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CL: VfB Friedrichshafen startet mit Sieg in die Champions League

Glänzender Start für den VfB Friedrichshafen in die CEV Indesit European Champions League: Mit 3:0 (25:22, 25:22, 25:18) bezwang der Deutsche Meister und Pokalsieger den Polnischen Meister PGE Skra Belchatow. „Ich bin ein wenig überrascht“, so VfB-Cheftrainer Stelian Moculescu, „dass das so klar ausgegangen ist“

Belchatow (POL) - Eine ganze Weile nach Spielschluss kam Idi noch einmal in die „Hala Energia“ in Belchatow. „Georg, wir warten schon seit 15 Minuten auf dich im Bus“, ermahnte der Volleyballer vom VfB Friedrichshafen seinen Teamkollegen Georg Grozer. „Wir würden jetzt wirklich gerne losfahren.“ Gesagt, getan. „Das ist jetzt ein super Gefühl. Ich bin total glücklich, aber auch erleichtert“, sagte Grozer eilig, bevor er in Richtung Mannschaftsbus entschwand. „Aber jetzt muss ich erstmal verarbeiten, was gerade passiert ist.“

Gerade geschehen war am Mittwochabend durchaus Überzeugendes. Mit 3:0 (25:22, 25:22, 25:18) bezwang der VfB Friedrichshafen in der CEV Indesit European Champions League PGE Skra Belchatow und erwischte damit in der europäischen Königsklasse für Vereine einen Auftakt nach Maß. „Das war heuer unser bestes Spiel“, freute sich VfB-Cheftrainer Stelian Moculescu. „Ich bin ein wenig überrascht, dass das so klar ausgegangen ist.“

Das VfB-Ensemble um Kapitän Joao José allerdings hatte am Mittwoch einen Sahnetag erwischt. Vor 2.700 Zuschauern, die bis zum Schluss auf den Rängen für Partystimmung sorgten, starteten die Häfler ausgesprochen konzentriert. Sie machten Druck im Aufschlag, parierten ihrerseits den Service der Polen und nutzten ihre Möglichkeiten im Angriff konsequent. Sie bestimmten das Spielgeschehen und sicherten sich über 8:6, 16:14 und 21:19 den ersten Satz.

Dann aber bäumte sich Belchatow auf und mobilisierte erfolgreich alle Kräfte. Mit 15:20 lag Friedrichshafen bereits zurück, als Lukas Tichacek zum Aufschlag schritt und seine Mannschaft Punkt für Punkt wieder heranführte. Mit einer Auszeit beim 19:20 versuchte Belchatows Trainer Daniel Castellani sein Team wachzurütteln und den Tschechen zugleich aus dem Rhythmus zu bringen. Der aber reagierte eiskalt und legte kurzerhand ein Ass obendrauf. Als Idi dann noch mittels Einerblock zum 21:20 punktete, war der Wille der Polen gebrochen und eine Vorentscheidung zum zweiten Satz- und womöglich auch Spielgewinn gefallen. „Dass wir diesen Satz noch gewonnen haben, war entscheidend für unseren Erfolg“, sagte José. Und Grozer meinte: „Wir haben an uns geglaubt und zusammengehalten. Das war faszinierend.“

Während Belchatow nun immer unsicherer agierte, wuchs das Selbstbewusstsein der Häfler mit jedem Punkt. Aus einer nach wie vor stabilen Annahme setzte Zuspieler Tichacek seine Angreifer ebenso präzise wie intelligent in Szene und schuf damit die Basis für den dritten Satzerfolg. „Im ersten und dritten Satz haben wir überragend gespielt“, sagte Moculescu und zeigte sich mit der Vorstellung seiner Akteure sehr zufrieden. „Die Jungs wussten vor dem Spiel nicht genau, wo sie stehen und sind mit gemischten Gefühlen in die Partie gegangen. Jetzt wissen sie, was sie können. Ein riesen Kompliment deshalb an meine Mannschaft.“

Dank des Sieges kann der VfB mit breiter Brust dem ersten Champions-League-Heimspiel dieser Saison entgegenblicken. Am kommenden Donnerstag (13. November, 20.15 Uhr) ist Russlands Vizemeister Iskra Odintsovo, in dessen Reihen Ex-Häfler und Nationalspieler Jochen Schöps steht, zu Gast in der Arena Friedrichshafen. Zuvor, am 8. November, aber steht noch das Bundesliga-Auswärtsspiel gegen evivo Düren auf dem Programm.

Die weiteren Spiele des VfB Friedrichshafen
Sa. 08.11.2008 19.30 Uhr BL: evivo Düren - VfB Friedrichshafen
Do. 13.11.2008 20.15 Uhr CHL: VfB Friedrichshafen – Iskra Odintsovo (RUS)
Sa. 15.11.2008 20.00 Uhr BL: VfB Friedrichshafen – VC Leipzig

PM/VfB



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