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Spannende Spiele in der 1. Liga

Am vergangenen Wochenende gab es einige Überraschungen auf den Spielfeldern der 1. Liga. Im Auswärtsspiel mussten die Volleyballer vom Bodensee hart um den Sieg gegen die Netzhoppers KWkämpfen. Beim Heimspiel des TVR spielten diese gegen evivo Düren stark auf.

Netzhopers KW - VfB Friedrichshafen 0:3 (29:31/29:31/23:25)
TV Rottenburg - evivo Düren 1:3-(27:25, 21:25, 20:25, 16:25)

Spielberichte:
Mit Glück und Geschick zum Sieg

Der VfB Friedrichshafen hat sein Auswärtsspiel in der Volleyball Bundesliga bei den Netzhoppers aus Königs Wusterhausen mit Glück und Geschick mit 0:3 (29:31/29:31/23:25) nach knapp eineinhalb Stunden Spielzeit gewonnen. Die personell veränderte Mannschaft des deutschen Volleyball Rekordmeisters kam im gesamten Match nicht richtig in Tritt, während die Netzhoppers stark aufspielten. „Wir haben heute wahrlich nicht gut gespielt und am Ende hat sich die Erfahrung unserer Spieler durchgesetzt“, zog VfB Co – Trainer Ulf Quell, der den krankheitsbedingt fehlenden Stelian Moculescu an der Linie ersetzte, nach dem Match Bilanz.

Von Beginn an konnten die Netzhoppers gegen den Tabellenführer vom Bodensee mithalten. Die Vermutung von Netzhoppers Trainer Matthias Münz, dass das Spiel nur solange gehe, wie es der VfB will, bestätigte sich nicht. Punkt für Punkt schaukelten sich beide Team nach oben. Keiner Mannschaft gelang es, sich einen entscheidenden Vorsprung heraus zu spielen. Sebastian Schwarz, Kristian Knudsen, Lukas Tichacek, Lukas Divis, Robert Hupka, Joao José und Juliano Bendini taten sich sichtlich schwer. Nach knapp einer halben Stunde nutzte der VfB dann den sechsten Satzball und sicherte sich den ersten Durchgang mit 31:29.

Wer gedacht hatte, dass der VfB im zweiten Durchgang nun davon ziehen würde, der hatte sich getäuscht. Das Team aus Königs Wusterhausen witterte die ganz große Chance und kämpfte verbissen um jeden Punkt. Wie im ersten Satz schaffte es der VfB auch im zweiten Satz nur selten, seine Klasse zu beweisen und sicherte sich am Ende auch den zweiten Durchgang mit 31:29.

Auch der dritte Satz war bis zum Ende hart umkämpft, doch wie in den beiden Sätzen zuvor setzte sich am Ende der VfB durch. 25:23 lautete das Ergebnis am Ende. 3:0 gewonnen, keinen Satz verloren und keine weiteren gesundheits- oder krankheitsbedingten Ausfälle lautet das Resümee der VfB Verantwortlichen.

„Das Spiel war wirklich sehr knapp. Ein großes Kompliment an die Leistung der Netzhoppers. Sie haben uns alles abverlangt“, so Ulf Quell. Zufrieden war er mit der Leistung seiner Schützlinge nicht ganz: „Wir haben phasenweise einfach zu undiszipliniert gespielt und uns dadurch immer wieder in Bedrängnis gebracht.“ Doch er gibt auch zu bedenken, dass die Spieler des VfB im Moment einfach im Dauerstress sind. Soria, Delitzsch, Berlin, Novi Sad und nun Königs Wusterhausen. „Die ständigen weiten Reisen gehen nicht spurlos den Spielern vorbei. Wir waren fast nur im Bus oder Flugzeug unterwegs und dann kamen auch noch die gesundheitlichen Probleme durch den Grippevirus hinzu.“

In der Volleyball Bundesliga führt der VfB Friedrichshafen weiterhin die Konkurrenz mit zwölf Siegen und 24:0 Punkten vor den beiden Hauptkonkurrenten der letzten Jahre, evivo Düren und dem SCC Berlin an. Für den VfB Friedrichshafen gilt es nun nochmals alle Kräfte für das wichtige Spiel in der European Champions League am Mittwoch in der ARNEA Friedrichshafen zu mobilisieren. Zwar hat sich der VfB schon vorzeitig für das Achtelfinale qualifiziert, doch mit einem Sieg gegen den italienischen Top Club Cuneo und einer gleichzeitigen Niederlage von Panathinaikos Athen könnte der VfB sogar noch Gruppensieger werden. Spielbeginn zwischen dem VfB Friedrichshafen und Bre Banca Lannutti Cuneo ist am Mittwoch um 20 Uhr in der ARENA Friedrichshafen.
VfB / PMK



TVR begeistert beim Spiel gegen Champions League Teilnehmer evivo Düren!

Wer von den knapp 2000 Zuschauern am Samstagabend in der TÜArena damit gerechnet hatte, der TV Rottenburg würde gegen den Tabellenzweiten Evivo Düren „abgeschossen“, der sah sich nach der Partie eines besseren belehrt. Der TVR hielt bei der 1:3-Niederlage (27:25, 21:25, 20:25, 16:25) gegen den Champions-League-Teilnehmer über drei Sätze lang gut mit.
Das bestätigte auch Gästetrainer Mirco Culic: „Der TVR hat drei Sätze gut gespielt. Unsere Routine hat sich am Ende aber durchgesetzt.“ TVR-Manager Jörg Papenheim war zufrieden mit seiner Mannschaft: „Es war ein gutes Spiel, aber uns fehlt die Konstanz in den entscheidenden Phasen.“

Im ersten Satz sahen die Zuschauer viele spektakuläre Ballwechsel. Wie den beim 10:12 aus Sicht des TVR. Eine verunglückte Annahme von Matthias Pompe fliegt in die Zone neben dem Gästefeld. Zuspieler Thomas Welz spurtet hinterher und spielt den Ball artistisch ins eigene Feld zurück, wo Pompe seinen Fehler wieder gut macht und den Ball brachial im Gästefeld versenkt. Das Spiel ist bis zum Ende ausgeglichen. Stjepan Masic besorgt per Schnellangriff den ersten Satzball, den er im Aufschlag gleich vergibt. Ebenso Stefan Schneider – erst der Punkt, dann Fehlaufschlag. Doch aus dem Rückraum sorgt Schneider für den dritten Satzball, den Thomas Welz mit einem wuchtigen Einerblock endlich nützt. (27:25)

Nach dieser Satzführung spielt der TVR weiter stark auf. Vor allem Diagonalangreifer Stefan Schneider macht gegen die Dürener drei Sätze lang ein ganz starkes Spiel. Zu Beginn des Satzes führen die Rottenburger mit 4:1. Diese Führung können sie zwar nicht halten, doch bis zum 16:17 verläuft der Satz wieder ausgeglichen. Dann ein Monsterblock von Oliver Gies und Matthias Klippel gegen den Dürener Quero, der die Zuschauer fast aus den Sitzen reißt. Doch statt diese Euphorie zu nutzen, haderten die Rottenburger mit den Schiedsrichtern, die in dieser Phase einige umstritten Entscheidungen trafen. Düren nutzte das eiskalt aus und sorgte ruhig für das 1:1 nach Sätzen (21:25).

Anfang dritter Satz spielt der TV Rottenburg wie im Rausch. Immer wieder Schneider und ein Monsterblock von Masic und Gies sorgt für die zwischenzeitliche 8:4-Führung. Danach schafften es die Rottenburger aber nicht mehr, Druck im Aufschlag auszuüben. Das ermöglicht einfache Punkte für die Gäste, die nun ruhig ihr schnelles Spiel aufziehen können. Zwar halten die Rottenburger ihre Führung bis zum 16:15. Doch Düren gleicht zum 19:19 und punktet in dieser Phase souverän, während der TVR mehrmals übe seine Außenpositionen geblockt wird (20:25).

Im vierten Satz ist das Aufschlagspiel weiter das Hauptproblem im Spiel der Rottenburger. Zwar können Gies und Klippel mit einem brachialen Block zum 4:4 ausglichen, dann zieht Düren aber davon. Fehlaufschläge oder einfache Flatteraufschläge bringen die Annahme der Gäste nicht mehr in Bedrängnis und Rottenburg kann das hohe Niveau der ersten drei Sätze in Block und Angriff nicht mehr halten. Über 8:12 und 13:20 endet der Satz klar für die Gäste (16:25).

PM/TVR Uwe Schröder



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