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CL: Moculescu: “Moskau ist eine sehr große Geschichte für uns”

Die Mannschaft des VfB Friedrichshafen ist bereits in Moskau angekommen, die restliche Delegation um Geschäftsführer Klaus Kolley trifft heute in der russischen Metropole ein. Moskau, die Stadt, in der dieses Jahr das Final Four der Volleyball European Champions League stattfindet. „Die Teilnahme am Final Four Turnier in Moskau ist für uns eine große Geschichte. Dass wir unter die besten vier Mannschaften in Europa einziehen, damit hat wohl niemand, und wir selbst am aller wenigsten gerechnet“, erklärte VfB Coach Stelian Moculescu im Pressegespräch.

Bild Pressekonferenz
Pressekonferenz in Friedrichshafen: VfB Geschäftsführer Klaus Kolley und VfB Coach Stelian Moculescu (Foto: VfB Friedrichshafen GmbH)

In den letzten zehn Jahren ist es nach 1999, 2000 und 2005 die vierte Teilnahme des VfB Friedrichshafen am Endturnier der European Champions League. Das beste Ergebnis erzielte der deutsche Rekordmeister im Jahre 2000 mit dem zweiten Platz. „Ich denke wir können sehr stolz darauf sein, was wir in den vergangenen zehn Jahren geschafft haben. Es gibt nicht viele Teams, die so regelmäßig in der Champions League spielen und schon vier Mal im Finale gestanden haben“, äußert sich Stelian Moculescu zufrieden.

Doch trotz dieser Leistungen sieht er seine Mannschaft in Moskau als Außenseiter. Macerata und Dynamo Moskau sind die beiden stärksten Mannschaften“, erklärt Moculescu. „Unser Ziel ist es, unseren besten Volleyball zu spielen, andere Ziele können wir uns derzeit noch nicht setzen. Unser Team ist noch sehr jung und unerfahren.“ Alleine die Teilnahme am Endturnier Moskau ist in seinen Augen ein sehr großer Erfolg.

Was der VfB leisten kann hat sich nicht zuletzt beim Sieg im Viertelfinale gegen den Titelverteidiger in der European Champions League, Sisley Treviso gezeigt. „Es gibt im Leben und im Sport immer wieder Sternstunden und der 3:0 Sieg zu Hause gegen Trevio war eine Sternstunde“, so Stelian Moculescu, dem aber vor allem der entscheidende erste Satz im Rückspiel in Italien in Erinnerung geblieben ist. „Der erste Satz in Treviso war wohl der beste Volleyball, den ich in den letzten zehn Jahren von einer Mannschaft des VfB gesehen habe.“

Leistungen wie gegen Treviso und der damit verbundene Einzug in das Final Four sollen nach Meinung der Verantwortlichen des VfB in Zukunft nicht mehr nur Zufall sein. „Wir wollen uns in den kommenden fünf Jahren fest unter den besten Mannschaften in Europa etablieren und regelmäßig mindestens am Viertelfinale teilnehmen“, so der Geschäftsführer der VfB Friedrichshafen Volleyball GmbH, Klaus Kolley. „Wir wollen das Finale 2009 in Friedrichshafen ausrichten. Doch dies können wir nur, wenn wir bis dahin ein Team haben, das auch eine große Chance hat, den Titel zu gewinnen.“

Ehrgeizige Ziele, die in erster Linie mit dem nötigen Kleingeld zusammen hängen. „Der VfB ist inzwischen wohl eine der besten Adressen in Europa, doch vom Budget her sind wir weit von der Spitze entfernt“, erklärt Stelian Moculescu, der das Budget von Viertelfinalgegner Treviso auf das vierfache des VfB schätzt.

Größere Unterstützung erhoffen sich die Volleyballer nun auch von der Stadt Friedrichshafen. „Wir betreiben durch unseren Sport aktives Marketing für die Stadt. In jeder TV- oder Radioübertragung im In- und Ausland wird ständig die Stadt Friedrichshafen erwähnt. Wir glauben, dass den Verantwortlichen bei der Stadt noch nicht bewusst ist, welchen Wert unsere Arbeit für die Stadt hat“, sind sich Klaus Kolley und Stelian Moculescu einig. Bislang habe man sich oft als das fünfte Rad am Wagen gefühlt. Dies wolle man nun aber durch intensive Gespräche ändern, da die Stadt für das Thema inzwischen sensibler geworden sei.

Viele Fans des VfB werden aufgrund der speziellen Einreisemodalitäten und der Entfernung nicht in Moskau sein, doch Unterstützung naht von Seiten des Hauptsponsors ZF. „Ich habe von meinem Kollegen in Moskau erfahren, dass sich sehr viele Mitarbeiter unserer Niederlassung in Moskau Eintrittskarten für das Final Four gekauft haben um den VfB zu unterstützen“, freut sich Klaus Kolley, Leiter Zentrale Personalangelegenheiten der ZF Group. „Dies zeigt, dass sich die Mitarbeiter der ZF hervorragend mit dem Unternehmen identifizieren.“

Sein Halbfinalspiel in Moskau gegen den italienischen Meister Macerata bestreitet der VfB am Samstag um 14 Uhr. Personell kann Stelian Moculescu aus dem Vollen schöpfen, lediglich hinter dem Einsatz von Kristian Knudsen steht noch ein Fragezeichen. Der dänische Nationalspieler war beim Match in Moers umgeknickt und hatte sich eine Bänderdehnung zugezogen. Eine ausführliche Zusammenfassung des Halbfinalspiels mit Interviews aus Moskau zeigt das SWR Fernsehen am Samstag um 17 Uhr in seiner Sendung „Sport am Samstag“.

VfB/PMK



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