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WM der Standvolleyballer in der Slowakei

Nach der wegen Visaproblemen kurzfristigen Absage des Teams aus Indien nehmen nur noch vier Mannschaften an der WM-Endrunde teil: Slowakei, Polen, der Neuling Kasachstan und Deutschland. Der Spielmodus wurde deshalb dahingehend geändert, dass in der Vorrunde zweimal gegeneinander gespielt wird. Der 3. und 4. dieser Vorrunde spielt am Ende um Bronze, der 1. und 2. wird das Finale austragen.

09.11.2008 - Eröffnungsfeier und Spiel gegen Kasachstan
Nach einer kurzweiligen Eröffnungsfeier standen sich im Eröffnungsmatch die Teams aus der Slowakei und Polen gegenüber. Das Spiel wurde deutlich mit 3:0 durch den Gastgeber Slowakei gewonnen.
Im zweiten Spiel des Tages traf die deutsche Mannschaft auf die Auswahl Kasachstans. Auch dieses Spiel endete 3:0 (Matchwinner Deutschland; 25:13; 25:5; 25:9). Nach einem nervösen Start und einer zwischenzeitlichen Führung von Kasachstan von 11:10 gelang es Kapitän Elmar Sommer mit gefährlichen Aufschlägen den Gegner unter Druck zu setzen. Ab diesem Zeitpunkt stabilisierte sich das deutsche Team in allen Aktionen. Kasachstan konnte vom 4:3 bis zum Satzende lediglich zwei weitere Punkte für sich entscheiden. Bis zum Ende des Spiels hielt das deutsche Team seine Konzentration und ihr druckvolles Spiel aufrecht. Der für Kapitän Elmar Sommer eingewechselte Heinrich Treubert reite sich nahtlos in das Spiel der deutschen Standvolleyballer ein und konnte sehenswerte Punkte erzielen. Einzig die etwas zu hohe Fehlerquote im dritten Durchgang muss für die kommenden Spiele noch abgestellt werden.

10.11.2008 - Knappe Niederlage in sensationellem Spiel gegen die Slowakei
Das erste Aufeinandertreffen der Dauerrivalen Deutschland und der Slowakei endete denkbar knapp mit 1:3 (Matchwinner Slowakei; 25:27; 24:26; 26:24; 24:26).
Schon die Satzergebnisse zeigen, dass sich beide Teams auf Augenhöhe begegneten. Dabei erwischte das deutsche Team den besseren Start und ging mit einer 8:3 Führung in die erste technische Auszeit. Die deutsche Mannschaft konnte insbesondere in Block und Angriff überzeugen. Die Slowaken aber kämpften sich Punkt für Punkt ins Spiel und wehrten am Ende einen Satzball ab und konnten diesen Durchgang noch mit 27:25 gewinnen.
Im zweiten Satz bot sich den zahlreichen Zuschauern das gleiche Bild: Das deutsche Team führte über lange Zeit, blockte erneut stark und sah bis zum 23:21 wie der sichere Sieger aus. Aufgrund leichter Annahmefehler und guter slowakischer Feldabwehr konnten die Deutschen „den Sack nicht zumachen“ und so ging auch dieser Satz an die Slowakei.
Im dritten Satz gelang es den deutschen Behindertenvolleyballern endlich den zwischenzeitlichen komfortablen Vorsprung (20:15) noch knapp zum Satzgewinn zu nutzen.
Der vierte Satz unter umgekehrten Vorzeichen: Durch eine erhöhte Eigenfehlerquote der Deutschen ging das slowakische Team früh in Führung. Schließlich startete der Kapitän Elmar Sommer beim Stand von 12:19 eine Aufschlagserie, die die deutsche Mannschaft zurück ins Spiel brachte. Trotz des psychologischen Vorteils einer erfolgreichen Aufholjagd, die zum zwischenzeitlichen 24:24 führte, wurden der Satz und damit das Spiel knapp verloren.
Dennoch kann man mit der heute gezeigten Leistung zufrieden sein. Dem jederzeit fairen Publikum wurde ein hochklassiges und überaus spannendes Match geboten. Nächster Gegner der Deutschen ist das polnische Team, gegen das ein Sieg schon fast zur Pflicht geworden ist, wenn das Ziel Finale erreicht werden soll. Wenn es der deutschen Mannschaft gelingt, an die heutige Leistung anzuknüpfen, sollte dies aber gut möglich sein.

11.11.2008 - Pflichtaufgabe Polen gelöst
Die deutsche Volleyballnationalmannschaft der Behinderten hat am heutigen Dientag mit einem 3:0 Sieg (25:19; 25:18; 25:21) gegen Polen einen wichtigen Schritt in Richtung Finale gemacht. Der Tag fing jedoch mit einer schlechten Nachricht für das Team an: Universalspieler Timo Hager musste sich mit Schüttelfrost und Fieber für das Spiel abmelden. Damit fiel ein wichtiger Baustein des deutschen Spieles aus. Für ihn rückte Jens Altmann in die Startaufstellung und somit standen zwei C-Spieler auf dem Feld.
Trotz der Umstellung lieferte das Team eine gute und konzentrierte Leistung ab. Obwohl mit Elmar Sommer und Martin Vogel nur noch zwei Annahmespieler auf dem Feld standen, konnte sicher das Spiel aufgebaut werden. Durch das gute Zuspiel von Torben Schiewe, gelang es den deutschen Angreifern die Lücken in der polnischen Feldabwehr zu nutzen. Mehrfach überraschte er deutsche Zuspieler das polnische Team auch mit direkt verwandelten zweiten Bällen. Auf diese Art und Weise wurden die ersten beiden Durchgänge klar gewonnen. Im Gefühl des sicheren Sieges verpasste die deutsche Mannschaft jedoch den Beginn des dritten Satzes. und lag schnell mit 3:9 zurück. Mit druckvollen Aufschlägen und konzentriertem Spiel wurde der Ausgleich geschafft und eine Führung zum Spielgewinn ausgebaut.
Für den weiteren Turnierverlauf hofft Bundestrainer Athanasios Papageorgiou und das Team auf eine schnelle Genesung Timo Hager's.


PM/Nanette Hänsel



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