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DVV-Pokalfinale 2007: Jochen Schöps: „Wir sind in der Favoritenrolle!“

Jochen Schöps (Foto: Günter Kram) Trotz der Heimniederlage des aktuellen Deutschen Volleyball-Pokalsiegers VfB Friedrichshafen (2:3 gegen SCC Berlin) am vergangenen Wochenende ist das Team um Trainer Stelian Moculescu im Pokalfinale des Deutschen Volleyball-Verbandes am 4. März 2007 in HalleWestfalen gegen den Moerser SC als Favorit anzusehen. Einer der Garanten der Bodensee-Truppe ist der 23-jährige Jochen Schöps, der seit 2003 für den VfB Friedrichshafen spielt und maßgeblich zu drei Deutschen Pokalsiegen und zwei Deutschen Meisterschaften beitragen konnte. Im Interview äußerte sich Nationalspieler Schöps zu der Favoritenrolle im Finale, seinen Erwartungen an das GERRY WEBER STADION sowie sein großes Saisonziel.

Alle erwarten von Friedrichshafen den erneuten Pokalsieg. Sie auch?
Jochen Schöps: „Ich denke, dass wir in der Favoritenrolle sind, was auch die aktuelle Tabellensituation zeigt. Jedoch geht es um den Pokal, und es ist das Finale. Moers hat auf dem Weg schon andere Gegner, die vor ihnen stehen, ausgeschaltet, und im Finale gibt’s nix für sie zu verlieren. Es wird ein schweres Match.“

Foto: VfB/Günter Kram



Moers hat in den vergangenen Jahren stets klar gegen Friedrichshafen verloren und ist Außenseiter. Die Mannschaft hat sich im Vergleich zu 2006 stark verändert. Schätzen Sie die Mannschaft stärker ein als im vergangenen Jahr?
Jochen Schöps: „Die Mannschaft von Moers ist sicherlich stärker als im letzten Jahr. Sie haben wie im Vorjahr Georg Grozer jun., der jeder Mannschaft erhebliche Probleme bereiten kann. Unser Ziel muss sein, ihn so gut es geht aus dem Spiel zu nehmen. Das würde unsere Chancen erheblich erhöhen.“

Im vergangenen Jahr gab es ein deutliches 3:0 gegen Moers. Wird das Finale ein erneuter Spaziergang für den VfB?
Jochen Schöps: „Das 3:0 hört sich klar an, war es aber nicht. Der erste Satz war sehr umkämpft. Auch dieses Jahr müssen wir gut und schnell in das Spiel finden. Der Sieg des ersten Satzes ist immer ein wichtiger Schritt.“

Zum zweiten Mal finden die Pokalfinals im Gerry Weber Stadion statt. Hätten Sie gedacht, dass über 11.000 Zuschauer in Deutschland möglich sind, und was erwarten Sie in diesem Jahr?
Jochen Schöps: „Ein solch großer Zuschauerandrang freut mich sehr. Es zeigt, dass Volleyball viele Menschen in seinen Bann ziehen kann und dass der Sport große Hallen füllt. Ich denke, dass die Stimmung ähnlich - vielleicht noch besser - wird als im vergangenen Jahr. Auf jeden Fall freue ich mich riesig darauf.“

Neben dem Sieg im Pokalfinale stehen weitere Entscheidungen an. Was sind ihre Ziele in 2007?
Jochen Schöps: „Natürlich ist wieder unser Ziel, die Meisterschaft zu gewinnen. In der Champions League werden wir sehen, was möglich ist. Im Sommer geht dann die Nationalmannschaft los. Die Europameisterschaft sowie die Olympia-Qualifikation sind die zwei wichtigsten Abschnitte für uns.“

Friedrichshafen war in der Vergangenheit immer wieder Sprungbrett für ein Engagement in der weltbesten Liga in Italien. Wann gehen Sie über die Alpen oder in ein anderes Land oder hat Friedrichshafen noch Aussichten, dass Sie weiter am Bodensee schmettern?
Jochen Schöps: „Es ist noch zu früh, darüber zu denken. Noch sind andere Sachen wichtiger. Ich hatte bei der Belastung von Liga, Pokal und Champions League noch nicht die Zeit, mir darüber Gedanken zu machen. Sicherlich will ich irgendwann aus Deutschland raus und im Ausland Erfahrung sammeln. Ob das aber dieses Jahr schon sein wird, muss ich mir gut überlegen.“

Im vergangenen Jahr erlebten sie mit der Nationalmannschaft ihre erste Männer-WM. Der gute neunte Platz sprang heraus. Was ist in der nahen Zukunft mit der Nationalmannschaft möglich?
Jochen Schöps: „Wie schon gesagt, sind die Europameisterschaft und die Olympiaqualifikation zwei riesige Schritte. Auf der EM müssen wir versuchen unsere gute Leistung der WM zu wiederholen und so gut wie möglich abschneiden. Olympia ist für jeden Sportler das Größte, und deswegen tun wir alles dafür, dort dabei sein zu können. Eine Olympiateilnahme würde den Volleyballsport in Deutschland sehr unterstützen.“

In naher Zukunft gibt es mit Georg Grozer ein Nebeneinander in der Nationalmannschaft. Wie beurteilen Sie das?
Jochen Schöps: „Ich habe mich mit dem Thema noch nicht auseinandergesetzt, aber jeder Spieler der in den Kreis der Nationalmannschaft aufgenommen wird, hat die Möglichkeit sich zu präsentieren, um bei den ersten Zwölf dabei zu sein. Es erhöht auch noch die Konkurrenz, was auch nicht schlecht ist.“

Was machen Sie am Abend des 4. März?
Jochen Schöps: „Hoffentlich feiern.“

PM/GERRY WEBER STADION – HalleWestfalen

Weiere Infos: DVV-Pokal 2007



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