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DVV-Männer: Olympia kann kommen

Deutschlands Volleyballer um Trainer Stelian Moculescu und Thomas Kröger vom VfB Friedrichshafen sind für die Olympischen Spiele in Peking (China) gerüstet. Am Wochenende bezwangen sie zwei Mal den WM-Dritten Bulgarien. Am Montag nahmen sie bei der Einkleidung die offizielle Olympiaausrüstung in Empfang

Als Deutschlands Volleyballer am Montagnachmittag die Kurmainz-Kaserne verließen, wirkten sie wie Packesel. Bei der Einkleidung für die Olympischen Spiele in Peking (China) nahm das Team um Trainer Stelian Moculescu und Libero Thomas Kröger vom VfB Friedrichshafen stolz die offizielle Ausrüstung für das deutsche Olympiateam in Empfang. Von der Sonnenbrille über die Regenjacke bis hin zum Anzug für den Einmarsch zur Eröffnungs- und Abschlussfeier erhielten die deutschen Schmetterkünstler insgesamt mehr als 70 Teile.

Allerdings nicht ohne Probleme: Hosen waren zu weit und zu eng, die Ärmel zu kurz und einige Teile in den passenden Größen schlichtweg schon vergriffen. „Da haben wir wohl einfach Pech gehabt, weil wir so spät gekommen sind“, sagte Kröger, in dessen Ausrüstung nur ein Blouson und der begehrte Ipod fehlte. Dafür aber musste der 29-Jährige die Beinlänge seiner Anzughosen in einer eigens für diese Fälle in der Kaserne eingerichteten Schneiderei ändern lassen. Diese nämlich waren beim 1,90 Meter „kleinen“ Kröger zu lang.

In Sachen Equipment sind sie Volleyballer damit präpariert. Aber auch sportlich sind sie zwei Wochen vor dem ersten olympischen Spiel am 10. August gegen Vize-Weltmeister Polen auf einem vielversprechenden Weg. Gleich zwei Mal bezwangen Moculescus Mannen am Wochenende den Dritten der WM 2006 Bulgarien. In Stuttgart siegten sie mit 3:1 (25:18, 23:25, 26:24, 25:20), tags darauf in Heidelberg bei einer wahren Hizeschlacht mit einer Temperatur von 30 Grad Celsius auf dem Spielfeld mit 3:2 (21:25, 27:25, 25:23, 12:25, 15:9).

„Mit den Ergebnissen und unserer Leistung können wir zufrieden sein“, sagte Kröger, der insbesondere in der zweiten Begegnung eine starke Vorstellung zeigte. Fast lässig parierte der Defensivspezialist die knallharten Aufschläge der Bulgaren und war auch in der Abwehr dank klasse Reaktionen blitzschnell zur Stelle. „Die Spiele haben ihm gut getan. Er hat sich gesteigert“, sagte Moculescu. „So leid es mir für Markus (Steuerwald, Anm. d. Red.) tut: Ich denke, dass wir mit der Entscheidung für Thomas Kröger als Libero richtig lagen.“

Mit den Leistungen seines gesamten Teams zeigte sich der Coach ebenfalls zufrieden. „Die Bulgaren sind ganz sicher nicht hergekommen, um zwei Mal zu verlieren“, sagte Moculescu, bemühte sich aber sogleich, die guten Ergebnisse zu relativieren. „Ich freue mich, dass wir mit der Weltspitze mithalten können. Rückschlüsse auf ein Ergebnis bei Olympia aber sollte man daraus nicht ziehen.“ Recht still und ohne großes Tam-tam verabschiedete sich Moculescu mit den beiden Begegnungen als Bundestrainer der deutschen Männer-Nationalmannschaft vom deutschen Publikum. „Das waren meine letzten Spiele in dieser Funktion auf deutschem Boden“, sagte er. „Jetzt freue ich mich auf Olympia und lasse mich überraschen, was dort auf mich zukommt. Es wird ein schöner Abschied, denn es gibt wirklich schlimmere Schicksale als eine Mannschaft nach einem Turnier wie den Olympischen Spielen zu verlassen.“

PM/VfB



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