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TG Biberach: Saisonauftakt in Erfurt

Zwar ohne Punktgewinn, aber dennoch nicht ohne leere Hände kehrten die Volleyballdamen der TG Biberach am frühen Sonntagmorgen aus Erfurt zurück. Mit einem 3:1 konnten sie immerhin den ersten Satz für sich entscheiden und hielten über weite Strecken gut mit. (25:23, 20:25, 14:25, 17:25)

„Mit dem, was wir gezeigt haben, kann man über weite Strecken zufrieden sein, das was wir trainiert haben wurde umgesetzt, auch wenn wir noch zu viele individuelle Fehler gemacht haben,“ so das Fazit von TG Trainer Dirk Lafarre nach Abpfiff.
Dabei scheinen die Ergebnisse bis auf den ersten Satz allerdings eine deutliche Sprache zu sprechen. Dennoch begann das Spiel höchst unerwartet, vor allem für Erfurt und die etwa 360 Fans in der Halle. Auch wenn es für drei der Biberacher Spielerinnen das erste Spiel überhaupt in der zweiten Bundesliga gewesen ist, waren es die Gastgeberinnen, die zu Beginn weitaus nervöser und unsicherer auf dem Feld agierten.
Von starken Aufschlägen unter Druck gesetzt, kam die Annahme der SWE Damen ordentlich ins schwimmen und erschwerte ein präzises Zuspiel. Als Folge landeten die Angriffe entweder im Netz oder im Aus, was Biberach einen ersten Vorsprung von 4:0 einbrachte. Erfurts Trainer Heiko Herzberg reagierte sofort und nahm eine Auszeit, aber ohne Wirkung, Biberach setzte sich auf 9:1 ab. Auch wenn die Ballwechsel nun länger wurden, kam keine Ordnung in das Spiel der Gegnerinnen und so hielt die TG den Druck aufrecht und baute den Vorsprung auf 15:5 aus. Eine Reihe von Eigenfehlern auf Biberacher Seite und erste eigene Annahmeschwächen brachten Erfurt einige Punkte heran, so dass Lafarre beim Stand von 17:12 seine erste Auszeit beantragte. Biberach kam ein wenig zur Ruhe, aber dennoch war es der Gegner, der zu Punkten kam. Erst beim 18:16 gelang der TG eine drei Punkte Serie und veranlasste Herzberg zu einer erneuten Spielunterbrechung. Nicht ohne Erfolg, denn das SWE Team kam auf 24:23 heran, ehe die Gäste den Sack zumachen konnten.
Ebenso druckvoll und mit mutigem Volleyball präsentierte sich Biberach in Satz zwei, immer noch begünstigt von den Annahmeproblemen der Thüringerinnen, die allerdings begannen selbst durch gezielte Aufschläge Schwächen in der Annahme der TG aufzudecken. Bis zur Satzmitte hin bot sich ein Schlagabtausch auf Augenhöhe, eh das SWE Team sich nach der Einwechslung von Beate Brabetz absetzen konnte und sich letztlich mit 25:20 den Satz sicherte.
Ein ähnliches Bild wie zu Spielbeginn zeigte sich in Durchgang drei. Obwohl man zunächst mithalten konnte, wurden die Probleme bei Aufschlag des Gegners virulent und kamen Erfurts Damen nach und nach dem 4:25 Erfolg näher.
Teil vier der Begegnung zeigte wenig neues, wieder fehlte auf Biberacher Seite die nötige Durchschlagsstärke und das beherzte Spiel des ersten Satzes, auch wenn die Kampfmoral ungebrochen war. Erfurt hatte sich vor allem im Block nun gut auf die Angriffe der TG eingestellt und so geriet Biberach mit 8:13 ins Hintertreffen. Dennoch schien noch nichts verloren, einige spektakuläre Ballwechsel mit starken Angriffen und gleichwertigen Abwehraktionen brachen die Menge in der Erfurter Pierre de Coubertin Halle zum jubeln. Zumeist waren es aber die Biberacher Gäste, die jubeln konnten, als der Ball auf dem Boden lag, nämlich meist auf der Erfurter Seite des Feldes. Mit Einsatzwillen und den längeren Atem kam man wieder zurück ins Spiel, und auf ein 14:16 heran. Dann war das Pulver verschossen und letztlich musste man Erfurt nach gut zwei Stunden Spielzeit zum 17:25 Satz- und Matchgewinn ziehen lassen.
„Auch wenn es heute gereicht hat, sind wir noch nicht da wo wir hinwollen“ beurteile SWE Coach Herzberg die Leistung seines Teams und kritisierte vor allem das mangelnde Tempo im Spiel seiner Schützlinge. TG Trainer Dirk Lafarre, der selber sein Bundesligadebüt gab, sah Defizite vor allem im individuellen Annahmeverhalten, war aber mit dem Gesamtbild einverstanden. „Wir haben gezeigt, dass wir auch mit Teams mithalten können, die in das obere Tabellendrittel gehören und das obwohl unser Kader noch nicht komplett ist.“

Schon am nächsten Samstag können sie die Heimspielpremiere der TG Volleyballdamen live mitverfolgen, wenn die Roten Raben aus Vilsbiburg in der Dollingerhalle um 19.00 Uhr gastieren.

(Quelle: TG Biberach)



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