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FIVB beschließt Ausländer-Quote - Von Moltke: "Gut, dass die Vereine Planungssicherheit haben"

Der Volleyball-Weltverband FIVB hat auf einer außerordentlichen Vorstandssitzung am Pfingstmontag in Lausanne erneut über die geplante Ausländerregelung diskutiert und beschlossen, eine Ausländer-Quote einzuführen. Diese sieht vor, dass ab der Spielzeit 2010/2011 nur noch zwei Spieler gleichzeitig auf dem Feld stehen, die ein Internationales Transfer Zertifikat benötigen (dies benötigen beispielsweise nicht in Deutschland geborene Ausländer). Den nationalen Verbänden soll die Möglichkeit eingeräumt werden, einen dritten ausländischen Akteur zuzulassen. Keine Einschränkung soll es bei der Anzahl der Transfers pro Mannschaft geben, jeder Verein kann so viele internationale Profis verpflichten, wie er will.

DVV-Präsident Werner von Moltke meinte zu der Entscheidung: „Zunächst begrüße ich, dass es eine Übergangsregelung gibt, sodass die Vereine Planungssicherheit haben und wissen, woran sie sind. Die nächsten zwei Spielzeiten können so absolviert werden wie bisher. Zudem müssen wir natürlich auch noch den Kongress im Juni (16./17.) in Dubai abwarten, denn dort wird der Vorschlag des FIVB-Vorstandes zur Abstimmung gebracht.“

In der kommenden Spielzeit soll demnach noch die alte Regel gelten, die keine Ausländer-Beschränkung vorsieht. In der Saison 2009/10 wird den nationalen Verbänden nahe gelegt, eine Übergangsregel einzuführen, ab 2010/11 ist die neue Quote bindend.

Von Moltke, der mit DVV-Generalsekretär Lutz Endlich und Liga-Chef Michael Evers in der Woche vor der Entscheidung bei FIVB-Präsident Dr. Ruben Acosta war, sagte weiter: „Ich sehe es durchaus als richtig an, die Nationalmannschaften stärken zu wollen. Ob der von der FIVB eingeschlagene Weg der richtige ist? Unser Strategie, mit der Ausbildung von jungen Talenten, die nachher in die Bundesliga integriert werden, wird von vielen anderen Nationen als vorbildlich angesehen.“

Auch Thorsten Endres, Geschäftsführer der Deutschen Volleyball-Liga DVL, begrüßte zunächst die Übergangslösung und fügte an: „Die anderen Spielsportarten interessiert diese Situation natürlich auch, und ich gehe stark davon aus, dass bis zu der Saison 2010/2011 eine Entscheidung auch hinsichtlich des EU-Arbeitsrechts getroffen wird.“

PM/DVV



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