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Pfleghar debütiert als Interims-Bundestrainer

Premiere für Adrian Pfleghar: Zum ersten Mal betreut der Trainer der Volley YoungStars Friedrichshafen als Interims-Bundestrainer die deutsche Jugend-Nationalmannschaft. Am Freitag (25. Juli) beginnt das Abenteuer mit dem ersten von drei Länderspielen gegen Polen

Adrian Pfleghar ist außer Atem. Während er spricht, muss er immer wieder nach Luft schnappen. Nicht etwa, weil der Trainer der Volley YoungStars untrainiert ist - vielmehr muss er sich bei seinem großen Abenteuer enorm spurten. „Ich bin gerade in Kienbaum und auf dem Weg zum Mittagessen“, berichtet er am Telefon und ergänzt: „Ich muss mich etwas beeilen, damit ich nicht zu spät komme.“

Das wäre zwar kein Beinbruch, doch Pfleghar will sich diese Blöße auf keinen Fall geben. Schließlich ist er in Kienbaum erstmals als Cheftrainer einer deutschen Auswahl tätig. Da nämlich Nachwuchs-Bundestrainer Stewart Bernard als Co-Trainer bei der Männer-Nationalmannschaft eingebunden ist, sprang Pfleghar kurzerhand in die Bresche und vertritt diesen in diesem Sommer bei zwei Maßnahmen der Jugend-Nationalmannschaft (Jahrgang 1991/92).

Nach dem seit Montag währendem Aufgalopp in Kienbaum reist Pfleghar mit den deutschen Youngstern nach Trzcianka (Polen). Dort finden am Freitag (25. Juli, 17 Uhr), Samstag (26. Juli, 17 Uhr) und Sonntag (27. Juli, 16 Uhr) drei Länderspiele gegen den Volleyball-Nachwuchs des Vize-Weltmeisters von 2006 statt. „Zur Zeit können wir überhaupt noch nicht einschätzen, was auf uns zukommt“, sagt der Häfler Coach. „Wir haben uns mit diesem Jahrgang international noch nicht gezeigt und wissen auch noch nichts über die Polen.“

Unterstützung erhält Pfleghar in Polen nicht nur vom früheren Nationalspieler Franko Hölzig als Co-Trainer, sondern auch von drei Spielern der Volley YoungStars. Außenangreifer Daniel Heidak, Universalspieler Severin Weiß und Libero Heiko Schlag sind in Trzcianka mit von der Partie und sollen ihr Können unter Beweis stellen. Beim Acht-Nationenturnier, das zwei Wochen später vom 8. bis 12. August in Soria (Spanien) stattfindet, zählt das Häfler Trio nicht mehr zum Aufgebot. Dafür aber rückt mit Patrick Speta ein anderer Akteur aus dem Pool der Volley YoungStars ins Team. „Wir stehen mit dem Jahrgang 1991/92 noch relativ weit am Anfang aller Sichtungs- und Ausbildungsmaßnahmen“, erklärt Pfleghar den Wechsel. „Da ist es sinnvoll, möglichst vielen Spielern eine Chance zu geben, sich zu präsentieren.“

Pfleghar selbst betrachtet seine Premiere als Interims-Bundestrainer als absoluten Glücksfall. „Ich habe diese Aufgabe zum ersten Mal übernommen. Natürlich ist da ein gewisses Kribbeln vorhanden“, sagt er. „Aber es macht sehr viel Spaß. Zugleich ist es eine Herausforderung, mit den besten deutschen Spielern dieser Altersklasse zu arbeiten und spannend, hautnah zu erleben, wo das internationale Niveau in diesem Bereich liegt.“

PM/VfB



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