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Einfach spitze: 8. Double - Friedrichshafen ist Deutscher Meister

Der VfB Friedrichshafen ist Deutscher Meister 2008. Im dritten Finalspiel gegen den SCC Berlin gewannen die Häfler vor 3.900 Zuschauern mit 3:0 (25:18, 25:13, 25:18) und krönten damit eine beeindruckende Serie. In der gesamten Saison nämlich blieb die Mannschaft in Bundesliga und Pokal ungeschlagen

Die Party war ausgiebig und dauerte bis in die frühen Morgenstunden. Erst feierten die Volleyballer vom VfB Friedrichshafen den Gewinn der Deutschen Meisterschaft 2008 in der heimischen Arena mit Fans, Sponsoren und Ehrengästen. Anschließend zogen sie weiter in eine Friedrichshafener Diskothek. „Wir feiern jetzt genauso wie wir gespielt haben“, sagte Christian Pampel. „Denn das haben wir uns verdient.“

Siegesfeier
Deutscher Meister 2008: VfB Friedrichshafen (Foto: Günter Kram)

Die Feierlichkeiten verdienten sich die Häfler am Samstagabend durch eine sehr gute Leistung. Nachdem sie den SCC Berlin in der Finalserie bereits mit 3:2 und 3:0 bezwungen hatten, ließen sie ihren Kontrahenten im dritten Duell keine Chance. In exakt einer Stunde bezwangen sie die Berliner mit 3:0 (25:18, 25:13, 25:18) und ließen sich von den 3.900 Zuschauern feiern. „Es ist nicht so einfach, immer in der Favoritenrolle zu sein“, sagte VfB-Cheftrainer Stelian Moculescu. „Aber die Mannschaft hat das sensationell gemeistert und auch heute wieder sehr gut gespielt.“ SCC-Trainer Michael Warm zollte dem Deutschen Meister Respekt. „Jeder weiß, dass der VfB ein europäisches Spitzenteam ist. In Friedrichshafen wurde ein Umfeld geschaffen, das es in Europa nicht oft gibt“, sagte er. „Es muss daher unser Ansporn sein, da näher heranzurücken.“

Wie schon in den beiden Finalspielen zuvor konnte der VfB auch am Samstagabend auf einen exzellent aufgelegten Pampel bauen. Der deutsche Nationalspieler servierte vier Asse und kam auf eine beeindruckende Angriffsquote von 87 Prozent. Insgesamt sorgte der 28-Jährige für 17 der 75 Häfler Punkte. „In den Finalspielen haben wir den besten Pampel der Saison gesehen“, so Moculescu. „Er war ein Garant für unseren Erfolg.“

Mit dem abschließenden Sieg unterstrichen die Häfler einmal mehr ihre nationale Ausnahmestellung. In allen 33 Spielen in Bundesliga und DVV-Pokal blieben sie ohne Niederlage. Das gelang 1975 zuletzt 1860 München – damals übrigens mit Moculescu als Spieler. „Das ist eine herausragende Leistung“, lobte der Trainer und erklärte das Erfolgsrezept: „Die Mannschaft konnte immer dann, wenn es eng wurde, noch eine Schippe drauflegen.“

Der Erfolg des VfB spiegelt auch in den Zahlen wider. In dieser Saison feierten die Häfler nach dem Pokalsieg bereits den zweiten Titel. Es ist das insgesamt achte sowie vierte Double in Folge. Zudem ist der neunte Gewinn der Deutschen Meisterschaft in der Vereinsgeschichte sowie der vierte in Folge. Beeindruckend: Seit 1998 gewann Friedrichshafen 20 Titel in Meisterschaft, Pokal und Champions League. „Das ist kein Wunder, sondern das Ergebnis harter Arbeit“, sagte Moculescu. „Mein Dank gilt deshalb nicht nur der Mannschaft, sondern allen, die hier mitarbeiten. Ihr seid ein sensationelles Team.“

PM/VfB



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