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VfB Friedrichshafen: So gut wie nötig, aber nicht so gut wie möglich

Der VfB Friedrichshafen ist seiner Favoritenstellung beim ersten Bundesliga-Auswärtsspiel der Saison 2008/2009 gerecht geworden. Gegen Aufsteiger TSV Giesen/Hildesheim gewannen die Volleyballer vom Bodensee in 93 Minuten mit 3:1 (25:21, 25:21, 24:26, 25:16). Die Bestnote verdiente sich Georg Grozer, der mit 20 Zählern der erfolgreichste Punktesammler der Partie war

Das Fazit von Ulf Quell nach dem ersten Auswärtsspiel des VfB Friedrichshafen der Saison 2008/2009 fiel kurz und bündig aus. „Das war so gut wie nötig, aber noch nicht so gut wie möglich“, urteilte der Co-Trainer der Häfler Volleyballer, der Cheftrainer Stelian Moculescu am Samstagabend als Headcoach vertrat und sein Team zum 3:1 (25:21, 25:21, 24:26, 25:16) über den Aufsteiger TSV Giesen/Hildesheim führte. „Viel mehr muss man dazu eigentlich gar nicht mehr sagen.“

Vor 2.300 Zuschauern, die in der Hildesheimer Halle 39 für einen äußerst stimmungsvollen Rahmen sorgten, schickte Quell Lukas Tichacek im Zuspiel, Kapitän Joao José und Juliano Bendini in der Mitte, Sung-Min Moon auf der Diagonalen, Idi und erstmals von Beginn an Georg Grozer im Außenangriff sowie Thomas Kröger als Libero auf das Feld. Diese dominierten das Spielgeschehen und führten im ersten Satz bereits mit 22:15 als Giesen/Hildesheim aufkam, sich beim 23:21 bis auf zwei Zähler herangekämpft hatte, dem Durchgang aber keine Wende mehr geben konnte. Gleiches Bild im zweiten Abschnitt: Wieder führte Friedrichshafen hoch (22:16), ließ die Gastgeber herankommen (23:19), setzte sich letztlich doch dank mehr Klasse und Erfahrung durch.

Die Niedersachsen aber boten dem amtierenden Deutschen Meister und Pokalsieger weiter eindrucksvoll Paroli. Mit 7:8 lag der VfB zurück, hatte die Führung beim 9:8 zurückerobert und bis auf 13:9 und 18:14 ausgebaut ehe Giesen/Hildesheim sich auf 18:17 heranschob und beim 21:21 den Ausgleich geschafft hatte. Als das Team von Trainer Michael Mücke schließlich einen Häfler Matchball (24:23) abwehrte und seinerseits die erste Chance zum Satzgewinn nutzte, kannte der Jubel fast keine Grenzen mehr. „Wir haben die nötige Konsequenz vermissen lassen“, sagte Quell. „In den ersten beiden Sätzen ist das noch gut gegangen. Im dritten aber nicht mehr. Ehrlich gesagt bin ich nicht böse um diese kleine Lektion.“

Danach ließen die Häfler keine Zweifel mehr aufkommen, wer die Partie für sich entscheiden wollte. Souverän gingen sie zu Werke, führten mit 8:2, 16:8 sowie 20:11 und machten somit ihren ersten Auswärtssieg in dieser Saison perfekt. „Wir stehen ganz am Anfang und haben noch sehr viel zu tun“, sagte Quell. „Dieses Spiel hat uns weitere Aufschlüsse gegeben, woran wir im Training arbeiten werden.“ Ein Lob hatte der Interimscoach für Grozer parat, der seine Aufgabe auf der noch ungewohnten Außen-Annahme-Position sehr gut löste und dem Spiel seinen Stempel aufdrückte. Mit insgesamt 20 Zählern war er nicht nur punktbester Spieler der Partie, sondern hatte mit einer Quote von 77 Prozent auch im Angriff einen hervorragenden Wert vorzuweisen. „Georg hat das wunderbar gemacht und angedeutet, was möglich ist“, so Quell. „Ich bin mir aber sicher, dass da noch mehr geht. Wir brauchen nur noch ein wenig Geduld.“

Die weiteren Spiele des VfB Friedrichshafen
Sa. 18.10.2008 19.30 Uhr VfB Friedrichshafen – SCC Berlin
Mo. 27.10.2008 20.15 Uhr Moerser SC - VfB Friedrichshafen
Sa. 01.11.2008 19.30 Uhr VfB Friedrichshafen – Generali Haching

PM/VfB



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