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TVR-Antrag wird von Bundesligaversammlung angenommen - 1. Bundesliga Männer ab 2009/10 mit 14 Teams?

Nach langen Diskussionen wurde der Antrag des TV Rottenburg, die 1. Bundesliga der Herren auf 14 Teams aufzustocken, bei der Bundesligaversammlung am 17.5.08 in Berlin angenommen. Ein großer Erfolg, für den Manager Jörg Papenheim über ein Jahr gekämpft hat. Allerdings muss das Präsidium des Deutschen Volleyball Verbandes noch zustimmen. Hier scheint noch Ungemach zu drohen.

Denn schon direkt nach der Abstimmung waren Stimmen zu hören, dass die Änderung vom Präsidium verhindert werden solle. Papenheim dazu: „Auch wenn es eine knappe Mehrheit war, so ist das Votum dennoch klar. So funktioniert Demokratie nun mal“. Es wäre in der Tat sehr verwunderlich, wenn die Aufstockung bei den Frauen letztes Jahr auf 14 Teams und dieses Jahr sogar auf 16 Teams abgesegnet wird und bei den Männern andere Regeln gelten sollen.

Vergangenen Freitag hatte sich Bundestrainer Stelian Moculescu, der zusätzlich noch den VfB Friedrichshafen trainiert, bereits dahingehend in der Rheinischen Presse zitieren lassen, dass er am Liebsten nur 10 Teams in der Liga hätte und findet, man solle „den Schwachen den Sauerstoff abschneiden“. „Ein Unding“, sagt Papenheim: „Weder inhaltlich noch sprachlich kann ich diesen Ausführungen ansatzweise zustimmen. Die These, dass immer kleinere Ligen die größte Qualität brächten, halte ich für widersinnig und haltlos. Wir brauchen mehr Vereine, die professionell arbeiten und Volleyball präsentieren. Das geht nur Schritt für Schritt.“ Zudem sieht Papenheim eine Tendenz in der Beletage, dass immer mehr Mittel „nach oben“ verteilt werden. Das Spielsystem mit den anschließenden Play-offs führt dazu, dass die besten Vereine die meisten Einnahmen generieren, also noch mehr in die Mannschaft investieren können und noch besser werden.

Den Weg in die Monokultur will der TVR mit dem Antrag, die Liga aufzustocken, stoppen. TVR- Trainer Müller-Angstenberger dazu: „Wir brauchen mehr Bundesligisten in Deutschland und somit mehr Zentren, in denen für Volleyball gearbeitet wird. Insbesondere die Nachwuchsförderung und Talentsuche wird davon profitieren. Daraus folgt dann natürlich eine breitere Masse an Spielern und dadurch auch mehr gute deutsche Spieler.“ Für den TVR der richtige Weg, denn die eigene Erfahrung zeigt ja, welche Möglichkeiten eine Zugehörigkeit zur ersten Bundesliga bietet.

„Wir wollen beweisen, dass die Entscheidung der Bundesligaversammlung richtig war und dass auch die Vereine aus der zweiten Liga eine gute Rolle in der höchsten Spielklasse einnehmen können und sich organisatorisch, konzeptionell und spielerisch nicht hinter den Etablierten verstecken müssen.“ sind sich Trainer und Manager einig. „Es bleibt zu hoffen, dass die Verantwortlichen im Verband dieses Vorhaben nicht torpedieren.“

PM/TVR



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