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Bundesliga: Souveräne Vorstellung des VfB Friedrichshafen

Der VfB Friedrichshafen hat das erste Playoff – Halbfinale um die deutsche Volleyball Meisterschaft deutlich mit 3:0 (25:15 / 25:18 / 25:12) gegen den TSV Unterhaching zu seinen Gunsten entschieden. „Wir haben gut gespielt und die Mannschaft hat das umgesetzt, was ich von ihr verlangt habe“, äußerte sich VfB Coach Stelian Moculescu zufrieden nach dem Match.

Vor knapp 1500 Zuschauern in der ARENA Friedrichshafen dominierte der VfB von Beginn an das Match. Beim Stande von 6:4 baute der VfB durch Aufschläge von Juliano Bendini seine Führung auf 10:4 aus. Zwar konnte des TSV nochmals auf 13:10 verkürzen, doch dann zog der deutsche Volleyball Rekordmeister vom Bodensee unaufhaltsam auf 16:12 und 20:13 davon. Den ersten Satzball sicherte Kapitän Joao Jose nach einem kurzen Schnellangriff dem VfB. Und diesen verwandelte Jochen Schöps dann nach knapp 20 Minuten Spielzeit direkt mit einem Aufschlagwinner zum 25:15.

Zu Beginn des zweiten Satzes kam Unterhaching etwas besser ins Spiel und konnte bis 7:7 dem VfB Paroli bieten. Dann zog der frisch gebackene Champions League Sieger vom Bodensee das Tempo wieder an und ging mit 17:12 und 24:17 in Führung. Am Ende des zweiten Durchgangs war es wieder Jochen Schöps, der mit einem Block den Satzball zum 25:18 verwandelte.

Auch im dritten Durchgang sahen die Volleyballfans in der ARENA Friedrichshafen das gleiche Bild, wie in den beiden Sätzen zuvor. Unterhaching bemühte sich nach Kräften, doch der VfB spielte zu dominant und zu konzentriert um in Gefahr zu kommen. Schnell hatte sich das Team von Trainer Stelian Moculescu wieder mit 16:7 in Führung gespielt. Zeit zum Wechseln beim deutschen Rekordmeister.

Für Jochen Schöps kam Peter Nagy und für Mittelblocker Juliano Bendini durfte das Häfler Eigengewächs Max Günthör auf das Feld. Und der Häfler Mittelblocker zeige gleich seine Qualitäten, als er einen Angriff der Hachinger mit einem Block zu Gunsten des VfB beendete. Auch Peter Nagy wollte seinem Mannschaftskollegen in nichts nachstehen und verwandelte einen Angriff platziert zum 19:9. Beim Stande von 20:11 wurde dann noch Kristian Knudsen für Lukas Divis eingewechselt.

Und wie Max Günthör und Peter Nagy wollte auch der dänische Nationalspieler seinen Teil zum Erfolg beitragen. Nachdem ein Aufschlagfehler des TSV dem VfB den ersten Matchball gebracht hatte, verwandelte Kristian Knudsen diesen mit einem schönen Block zum 25:12 und damit souveränen 3:0 Endstand.

Während auf Seiten des VfB große Zufriedenheit mit der Leistung des eigenen Teams herrschte, wollte TSV Coach Mihai Paduretu nach dem Spiel nur noch aus der Halle. Den wartenden Journalisten und dem Fernsehteam des Bayerischen Rundfunks, das eigens aus München an den Bodensee gekommen war, stand dann Unterhachings Kapitän Michael Mayer Rede und Antwort: „Wir hatten heute nicht den Hauch einer Chance hier zu gewinnen. Der VfB war in jeder Hinsicht die klar bessere Mannschaft“, so der TSV Kapitän. „Für uns war der Sieg gegen Wuppertal in Viertelfinale der wahrscheinliche Saisonhöhepunkt, doch trotz allem hätten wir uns heute hier besser präsentieren müssen.“

Dass der VfB für ihn der Favorit auf die Meisterschaft ist, daraus machte der Michael Mayer keinen Hehl. „Die Mannschaft, die der VfB in dieser Saison hat, ist die stärkste des VfB seit Jahren. Man gewinnt nicht einfach mal so nebenbei die Champions League – da braucht man schon ein sehr gutes Team.“

Nicht abheben und immer schön auf dem Boden bleiben ist die Devise beim VfB Friedrichshafen. Primäres Ziel ist nach wie vor die deutsche Meisterschaft und dem Finale ist man mit dem Sieg ein Stück näher gekommen. „Wir haben gut geblockt, gut aufgeschlagen und unsere Chancen genutzt“, erklärte VfB Coach Stelian Moculescu das Spiel und den Sieg seiner Mannschaft kurz und bündig.

Eine Überraschung gab es hingegen im zweiten Halbfinale. Hier konnte der SCC Berlin in Düren beim deutschen Vizemeister mit 3:2 gewinnen. Eine gute Ausgangsposition für die Mannschaft von SCC Trainer Michael Warn für das Rückspiel.

Das zweite Playoff Match zwischen dem VfB Friedrichshafen und dem TSV Unterhaching findet am kommenden Mittwoch um 19.30 Uhr in der Generali Sportarena in Unterhaching statt.
VfB / PMK



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