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Volley Young Stars: Fehler, Angst, Ende

Die Volley YoungStars Friedrichshafen müssen weiterhin auf den ersehnten ersten Sieg in dieser Saison warten. Das Duell gegen den vor dem Spieltag nur eine Tabellenposition besser platzierten TuS Durmersheim verloren sie glatt mit 0:3 (9:25, 21:25, 12:25) und rutschten damit auf den vorletzten Platz des Zweitliga-Klassements

Auf der Rückreise nach Friedrichshafen war es am Samstagabend merklich still bei den Volley YoungStars Friedrichshafen. „Einige haben sich dieses Spiel sehr zu Herzen genommen“, berichtete Trainer Adrian Pfleghar. „Und das war auch gut so.“ Der Grund: Mit 0:3 (9:25, 21:25, 12:25) hatten sie in nur 60 Spielminuten gegen den TuS Durmersheim das Nachsehen. Das war umso enttäuschender, da man den zuvor nur einen Tabellenplatz besser positionierten Kontrahenten eigentlich in Reichweite gewähnt hatte.

Schon im ersten Satz bekamen die Volley YoungStars, die mit Patrick Speta im Zuspiel, Sascha Mosig auf der Diagonalen, Daniel Heidak und Michael Kasprzak im Außenangriff, Jonas Hanenberg und Lukas Hölzl in der Mitte sowie Heiko Schlag auf der Liberoposition in Spiel gingen, einen Vorgeschmack, dass diese Einschätzung an diesem Tag nicht zutraf. Was die Häfler auch versuchten – einfach nichts wollte gelingen. „Das waren alles Eigenfehler“, ärgerte sich Pfleghar.

Der 26-Jährige reagierte und beorderte Mosig auf die Außenposition sowie Severin Weiß in den Diagonalangriff. Mit Erfolg: Auf einmal boten die YoungStars den deutlich routinierteren Gastgebern Paroli und hielten den Durchgang bis zum 20. Punkt offen. „Da haben wir gespielt, wie wir uns das vorher vorgestellt hatten“, sagte Pfleghar, musste dann aber zusehen, wie seine Mannschaft in die Probleme verfiel, die ihnen schon im ersten Satz das Genick gebrochen hatte. „Fehler, Angst, Ende“; fasste er die Endphase kurz und knapp zusammen.

Mit Steffen Moosherr auf der Diagonalen gelang Friedrichshafen auch im dritten Abschnitt keine Wende mehr. Statt mutig und unbekümmert agierten die Häfler immer unsicherer und verursachten damit einfache Fehler. Die Folge: Schneller als es ihnen lieb war, waren Satz und Spiel beendet.

„Die Trainingswoche war gut“, urteilte Pfleghar. „Leider hatte das Spiel damit nicht viel zu tun.“ Um dem ersehnten ersten Sieg ein Stück näher zu kommen, soll in der kommenden Woche an der mentalen Stärke gearbeitet werden. Schon für Montag hat der Trainer eine Gesprächsrunde einberufen, in der diskutiert werden soll wie die Nachwuchs-Volleyballer mit Niederlagen umgehen sollen und aus ihnen Positives ableiten können. „Die Jungs können ja Volleyball spielen“, so Pfleghar. „Jetzt müssen sie es aber nicht nur im Training, sondern auch im Spiel über drei Sätze zeigen.“

Die nächsten Spiele der Volley YoungStars Friedrichshafen
So. 19.10.2008 16.00 Uhr Volley YoungStars Friedrichshafen – VC Gotha
Fr. 07.11.2008 19.00 Uhr Volley YoungStars Friedrichshafen – VCO Bayern Kempfenhausen
Sa. 08.11.2008 19.30 Uhr Volley YoungStars Friedrichshafen – rhein-main volley

PM/VfB



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