headerphoto

Bundesliga - kein gutes Wochenende für VLW-Vereine

Der VfB Friedrichshafen musste am Wochenende seine erste Niederlage der Saison einstecken - gegen Konkurrent evivo Düren. Auch der TVR verlor Grippegeschwächt, gegen den Tabellen Dritten SCC Berlin.
In der zweiten Liga gab es - wie vor einer Woche - 2 Siege, 2 Niederlagen.

Die Ergebnisse:
1. Bundesliga
evivo Düren - VfB Friedrichshafen 3:0 (25:20 / 25:23 / 25:16)
SCC Berlin - TV Rottenburg 3:1(25:18 / 22:25 / 25:22 / 25:20)

2. Bundesliga - Damen
TSV Allianz Stuttgart - TG Biberach 3:0 (25:14 / 25:19 / 25:22)
TSV Sonthofen - MTV Stuttgart 3:1 (25:22 / 22:25 / 25:19 / 25:16)

2. Bundesliga - Herren
VolleyYoung Stars - ASV Dachau 3:0 (25:16 / 25:20 / 25:22)



Spielberichte:

VfB mit Bauchlandung beim Spitzenspiel in Düren

Der VfB Friedrichshafen musste im Spitzenspiel der Volleyball Bundesliga gegen evivo Düren die erste Saisonniederlage hinnehmen. Gegen den Dauerkonkurrenten um die deutsche Meisterschaft in den beiden letzten Jahren verlor das Team von Trainer Stelian Moculescu glatt mit 0:3 (20:25 / 23:25 / 16:25) in 71 Minuten. „Wir hätten heute noch drei Stunden weiter spielen können und hätten keine Satz gewonnen“, zieht VfB Co Trainer Ulf Quell nach dem Match Bilanz. „Das heutige Match war eine harte Landung auf dem Boden der Tatsachen.“

Zu keinem Zeitpunkt kam der deutsche Volleyball Rekordmeister vom Bodensee in der mit 2500 Zuschauern fast ausverkauften Arena Kreis Düren ins Spiel. „Nach dem Ass vom Ilja Wiederschein im ersten Satz beim Stande von 4:1 für uns, war ein Bruch bei uns“, so Quell weiter. Zwar versuchte das Team von Trainer Stelian Moculescu den ersten Durchgang noch zu drehen, doch am Ende sicherte sich Düren den Satz mit 25:20.

Das gleiche Bild bot sich den begeisterten Volleyball Fans in Düren auch im zweiten Satz. Friedrichshafen versuchte das Ruder in die Hand zu nehmen, doch die Dürener Akteure waren gedanklich meist einen Schritt schneller. Und so ging auch der zweite Durchgang nach einem harten Finish mit 25:23 an evivo.

Der dritte Satz war dann eine klare Angelegenheit für den deutschen Vizemeister. Friedrichshafen schaffte es nicht mehr ins Spiel zu kommen und verlor den dritten Satz am Ende deutlich mit 16:25. Mit ein Grund dafür war eventuell auch der Ausfall von Diagonalspieler Jochen Schöps, der im zweiten Satz mit Kreislaufbeschwerden ausgewechselt werden musste.

„Bei uns ist bis auf die Annahme heute einfach gar nichts zusammen gelaufen. Wir konnten mit dem Aufschlag oder auch mit unseren Angriffen keinen Druck auf Düren ausüben“, erklärt VfB Co – Trainer Ulf Quell. Ausreden wie die große körperliche Belastung durch Bundesliga und Champions League lässt Quell nicht gelten. „Die Spieler von Düren hatten die gleichen Belastungen wie wir. Auch sie mussten in der Champions League viel reisen.“

Lobende Worte findet Quell für den Gegner. „Düren war heute in jeder Beziehung eine Klasse besser wie wir, und die Fans haben die Arena Kreis Düren in ein Tollhaus verwandelt. Hier war heute Karneval.“ Überbewerten will man beim VfB die Niederlage jedoch auch nicht. „Wir haben heute gesehen, woran wir mit der Mannschaft unbedingt noch arbeiten müssen um unsere Leistung weiter zu stabilisieren.“

Viel Zeit zum Trainieren bleibt den Häflern jedoch nicht, steht doch bereits am kommenden Mittwoch, 7. Februar, in der ARNEA Friedrichshafen das Match gegen den Moerser SC auf dem Programm – gleichzeitig die Generalprobe für das DVV – Pokalfinale am 4. März in Halle/Westfalen, in dem sich beide Teams gegenüberstehen werden.

Trotz der Niederlage führt der VfB Friedrichshafen weiterhin die Konkurrenz in der Volleyball Bundesliga vor evivo Düren an. Platz drei belegt der SCC Berlin und Rang vier hat der TSV Unterhaching inne.
VfB / PMK




TV Rottenburg erkämpft gegen den SCC Berlin einen Satzgewinn

Fünf Spieler krank, dafür zieht der Hallensprecher das Trikot über

Die stark grippegeschwächten Rottenburger lieferten gegen den SCC Berlin ein starkes Spiel ab und konnten einen weiteren Satzgewinn verbuchen. Zu einem Sieg reichte die Kraft nicht mehr, Berlin hatte mehr Reserven und konnte letztlich auch spielerisch noch mehr zusetzen. Das Spiel ging daher verdient mit 3:1 an den SCC (25:18 / 22:25 / 25:22 / 25:20). Von den ersten sechs Mannschaften der Liga musste bis auf Friedrichshafen mittlerweile jedes Team mindestens einen Satz gegen den schwäbischen Aufsteiger abgeben.

Mit Oliver Gies, Stjepan Masic, Matthias Klippel, Alexander Haas und Tobias Kohl fehlte die halbe Stammsechs auf Grund der grassierenden Grippewelle. Matthias Pompe und Stefan Schneider waren deutlich angeschlagen. Auf Grund dieser Gegebenheiten wurde die Aufstellung gründlich durcheinander gewürfelt und mit Julien Clin – mittlerweile als Hallensprecher für den TVR engagiert – ein Spieler reaktiviert, der wegen gesundheitlicher Beschwerden die Volleyballschuhe bereits schweren Herzens an den Nagel gehängt hatte. Nicht all zu überraschend also, dass der TVR den ersten Satz zum einen etwas verschlief, zum anderen noch gewisse „Findungsschwierigkeiten“ auftraten.

Im zweiten Satz gelang dafür die große Überraschung. Mit hervorragender Blockarbeit und tollen Abwehr- und Rettungsaktionen erspielte sich das „letzte Aufgebot“ den Durchgang, in dem der TVR konsequent in Front lag. Auch die beiden folgenden Sätze verkauften sich die Schwaben hervorragend. Clin durfte in diesem Zusammenhang seine ersten Block- und Angriffspunkte in der 1. Volleyball Bundesliga sammeln, Stefan Schneider, der notgedrungen wieder auf seine alte Position Mittelblock zurückkehrte, durfte einen, laut Co-Trainer Heiming „brachialen Block“ gegen den 2,11 Meter-Riesen Böhme setzen. Letztlich reichte es jedoch nicht, das Hauptstadtteam um den überragenden Passgeber Jaroslav Skach zu bezwingen.

In Rottenburg übernehmen die Narren immer augenscheinlicher die Macht. Um auch die Zuschauer am kommenden Heimspiel in Fasnetsstimmung zu versetzen, haben sich die Verantwortlichen des TVR einiges einfallen lassen. So wird laut Manager Papenheim jeder kostümierte Gast in den Genuss eines Präsents kommen, eine Fasnetskapelle wird aufspielen und der Shuttlebus der Firma Gross wird nach dem Spiel direkt zur „Turnerfasnet“ in der Rottenburger Festhalle fahren, wo Besucher der Partie Rottenburg-Eltmann ermäßigten Eintritt erhalten.
PM/TVR



Volley YoungStars machen kurzen Prozess

Kurz und schmerzlos haben die Volley YoungStars am Sonntag den ASV Dachau abgefertigt. Mit einem deutlichen 3:0-Sieg (25:16, 25:20, 25:22) holten sie sich in der Arena ihren neunten Saisonsieg.
Die Hoffnung von Söhnke Hinz, in bester Besetzung antreten zu können, hatte sich erfüllt. Allein der Trainer fehlte – der Grippevirus hatte auch ihn erwischt. So übernahm „Co“ Florian Mack seine Rolle an der Seitenlinie, was den YoungStars ebenso einen Applaus wert war wie die Tatsache, dass ihr verletzter Teamkamerad Christian Scholze als Assistenztrainer einsprang. Viel zu tun hatte das ungewöhnliche Trainergespann allerdings nicht. Der ASV Dachau war mit nur sechs Spielern inklusive Spielertrainer Klaus Dammann angereist, darunter gleich zwei Zuspieler.

Den ersten Punkt machte Markus Steuerwald, der keine 24 Stunden zuvor noch das Bundesligateam in Düren verstärkt hatte. Die jungen Häfler konnten nach Belieben schalten und walten, die abstiegsbedrohten Bayern leisteten wenig Gegenwehr. Vor allem eine Aufschlagserie von Lukas Lampe vom 9:6 bis 14:6 bereitete den 25:16-Satzgewinn vor.

Im zweiten Durchgang zogen Jonas Hemlein, Lukas Lampe, Pere Vrdoljak, Valters Lagzdins, Simon Quenzer, Markus Steuerwald und Libero Fabian Kohl ähnlich schnell von dannen und gingen mit einer 8:3-Führung in die erste technische Auszeit. Derart in Sicherheit gewogen, schlichen sich Fehler ins Spiel ein, die die Dachauer wieder aufbauten und den Abstand auf 11:9 verkürzten. „So kann’s nicht weitergehen“, dachte sich Florian Mack und rüttelte seine Spieler in einer Auszeit wieder auf. Mit Erfolg, denn anschließend machten die Häfler mit starken Aufschlägen, aufmerksamen Blockaktionen und präzisen Angriffen wieder Druck. Der Satzball zum 25:20 blieb Simon Quenzer vorbehalten.

Das 4:5 in Durchgang drei bedeutete die erste Führung für die Gäste. Sollte das Spiel noch kippen? Zwar taten sich die Häfler schwerer als zuvor und ließen beim 21:21 noch mal ein Unentschieden zu, den 3:0 Sieg ließen sie sich aber nicht mehr nehmen.
„Mit dem ersten Satz war ich sehr zufrieden“, sagte „Ersatz“-Trainer Florian Mack nach dem Spiel. Weniger erfreut, war er über die Nachlässigkeiten, die sich anschließend eingeschlichen hatten. „Aber im Vergleich zum Durmersheim-Spiel haben wir gewonnen. Der Lerneffekt ist also durchaus erkennbar.“
So spielten die YoungStars: Jonas Hemlein, Lukas Lampe, Pere Vrdoljak, Valters Lagzdins, Markus Steuerwald, Simon Quenzer, Fabian Kohl.
PM/VfB Gunthild Schulte-Hoppe




Partner des VLW


VOLLEYBALL ERGEBNIS APP

Spielergebnisse und Ergebnisübermittlung in einer App - jetzt abholen und als Ergebnismelder registrieren!

PHOENIX II

Vereinsaccount, Meldung Kleinfeldmannschaften, ePass, Meldebogen, Zugang Staffelleiter
>>> https://vlw.it4sport.de

Newsletter abonnieren

Der VolleyNewsletter ist der offizielle Newsletter des Volleyball-Landesverbandes Württemberg e.V (VLW) und bringt wichtige Informationen aus der Volleyballwelt zeitnah und aktuell an alle Abonnenten.

JETZT ABONNIEREN

Veranstaltungen


Zum Event-Kalender

Rahmenspielplan

Hier geht es zum aktuellen Rahmenspielplan:
Spielbetrieb/Termine/Rahmenspielplan