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Bundesliga ohne Ferien

Während sich die einen in den Winterferien auf die Suche nach etwas Schnee machten, ging der Spielbetrieb in der 1. und 2. Bundesliga ununterbrochen weiter. Und auch die Champions League hält die Erstligisten des VfB Friedrichshafen auf Trab ...

1. Bundesliga
17.02. SG Eschenbacher Eltmann - VfB Friedrichshafen 0:3 (25:27 / 15:25 / 18:25)
18.02. TSV Unterhaching - TV Rottenburg 3:0 (25:17 / 30:28 / 25:21 )
24.02. TV Rottenburg - SV Bayer Wuppertal 1:3 (23:25 / 25:20 / 22:25 / 20:25)
24.02. VfB Friedrichshafen - TSV Unterhaching 3:0 (25:17 / 25:15 / 25:15)

Durch einen Spielverlust der Dürener gegen den SC Moers haben sich die Friedrichshafener nun auch wieder an die Tabellenspitze geschoben.

2. Bundesliga Frauen
24.02. TG Biberach - VCO Dresden 0:3 (18:25 / 19:25 / 18:25 )
24.02. TSV Allianz Stuttgart - MTV Stuttgart 3:1 (25:18 / 25:21 / 22:25 / 25:20 )

2. Bundesliga Männer
17.02. SV Lohhof - VolleyYoungStars Friedrichshafen 0:3 (23:25 / 22:25 / 21:25)
18.02. VolleyYoungStars Friedrichshafen - 1. Sonneberger VC 04 3:0 (25:16 / 25:15 / 25:13 )
24.02. VolleyYoungStars Friedrichshafen - TSV Grafing 3:1 (22:25 / 25:22 / 25:11 / 25:20)

YoungStars Schulte/Lampe
Block: Sören Schneider und Lukas Lampe (Foto: G. Kram)



Berichte:

VfB in Champions League Verfassung gegen Unterhaching

Der VfB Friedrichshafen hat nach dem Einzug in das Viertelfinale in der European Champions League eindrucksvoll seine Form in der Volleyball Bundesliga bestätigt. In der ARENA Friedrichshafen besiegte der deutsche Volleyball Rekordmeister den TSV Unterhaching deutlich mit 3:0 (25:17 / 25:15 / 25:15). „Wir haben heute sehr gut und sehr konzentriert gespielt“, lobt VfB Trainer Stelian Moculescu die Leistung seiner Schützlinge.

Von Beginn an zeigte der VfB, wer Herr im Haus ist und ging schnell mit 6:4 und 10:6 in Führung. Von einem möglichen Kräfteverschleiß aufgrund der Champions League Partie am Donnerstag beim belgischen Vizemeister Noliko Maaseik kein Spur. Mit harten Aufschlägen und einem hervorragenden Blockspiel verschaffte sich der VfB schnell Respekt. Nach knapp 20 Minuten verwandelte Patrick Steuerwald vom TSV den zweiten Satzball für den VfB, als er einen Aufschlag ins Netz schlug.

Auch im zweiten Satz dominierte der VfB das Spiel fast nach belieben. Wie schon im ersten Satz fanden die Hachinger kein Mittel gegen die kraftvollen Aufschläge und das variable Angriffsspiel der Häfler. Welch wichtige Rolle Jochen Schöps beim VfB spielt, zeigte sich Ende des zweiten Satzes, als er erst ein präzises Zuspiel von Lukas Tichacek verwandelte und anschließend zwei Asse zum 24:14 servierte. Den Satzball beim Stande von 24:15 verwandelte Robert Hupka.

Das gleiche Bild wie in den beiden Sätzen zuvor zeigte sich den knapp 2000 begeisterten Zuschauern in der ARENA Friedrichshafen auch im dritten Durchgang. 6:2; 10:4 und 19:13 – der VfB war nicht aufzuhalten. Zwar wehrten sich die Gäste aus Bayern nach Kräften, doch gegen Friedrichshafen hatten sie in diesem Match keine Chance. Am Ende sicherte sich der VfB durch einen Block von Jochen Schöps auch den dritten Satz und damit das Match mit 25:15.

„Wir dachten, dass der VfB noch ein bisschen müde vom Spiel in Maaseik ist und auch schon das Spiel gegen Treviso im Kopf hat, doch dies war nicht der Fall. Die Friedrichshafener haben heute sehr gut gespielt und gegen die knallharten Aufschläge konnten wir nichts entgegensetzen“, zog TSV - Libero Ferdinand Thiele nach dem Match Bilanz. „Wir haben vor dem VfB einfach zu viel Respekt.“

Im Gegensatz zu den Akteuren des TSV war Stelian Moculescu mit der Leistung seiner Mannschaft sehr zufrieden. „Wir haben gut aufgeschlagen, gut geblockt und gut angegriffen. Mein Team hat durch die Spiele gegen Maaseik Selbstvertrauen getankt, und das sieht man.“ Wie schon in den letzten beiden Bundesliga Spielen und den Begegnungen gegen Maaseik vertraute Moculescu wieder auf Zuspieler Lukas Tichacek, Juliano Bendini, Joao Jose, Lukas Divis, Robert Hupka, Jochen Schöps und Libero Markus Steuerwald. „Für mich gab es keinen Grund zu wechseln. Die Mannschaft spielt hervorragend und soll sich weiter einspielen“, so der Erfolgstrainer hinsichtlich des DVV – Pokal Finales und dem Viertelfinale in der Champions League.
VfB/PMK

Young Stars: Häfler lassen gegen Grafing nichts anbrennen
Am Samstag gab’s gleich zwei schwäbisch-bayerische Duelle in der Arena Friedrichshafen. Vor der Partie des VfB gegen den TSV Unterhaching holten sich die Volley YoungStars Friedrichshafen gegen den TSV Grafing einen 3:1-Sieg (22:25, 25:22, 25:11, 25:20).
Öfter mal was Neues: In dieser Formation – mit zwei Zuspielern gleichzeitig – hatten die YoungStars noch nie gespielt. Die Konstellation brachte zunächst etwas Unruhe ins Spiel und die Gäste mit 8:5 in Führung. Die Häfler erholten sich aber schnell und glichen dank Valters Lagzdins’ Aufschlägen zum 8:8 aus. Dann folgte die stärkste Phase in diesem Satz für die YoungStars, die hier vor allem durch eine starke Blockleistung von Lukas Lampe und René Bahlburg überzeugten. Bei 17:13 schien eine Vorentscheidung gefallen. Aber mitnichten. Fehlende Absprachen in der Annahme, ungenau zugespielte Pässe und letztlich zu zahme Angriffe brachten die Grafinger Punkt für Punkt und letztlich den 25:22-Satzgewinn.
Im zweiten Satz bahnte sich ein weiterer Satzverlust an. Von einer Führung waren die Häfler meistens mehrere Punkte entfernt. „Auf geht’s YoungStars, auf geht’s“ schallte es bei 10:13 von der Tribüne. Bis die YoungStars allerdings wieder zu ihrem Spiel fanden, dauerte es noch eine ganze Weile. Erst bei 22:21 gelang Kapitän Sören Schneider und seinen Mitstreitern die erste Führung. Zwei fulminante Angriffe von René Bahlburg zum 23:22 und zum 25:22 sicherten den Satzgewinn.
Jetzt hatten die Häfler das Zepter in die Hand genommen und spielten sich – begünstigt durch die Fehler der Gäste in einen wahren Spielrausch. Mit dem Selbstbewusstsein einer hohen Führung im Rücken, blockte Pere Vrdoljak zum 12:4, schmetterte Sören Schneider den Angriff zum 13:4, servierte René Bahlburg ein Ass zum 14:4. „Das war super, das war elegant“, erklang es denn auch von den Rängen. Die YoungStars spielten ihren Stiefel weg und gönnten den Grafinger gerade mal elf Punkte in diesem Satz, wobei es sich auszahlte, dass Söhnke Hinz gegen Satzende Simon Quenzer für Lagzdins zur Stärkung der Annahme brachte.
„Jetzt schau’n wir, dass wir das Spiel wieder umbiegen“, hatte TSV-Trainer Jürgen Pfletschinger seinen Jungs in der Satzpause zugerufen. Die drehten auch mächtig auf und allen voran Adis Katanovic machte mächtig Druck und hatten sich mit 8:3 eine beachtliche Führung herausgearbeitet. Aber dank der guten Abwehr arbeiteten sich die YoungStars heran und drehten den Spieß um. Über den 10:10-Ausgleich ging’s bis zum 17:17 Kopf an Kopf, bis sich die Häfler mehr und mehr absetzen. Als Valters Lagzdins den Satzball in des Gegners Hälfte lobte, war der Abstand auf fünf Punkte und 25:20 angewachsen.
„Ich bin sehr erfreut über den Sieg meiner Mannschaft“, sagte Markus Steuerwald, der sich die Partie von außen angeschaut hatte, weil er im Anschluss in der Ersten spielen musste.
„Ich finde, wir haben die ungewohnte Situation gut gemeistert“, befand Mittelblocker Lukas Lampe nach dem Spiel. Auch Trainer Söhnke Hinz war zufrieden. „Beide Zuspieler haben ihre Aufgabe gut gelöst.“ Und was sagte Kapitän und Zuspieler Sören Schneider? „Es hat Spaß gemacht. Und nach dem ersten Satz lief’s ja auch sehr gut.“
PM/VfB-Schulte-Hoppe



TVR kommt gegen den SV Bayer Wuppertal über einen Satzgewinn nicht hinaus

Es ist wie verhext: Zum neunten Mal unterlag der TV Rottenburg mit 1:3, zum x-ten Mal spielten die Männer von Trainer Hans Peter Müller-Angstenberger lange Zeit auf Augenhöhe, um wieder einmal die größere Konstanz und Routine des Gegners anerkennen zu müssen.


Der erste Satz verlief bis zum 17:17 ausgeglichen. In der Schlussphase des Satzes gelangen den Wuppertalern dann zwei Breakbälle zum 19:17 und zum 22:19, die letztlich für den 25:23 Satzgewinn für den SV Bayer genügten.

Durchgang zwei verlief so, wie sich Mannschaft, Zuschauer und Umfeld den ganzen Spielverlauf wünschen würden: Der TVR agierte druckvoll, punktete sehr solide aus der eigenen Annahme und gewann den Satz verdient mit 25:20.

Was folgte, war die Form von déjà-vu, die Mannschaft, Zuschauer und Umfeld eigentlich nicht mehr erleben wollen: Die Gäste spielten etwas konsequenter, bei den Rottenburgern schlichen sich Fehler ein. Der TVR kämpfte und konnte immer wieder Punktserien erzielen, letztlich reichte es nicht, den ersehnten dritten Sieg in der Saison einzufahren. Mit 22:25 und 20:25 wurden die Sätze drei und vier verloren.

Allen Niederlagen zum Trotz will sich der TV Rottenburg über kurz oder lang in der höchsten deutschen Spielklasse etablieren. Und auch wenn der Weg noch einmal über die 2. Bundesliga führen sollte, wird die Richtigkeit der Konzeption, so viel wie möglich mit jungen Spielern aus der Region zu arbeiten und diese weiter zu entwickeln, durch den riesigen Zuschauerzuspruch jeden Spieltag aufs neue bewiesen. Daher startete der TV am Samstag die Aktion: „EINTAUSEND DAUERKARTEN FÜR DIE BUNDESLIGA“!
Der frühere 5000-¬Meter-¬Olympiasieger und Leichtathletik-Ass Dieter Baumann stellte im Interview in der Satzpause nach dem zweiten Durchgang heraus, wie wichtig die Unterstützung durch die Zuschauer ist und bestellte zum Zeichen seiner Unterstützung gleich noch Dauerkarten für sich und seine Familie.
Wer bis 31.3.07 seine Bestellung abgibt, erhält die Dauerkarten für die Saison 2007 / 2008 (alle Spiele in der TüArena) zum Sonderpreis! Bestellformulare sind bei allen Heimspielen der laufenden Saison, unter www.volleyball-rottenburg.de oder im Sportpark 18-61 in Rottenburg erhältlich.
PM/ TVR



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