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Champions League: VfB vergibt die Chance auf mehr

Der VfB Friedrichshafen musste in der CEV Indesit European Champions League seine dritte Niederlage einstecken. Mit 1:3 (17:25, 25:15, 26:28, 18:25) verlor der amtierende Deutsche Meister und Pokalsieger das Auswärtsspiel gegen Panathinaikos Athen (Griechenland) und rangiert damit in der Gruppe F auf dem vierten Platz

Dieses Spiel musste Stelian Moculescu erst einmal sacken lassen. Fast unmittelbar nach dem 1:3 (17:25, 25:15, 26:28, 18:25) des VfB Friedrichshafen gegen Panathinaikos Athen (Griechenland) am vierten Spieltag der CEV Indesit European Champions League verließ der Trainer die Halle und betrat erst nach knapp zehn Minuten wieder das Terrain. „So ein Spiel darf man nicht aus der Hand geben“, sagte er dann. „In der Kette macht immer irgendeiner den Fehler. Leider war es in dieser Saison die Ausnahme, dass alle gleichzeitig in einem Spiel gut waren.“

Nachdem sich die Häfler – dieses Mal mit Georg Grozer im Diagonalangriff und Markus Steuerwald auf der Liberoposition – zu Beginn der Partie von den hochmotivierten Gastgebern förmlich überrennen ließen, fanden sie ins Spiel und zeigten eine zeitweilig sehr gute Leistung. Mutig und emotionsgeladen gingen die Volleyballer um Kapitän Joao José zu Werke und sicherten sich somit nicht nur in überzeugender Weise den zweiten Abschnitt, sondern waren auch im dritten Durchgang in aussichtsreicher Position. Mit 10:5 und 18:14 lagen sie vorn und hatten beim 24:23 die Chance auf den Satzgewinn. Letztendlich zu viele ungenutzte Punktballchancen aber machten dem VfB einen Strich durch die Rechnung und brachten stattdessen Athen in Führung. Danach war der Wille der Häfler gebrochen, so dass Panathinaikos wenig Mühe hatte, den vierten Satz und damit den Gesamterfolg unter Dach und Fach zu bringen.

„Der dritte Satz war der Schlüssel zum Sieg“, urteilte Ex-Häfler Björn Andrae, der auf Seiten Athens eine gute Vorstellung bot. Und Georg Grozer, mit 18 Zählern erfolgreichster Punktesammler der Begegnung, ärgerte sich. „Diesen Satz haben wir durch Dummheit verloren“, sagte er. „Danach war es schwer, wieder aufzustehen. Wir waren geknickt, aber das darf eigentlich nicht sein.“

Nach vier Spieltagen rangiert Friedrichshafen mit einem Sieg, aber bereits drei Niederlagen auf dem vierten und damit letzten Platz der Vorrundengruppe F. Um die nächste Runde zu erreichen, müsste der VfB allerdings den ersten oder zweiten Platz belegen beziehungsweise einer der vier besten Gruppendritten werden. „Ich denke, die Messe ist gelesen“, sagte Moculescu. „Aber nichtsdestotrotz werden wir natürlich versuchen, doch noch weiterzukommen.“ Klappt das nicht, bestünde für den VfB womöglich noch die Chance, in den CEV-Cup einzugreifen. Daran nehmen die nichtqualifizierten Gruppendritten sowie die beiden besten Vierten teil.

Die nächsten Spiele des VfB Friedrichshafen
So. 21.12.2008 15.00 Uhr BL: VfB Friedrichshafen – Wuppertal Titans
Sa. 27.12.2008 20.00 Uhr BL: TV Rottenburg - VfB Friedrichshafen
Di. 30.12.2008 20.15 Uhr Pokal Halbfinale: Generali Haching – VfB Friedrichshafen

PM/VfB



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