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Olympia-Qualifikation Düsseldorf (M): Stelian Moculescu: „Die Mannschaft ist reif für die Olympischen Spiele“

Auf Werbetour befand sich am 14. Mai Männer-Bundestrainer Stelian Moculescu in Düsseldorf. In der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt wurde den Sportredaktionen der BILD, der Westdeutschen Zeitung, der Rheinischen Post, Radio Antenne Düsseldorf sowie die TV-Sender Center.TV und NRW.TV ein Besuch abgestattet, um über die Olympia-Qualifikation vom 23.-25. Mai im ISS Dome in Düsseldorf zu sprechen.Dabei begann der Tag alles andere als optimal: Der Direktflug von Leipzig wurde gestrichen, Moculescu musste über Frankfurt nach Düsseldorf fliegen und traf mit 2,5 stündiger Verspätung ein. Dennoch zeigte sich der Bundestrainer gut gelaunt und meinte: „Wir haben sehr gute Chancen, uns nach 36 Jahren wieder für Olympische Spiele zu qualifizieren Wir sind reif für die Olympia-Teilnahme.“ Weitere Themen waren: Stand der Vorbereitung, Einstufung der Gegner, Einschätzen der Qualifikationschancen und mehr. Im Folgenden einige Antworten von Moculescu.

Über die Gemütslage
- Die ist noch in Ordnung, aber die Spannung steigt von Tag zu Tag. Schließlich ist das die einmalige Chance, dass wir uns für die Olympischen Spiele qualifizieren.

Über den Trainingszustand und die Vorbereitung
- Wir trainieren sehr gut. In den bisherigen fünf Spielen haben wir viermal gewonnen und einmal verloren. Aber ich muss ja auch alle Spieler testen und Aufstellungen ausprobieren, da gucke ich nicht auf die Ergebnisse.

Über die Gegner in Düsseldorf
- Wir haben mit Kuba und Spanien keine leichte Gruppe erwischt, aber es ist natürlich möglich. Kuba ist die große Unbekannte im Turnier, die kommen mit vielen jungen Leuten, die athletisch sind und sehr gut springen, aber technisch Probleme haben. Ich hoffe, das ich noch Videomaterial von den Kubanern von ihren Testspielen in Portugal bekomme. Spanien ist Europameister und eine sehr gute, routinierte Mannschaft, die aber in unserer Reichweite liegt. Mit Taiwan haben wir zu Beginn des Turniers eine Mannschaft, gegen die wir uns in das Turnier spielen können. Die spielen ganz netten asiatischen Volleyball, aber ich glaube nicht, dass sie Probleme machen.

Über die Stärken des DVV-Teams
- Wir haben ein paar Spieler im Team, die hohes internationales Niveau haben. Jochen Schöps gehört zu den drei weltbesten Diagonalspielern, wenn er fit ist. Stefan Hübner ist einer der weltbesten Mittelblocker, Simon Tischer ist als Zuspieler noch am Anfang seiner Karriere, und Björn Andrae ist ein Spieler, der sehr viel Verantwortung übernimmt. Generell haben wir ein sehr gutes Blockspiel und einen guten Angriff. Unser Aufschlag kann auch eine Stärke sein, das hängt von der Tagesform ab.

Über die Schwächen des DVV-Teams
- Wenn wir Bälle verteidigen, haben wir momentan noch Probleme, den Punkt zu machen. Und in der Annahme sind wir auch noch verbesserungsfähig. Uns fehlt ein Riesentalent als Annahmespieler.

Über den DVV-Kader
- Nach de Spiel in Chemnitz werde ich noch einen Spieler streichen, nach Düsseldorf reisen wir mit 14 Spielern an. Hübner soll am 19. und 20. Mai in Düsseldorf testen. Besteht er den Test, spielt er.
- Diese 14 Spieler können sich ernsthaft Gedanken machen, dabei zu sein. Da gibt es nachher ein, zwei Härtefälle.
- Unsere Kaderdecke ist immer noch zu dünn. Wenn ein, zwei Spieler ausfallen, dann bekommen wir Probleme. So war es beispielsweise bei der EM 2003 in Deutschland, als Hübner und Andrae ausfielen.

Über die Olympische Spiele
- Die Olympischen Spiele sind die Vision dieser Mannschaft und der einzige Grund, warum dieses Team so zusammen ist und – hält. Das ist wie eine Familie. Auch für mich wäre es natürlich eine nette Geschichte: Ich bin als Spieler 1972 nach München gekommen und würde als Trainer in Peking gehen.
- Die Mannschaft ist reif für die Olympischen Spiele und soll jetzt die Früchte ernten. Eine Sportart wird durch Olympia geadelt, die Mannschaft spielt in Düsseldorf, um ihren Traum zu verwirklichen.

Über die Zuschauer
- Ich hoffe, dass wir in Düsseldorf die „Hütte“ voll kriegen, und es gegen Spanien um alles geht. Dann haben die Zuschauer die Chance, bei eine „historischen Ereignis“ dabei zu sein, wenn wir uns nach 36 Jahren wieder qualifizieren sollten.

PM/DVV



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