Volleyball-Power in Stuttgart

Nun ist es offiziell – am 23.04.2007 wurde der „VC Stuttgart“ in einer Pressekonferenz der Öffentlichkeit präsentiert. Der VC Stuttgart ist eine Kooperation der beiden Zweitligisten MTV Stuttgart und TSV Georgii Allianz Stuttgart und das Ziel ist klar: der Einzug in die erste Bundesliga innerhalb der nächsten drei Jahre .

Podium
Bei der Geburtsstunde wollte keiner fehlen.
v.l.n.r.Dietmar Fischer (Vorstand VCS), Renate Riek-Bauer (Rekordnationalspielerin), Susanne Eisenmann (Sportbürgermeisterin Stuttgart), Manfred Ehringer (Präsident MTV Stuttgart), Klaus Müller (Vorstand TSV Allianz Stuttgart), Thorsten Endres (DVL-Geschäftsführer), Martin Walter (VLW-Präsident), Alexander Waibl (Trainer), Jan Lindenmair (Trainer) / Foto:Klaus Burkhardtmaier


„Volleyball Made in Stuttgart … Powered by Women“

So lautet der Slogan, den sich der neu gegründete Volleyball-Club auf die Stirn geschrieben hat und sie haben viel vor. „In Württemberg ist Stuttgart an der Spitze angelangt, aber es ist schwer, das Level zu halten und etwas Neues zu bringen“, so Dietmar Fischer, der gemeinsam mit Rüdiger Bauer als Doppelgespann den Vorstand im VC Stuttgart übernommen hat. Mit dem neuen Bündnis wollen sie die Stuttgarter Volleyball-Frauen nun auch national ganz nach vorne bringen.

Praktisch bedeutet das, dass von den zwei Bundesliga Spielrechten aus MTV und Allianz eines wahrgenommen, das andere in die Regionalliga runtergestuft wird. Dadurch schafft man eine starke erste Mannschaft und sorgt gleichzeitig für einen guten Unterbau. Beide Mannschaften werden unter dem Namen „Allianz Volley Stuttgart“ in die nächste Saison starten. Cheftrainer der ersten Mannschaft wird Alexander Waibl, der bisher die Mädels von TSV Allianz Stuttgart trainierte (Platz 3 in der 2. Bundesliga Süd). Für das nächste Jahr will Waibl erst einmal sehen, was für eine Mannschaft zur Verfügung steht. Den Aufstieg in die 1. Bundesliga innerhalb der nächsten drei Jahre sieht er als realistisches Ziel. Der VC Stuttgart wird außerdem in der Ober-, Landes- und Bezirksliga vertreten sein.

VC Damen
Die Damen des VC Stuttgart / Foto:Klaus Burkhardtmaier

Doch die Fusion der beiden Vereine soll nicht nur auf höchster Leistungsebene stattfinden, sondern auch die Nachwuchsarbeit ist dem Verein wichtig. Im Jugendbereich sollen Mannschaften von F- bis A-Jugend aufgebaut werden, für die Jan Lindenmair (u.a. auch im Trainerteam der weiblichen Jugendnationalmannschaft und VLW-Auswahltrainer) als Cheftrainer zuständig sein wird. Hier kann der VCS auf die sehr gute Jugendarbeit des TSV Allianz Stuttgart zurückgreifen und diese auf hohem Niveau weiterführen.

VC Jugend
Die Jugend des VC Stuttgart mit Maskottchen / Foto:Klaus Burkhardtmaier

Mit diesem Bündnis, so Manfred Ehringer (Präsident MTV Stuttgart), kann man eine „höhere sportliche und soziale Wertschöpfung erreichen und wirtschaftlich effizienter arbeiten.“
Thorsten Endres, DVL-Geschäftsführer, ist der gleichen Meinung und lobte, dass über den Vereinspatriotismus hinaus diese Kooperation zum Wohle des Sports eingegangen wurde. Er erklärte, dass die Stadt Stuttgart für den DVL sehr attraktiv sei, wies bei dieser Gelegenheit aber auch auf die Hallensituation hin. So fehlt in Stuttgart bislang eine Halle mit einer Größenordnung von 1000 - 3000 Zuschauern. Sportbürgermeisterin Susanne Eisenmann, die auch Patin des VCS ist, ist sich dieses Problems bewusst, nahm hierzu jedoch nicht weiter Stellung. Sie lobte die Leistung aller Beteiligten, die vorbild- und beispielhaft seien. Bevor sie zu einem nächsten Termin aufbrach, verteilte sie noch gemeinsam mit Rüdiger Bauer das neue Maskottchen des Vereins, ein kleiner blauer Hai, an die Volleyball-Mädels des VC Stuttgart.

Rüdiger Bauer
Rüdiger Bauer freut sich, dass der VC Stuttgart bereits jetzt von vielen Sponsoren und Werbepartnern unterstützt wird. / Foto:Klaus Burkhardtmaier

Nun darf man Daumen drücken, dass diese Kooperation erfolgreich verläuft und wir schon bald die Stuttgarter Mädels in der 1. Bundesliga wieder finden. „Und die Porsche Arena brauchen wir dann für die Champions League“, grinst Rüdiger Bauer. Man braucht Visionen – der VfB Friedrichshafen hat es ja vorgemacht.

Der VLW wünscht Funktionären, Trainern und vor allem den Volleyballerinnen viel Erfolg!

Sybille Baecker



Partner des VLW


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