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Neuer Anlauf des EnBW TV Rottenburg im Oberhaus

Bekanntlich ist die zweite Saison ja immer die Schwerste. Für den EnBW TV Rottenburg wird dieses Motto ähnlich zutreffend sein, auch wenn zwischen der ersten und zweiten Saison in der 1. Bundesliga ein Jahr Pause lag. „Die Liga ist noch stärker geworden, doch dieses Mal wollen wir oben bleiben. Die Mannschaft ist ausgeglichener und reifer als in unser Premierensaison“, sagt Coach Müller-Angstenberger. „Wir sind bereit.“

Am 1. Oktober hatte die lange Vorbereitung ein Ende und die Rottenburger Truppe durfte beim letztjährigen Vizemeister SCC Berlin endlich loslegen. Ungewöhnlich die Spielzeit an einem Mittwochabend, doch auf Grund der Übertragung in Fernsehen und Internet (auf sportdigital.tv und www.dvl.tv) wurde dies „in Kauf genommen für die gute Sache“, meint Manager Jörg Papenheim. Den Saisonauftakt „ihrer“ Mannschaft in der Hauptstadt konnten so jedoch über 100 Fans via „Public Viewing“ im Rottenburger Sportpark 18-61 verfolgen. Auf zwei Großbildleinwänden verfolgten die Daheimgebliebenen die Auftaktniederlage ihrer Mannschaft in der Hauptstadt – vor allem der erste Satzgewinn der neuen Saison sorgte für Freudenstimmung bei der Rottenburger Anhängerschaft.

Gegen die Multikultitruppe des Moerser SC könnte eventuell noch mehr als ein Satzgewinn drin sein. „Moers ist zum Saisonstart wohl die Wundertüte der Liga“, bekennt Jörg Papenheim. „Sie sind äußerst schwer einzuschätzen“. Die Gäste mussten namhafte Abgänge wie die deutschen Nationalspieler Georg Grozer jr., Lukas Kampa (beide wechselten zum VfB Friedrichshafen) und Ralph Bergmann (wechselte ins Ausland zum PAOK Thessaloniki/Griechenland), sowie den des holländischen Routiniers Guido Goertzen verkraften. „Die Neuzugänge kann ich nicht wirklich einordnen, da sie in Deutschland bislang noch nicht gespielt haben“, so Rottenburgs Manager. In der Vorbereitung spielte der Moerser SC, wohl auch wegen seiner Grenznähe, mehrmals gegen belgische und holländische Clubs und konnte dabei gute Ergebnisse erzielen. „Was die Ergebnisse der Vorbereitung Wert sind wird sich in den ersten Saisonspielen zeigen“, sagt Papenheim.

Die Rottenburger hingegen verloren die beiden letzten Vorbereitungsspiele gegen die SG Eschenbacher Eltmann jeweils mit 1:4. „Wir haben mit zwei unterschiedlichen Aufstellungen gespielt und gegen einen Gegner verloren, der vorne in der Tabelle mitspielen möchte und sicher auch wird“, so der TVR-Vertreter. „Wir sind im Kader ausgeglichen und haben viele Möglichkeiten zu wechseln. Ich denke wir haben eine gewisse Außenseiterchance gegen Moers, die wir nur zu gerne nutzen würden.“

Nach den Reisestrapazen in die deutsche Hauptstadt sind die TVR-Recken auf jeden Fall froh, wieder vor den eigenen Fans „losschlagen“ zu können. „In der heimischen Paul Horn-Arena mit dem tollen Publikum im Rücken sind wir sicher noch stärker als in Berlin“, freut sich Kapitän Thomas Welz auf das Heimdebüt.

Zum Auftakt Satzgewinn in Berlin

Beim Auftaktspiel der Bundesligasaison 08/09 schlug sich der EnBW TV Rottenburg achtbar und gewann beim 1:3 (25:16; 25:19; 23:25; 25:19) seinen ersten Satz in dieser Saison - gegen den deutschen Vizemeister SCC Berlin.

Die ersten beiden Sätze waren auf Rottenburger Seite von viel Nervosität und dadurch einer hohen Anzahl von Eigenfehlern geprägt. Berlin hingegen agierte mit einer sehr stabilen Annahme und sehr gefährlichen Aufschlägen. Im dritten Spielabschnitt konnte Rottenburg den Spieß umdrehen und die Hauptstädter mit taktischen Aufschlägen und solider Blockleistung stark unter Druck setzen. Die junge Truppe aus Schwaben konnte den Druck in Durchgang Nummer vier nicht aufrecht erhalten, Berlin fing sich wieder und gewann letztlich verdient. Trotz des übermächtigen Gegners hat der EnBW TV Rottenburg nie aufgegeben und jeden Punkt gefeiert. Mit dieser Mischung aus Kampf und Spielfreude wollen die Neckarstädter den kommenden Gegnern alles abverlangen.

PM/TVR



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