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Bundesliga: Verlustmeldungen ...

Der TV Rottenburg und auch der VfB Friedrichshafen mussten am Wochenende jeweils eine Niederlage hinnehmen:
TV Rottenburg verlor nach einem spannenden Duell 1:3 gegen SG Eltmann, VfB Friedrichshafen verlor nach 5 Sätzen 2:3 gegen SCC Berlin und auch die Tabellenführung.


Ergebnisse 1. Liga:
TV Rottenburg - SG Eschenbacher Eltmann 1:3 (25:19 / 22:25 / 22:25 / 30:32 )
VfB Friedrichshafen - SCC Berlin 2:3 (22:25 / 25:17 / 25:23 / 23:25 / 16:18)

Ergebnisse 2. Liga Süd - Frauen:
TG Biberach - VfL Nürnberg 2:3 (20:25 / 17:25 / 26:24 / 25:17 / 18:20)
VfL Nürnberg - TSV Allianz Stuttgart 0:3 (18:25 / 23:25 / 20:25)

Pressemitteilungen:



Das „übliche“ Auf und Nieder beim TV Rottenburg

Fast wie im Film „Und täglich grüßt das Murmeltier“ kann man sich beim TVR bei den Spieltagen der Bundesligamannschaft manchmal vorkommen. Einem tollen Satz der Bischofstädter, in dem der Gegner dominiert wird, folgt ein unerklärlicher Einbruch. Die Rottenburger kämpfen sich heran, zeigen spektakuläre Ballwechsel, können die Partie fast drehen um am Ende doch wieder mit leeren Händen, dafür an Erfahrung reicher da zu stehen. So trug es sich auch am Samstag beim Spiel gegen die SG Eltmann zu. 1:3 (25:19 / 22:25 / 22:25 / 30:32) lautete der Endstand nach einem spannenden Match.


Spiel 1800 Zuschauer sahen im ersten Satz eine hervorragende Vorstellung ihres Teams. Libero Willy Belizer glänzte in Annahme und insbesondere der Abwehr und verteidigte Ball um Ball. Der TV konnte sich Stück für Stück absetzen und spielte den Durchgang sicher mit 25:19 nach Hause. Auch im folgenden Satz sah es zunächst so aus, als könne man die Oberfranken weiterhin dominieren. Im Spiel der Gäste lief es nicht rund und der TVR konnte den Druck hoch halten. Milan Maric, Trainer der Gäste, reagierte und brachte den erst im Dezember aus Sonneberg nach Eltmann gewechselten Stefan Uhmann beim Stand von 14:10 für den TVR auf der Diagonalposition für Alexander Mayer. Ein glückliches Händchen, wie sich zeigen sollte. Mit einer Aufschlagserie und erfolgreichen Angriffsaktionen brachte der äußerst erfolgreiche Beachvolleyballspieler die SGE auf Erfolgskurs. Sein Mitspieler Sven Glinker reihte sich bei den Spielverderbern mit einer Aufschlagserie vom 15:12 zum 15:18 ein. Die entscheidende Wende im Satz, der mit 22:25 abgegeben wurde.

Satz 3 begann schlecht für den TV, denn Uhmann legte mit einer Aufschlagserie vor und die Rottenburger hatten ihren Rhythmus völlig verloren. Erst in der zweiten Hälfte des Satzes kamen die Männer von Trainer Hans Peter Müller-Angstenberger wieder ins Spiel, das Resultat von 22:25 konnten sie nicht mehr verhindern.

Spiel
Der anschließende Durchgang schien ein schnelles Ende zu nehmen. Rottenburg lag mit 9:15 zurück, die Hoffnungen schwanden. Die Umstellungen im Team schienen sich nicht auszuzahlen. Stefan Schneider war für Matthias Klippel von der Diagonalposition auf den Mittelblock gewechselt, während Stefan Schmeckenbecher die Diagonale besetzte. Geburtstagskind „Schmeckes“, dem 1800 Zuschauer vor dem Spiel ein Geburtstagsständchen gebracht hatten, bedankte sich mit einer Aufschlagserie vom 10:15 auf 14:15 und brachte den TV zurück. Es entwickelte sich ein unglaublich spannendes Spiel, zwei Matchbälle für Eltmann bei 22:24 schienen dem ein Ende zu machen. Doch die Bischofstädter kämpften und erzwangen mit einem guten Angriff und einem tollen Block die Verlängerung. Die Zuschauer hielt es nicht mehr auf den Sitzen, beide Mannschaften spielten ihr bestes Volleyball. Den Satzball bei 27:26 konnten die Spieler um Kapitän Welz nicht verwerten. Letztlich fiel die Entscheidung, Eltmann gewann den Satz mit 32:30 und entführte 2 Punkte aus der Bischofstadt. Die konstantere Mannschaft hatte sich durchgesetzt und entließ die Gastgeber mit hängenden Köpfen zur „Turnerfasnet“ nach Rottenburg.
PM/TVR



VfB verliert Spitzenspiel gegen Berlin

Der VfB Friedrichshafen hat das Spitzenspiel in der Volleyball Bundesliga gegen den SCC Berlin verloren. Nach über zwei Stunden Spielzeit musste sich das Team von Trainer Stelian Moculescu mit 2:3 (22:25 / 25:17 / 25:23 / 23:25 / 16:18) geschlagen geben. „Wir haben heute einfach viel zu viele Fehler in der Annahme gemacht und nicht konstant gespielt. Berlin hat das Spiel verdient gewonnen und wir haben dazu beigetragen“, zog Stelian Moculescu nach dem Match Bilanz.


Von Beginn an entwickelte sich in der mit 2500 Zuschauern gut besuchten ARENA Friedrichshafen kein hochklassiges aber spannendes Spiel. Der VfB führte durch eine Aufschlagserie von Lukas Divis im ersten Satz schnell mit 7:3, doch Berlin kämpfte weiter und schaffte beim Stande von 11:11 den Ausgleich und zog dann auf 23:18 davon. Trotz einem Schlussspurt schaffte es der VfB nicht mehr den Satz zu drehen und verlor den ersten Durchgang mit 22:25.

Im zweiten Satz wirkte Friedrichshafen wie ausgewechselt. Nach ausgeglichenem Beginn zog der VfB Punkt für Punkt davon und holte sich den zweiten Satz mit 25:17. Das gleiche Bild im dritten Durchgang. Der VfB zog schnell auf 9:5 davon, doch wie im ersten Satz schaffte es der SCC sich wieder in das Match zu kämpfen und glich bei 16:16 aus. Doch durch gekonntes und kluges Spiel brachte der VfB den dritten Satz zur Freude seiner Anhänger mit 25:23 nach Hause.

Spannend wie im dritten Durchgang ging es auch im vierten Satz weiter. Beide Teams kämpften um jeden Ball – machten im gleichen Atemzug jedoch auch unnötige Fehler beim Aufschlag und in der Annahme. Bis zum Stande von 23:23 sahen die Zuschauer ein hart umkämpftes Match, bei dem beide Mannschaften gleich auf waren. Der SCC hatte im vierten Durchgang das bessere Ende für sich und nutzte den ersten Satzball zum 23:25.

Die Entscheidung im Tiebreake war nichts für schwache Nerven. Kein Team konnte sich absetzten. Beispielhaft für das Spiel des VfB am heutigen Tage waren die Ballwechsel am Ende des Spiels. Erst versenkt Zuspieler Lukas Tichacek, der für Simon Tischer eingewechselt worden war, einen Ball im gegnerischen Feld, schlägt den folgenden Aufschlag dann aber leichtfertig zum 16:17 ins Netz. Den Matchball des SCC verwandelte der VfB dann selbst, als Jochen Schöps einen Angriffsschlag nach über zwei Stunden Spielzeit ins Aus schlug.

„Ich hätte nicht damit gerechnet, dass wir heute in Friedrichshafen gewinnen“, erklärte ein sichtlich stolzer SCC Trainer Michael Warn nach dem Spiel. Vor allem die kämpferische Leistung habe zum Schluss den kleinen aber feinen Unterschied ausgemacht. „Egal wen ich eingewechselt habe, jeder Spieler hat in dem Moment der Mannschaft wieder neuen Schwung gegeben. Ich kann meinem Team nur ein großes Kompliment machen.“ Wie Friedrichshafens Coach Stelian Moculescu haderte aber auch Warn mit der Annahme. „Beide Mannschaften haben heute zu viele Fehler in der Annahme gemacht.“

Nach der Niederlage gegen Düren und den SCC hat der VfB binnen einer Woche beide Spitzenspiele in der Volleyball Bundesliga verloren. „Durch diese Phase müssen wir durch. Nun heißt es trainieren, trainieren und nochmals trainieren um wieder in Form zu kommen“, so Stelian Moculescu, der nun allerdings auch seine Spieler in der Pflicht sieht. „Nach dem heutigen Spiel weiß jeder, dass er noch lange nicht dort ist, wo er meint zu sein.“ Üben, Üben heißt nun die Devise beim VfB, für den die Niederlage gegen den SCC in der Bundesliga eine unangenehme Folge haben kann. Wenn Düren nicht mehr patzt kann der VfB aus eigener Kraft nicht mehr als Tabellenführer in die Playoffs gehen.

„Wir können nicht jedes Spiel gewinnen“, erklärt Stelian Moculescu weiter. „Die Leute haben nach den Siegen gegen Athen und Cuneo gedacht, dass wir nun alle schlagen können. Die Erwartungshaltung, die von außer an die Mannschaft und an mich herangetragen wird, ist viel zu groß. Wir müssen weiter in Ruhe arbeiten und die Spieler müssen nach den ganzen Reisen und Krankheiten einfach wieder richtig fit werden.“

Die nächste harte Bewährungsprobe steht für den VfB Friedrichshafen bereits am Mittwoch auf dem Programm. Dann trifft der VfB im Achtelfinale der Indesit European Champions League auf den belgischen Vizemeister Noliko Maaseik. Spielbeginn in der ARENA Friedrichshafen ist am Mittwoch, 14. Februar, um 20 Uhr.
VfB / PMK



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