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Traumhaftes Heimspieldebut für EnBW TV Rottenburg

Vor am Ende restlos begeisterten rund 2100 Fans schaffte der EnBW TV Rottenburg im ersten Heimspiel gleich die erste Überraschung. Gegen den hoch gehandelten Moerser SC drehten die Domstädter nach verpatztem Beginn gewaltig auf und schlugen die favorisierten Gäste nach fast zweistündigem zähen Ringen verdient mit 3:1 (16:25, 25:23, 25:23, 25:23). Da fehlten selbst dem so redegewandten Rottenburger Trainer Müller-Angstenberger zunächst die Worte. „Wahnsinn, Wahnsinn“, seine knappe Aussage, als er kurz nach der Partie mit Publikum und Mannschaft um die Wette strahlte.

Um 18.15 Uhr war die Sensation in der Paul Horn-Arena perfekt. MSC-Angreifer Joran Maan donnerte den Ball über den Rottenburger Block – ins Aus. 25:23 leuchtete auf der Anzeigetafel und was viel wichtiger war: 3:1 für den EnBW TV Rottenburg. Die Stimmung in der schon vorher brodelnden Halle kochte nun völlig über. Während die MSC-Recken ihre Enttäuschung nicht verbergen konnten und frustriert auf dem Boden ihres Feldes lagen, nahm die TVR-Spaßgesellschaft ihre Feiertätigkeit mit den ausgelassenen Fans auf. Für den ungeübten Betrachter schien es das Ende einer denkwürdigen Finalserie zu sein, doch es war „nur“ der Heimspielspielauftakt – „Volleyballwahnsinn, dein Name ist Rottenburg“.

Zunächst sah alles nach dem aus vergangenen Erstligazeiten bekannten Ablauf aus. Rottenburg spielte im ersten Satz gut mit, doch Mitte des Satzes erhöhten die Gäste das Tempo und der TVR hatte Probleme. TVR-Coach Müller-Angstenberger wechselte Thomas Kaczmarek für Kai Kleefisch ein und stabilisierte so die Annahme des TVR, doch der deutliche Satzerfolg mit 16:25 für die Gäste war nicht zu verhindern.
Die Hereinnahme von Kaczmarek sollte sich jedoch auszahlen. Im Angriff gelangen dem Außenangreifer immer wieder unspektakuläre aber wichtige Punkte und vor allem Matthias Pompe kam immer mehr „ins Rollen“. Raunen im Publikum bei seinen harten Sprungaufschlägen und starken Angriffen aus dem Hinterfeld. Bezeichnender Weise war es Pompe, der mit einem Ass den zweiten Satz zu Gunsten des TVR beendete. „Matze war heute absolut überzeugend, ein ganz starkes Spiel“, war Manager Papenheim denn auch sehr zufrieden mit dem 24-jährigen.

Nach der zehnminütigen Pause war auch David Smith so richtig in der Partie. Der amerikanische Neuzugang steuerte wichtige Punkte in der weiter ausgeglichenen Partie bei und Ryan Stafford, sein amerikanischer Kollege, brachte den Satz endgültig mit 25:23 „nach Hause“. Viele längere Ballwechsel prägten das Bild im vierten Satz, kurz gerieten die beiden Trainer nach einer umstrittenen Schiedsrichterentscheidung aneinander, doch ein faires Händeschütteln verhinderte eine aufkeimende Eskalation. Am Ende waren es zwei Fehler der Gäste, die den Rottenburger Sieg und die ersten zwei Punkte auf das TVR-Punktekonto brachten. „Moers hat auf unsere Fehler gelauert, doch den Gefallen haben wir ihnen heute nicht getan. Ein Kompliment an die Nervenstärke meiner Mannschaft“, gab Müller-Angstenberger als ersten Kommentar von sich, als er nach etlichen Jubelrunden die Worte wieder gefunden hatte.

„Wir sind in der ersten Liga angekommen und der Sieg heute ist die tolle Bestätigung der Arbeit des Teams und der Verantwortlichen“, freute sich Müller-Angstenberger, der jedoch gleich mahnte: „Das ist kein Grund gleich völlig auszuflippen. Wir sind Anfang einer sehr schweren Saison. Mit diesem Publikum im Rücken ist hier jedoch einiges möglich.“ sprach der Trainer und zog sich mit seiner Mannschaft zu einer kleinen Feier zurück.

PM/TVR



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