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TV Rottenburg: Heißer Tanz beim TuS Durmersheim

Der TV Rottenburg nimmt die beiden letzten Saisonspiele ernst, sehr ernst. Beim langjährigen Rivalen TuS Durmersheim setzte sich der personell dezimierte Meister mit 3:2 (22:25, 24:26, 25:20, 25:17, 15:10) durch. Zwischenzeitlich verlor der TVR auch noch Trainer Müller-Angstenberger, der nach einer „roten Karte“ vom Schiedsgericht für einen Satz auf der Tribüne Platz nehmen musste.

24:25 stand es im zweiten Satz gegen die Rottenburger, als Diagonalangreifer Max Lake zum Angriff aus dem Rückraum ansetzte. Das Schiedsgericht pfiff den Angriff mit „Übertritt“ ab und schickte den TVR mit einem 0:2-Satzrückstand in die zehnminütige Pause. Da in Durmersheim nicht wie üblich die Angriffslinie außerhalb des Feldes verlängert ist und der Angriff aber dort vollzogen wurde, kochten die Emotionen hoch. Denn diese Entscheidung konnte der Rottenburger Coach so gar nicht nachvollziehen. „Penetrant, aber nicht unhöflich“, wies Müller-Angstenberger sofort auf die vermeintliche Fehlentscheidung hin, sah dafür die gelbe – und nach der Pause die rote Karte. So durfte Oliver Heiming für einen Satz den Chef spielen, während Müller-Angstenberger auf der Tribüne „abkühlte“.

Der TVR begann gegen Durmersheim mit einer ungewöhnlichen Aufstellung. Dem dezimierten TV Rottenburg fehlten der an Scharlach erkrankte Stefan Schneider, der grippekranke Matthias Pompe und der immer noch an einer Schulterverletzung laborierende Matthias Klippel. Zudem war Routinier Stjepan Masic verhindert. So durfte TVR-Nachwuchshoffnung Felix Böing erstmals von Beginn an spielen und machte eine gute Partie. „Er hat toll gespielt und gezeigt, dass er zu Recht im Kader ist“, lobte Müller-Angstenberger den 18-jährigen Mittelblocker. Zudem schenkte der Trainer Max Lake auf der Diagonalposition und Jonas Kronseder im Zuspiel in der Startformation das Vertrauen.

Der badische Tabellenfünfte, ebenfalls personell angeschlagen, wollte sich allerdings für die deutliche Hinspielschlappe revanchieren und den knapp 350 Zuschauern ein würdiges letztes Heimspiel bieten. Der TVR führte im ersten Satz konsequent bis zum 21:19, dann wollte nicht mehr viel gelingen und die Durmersheimer kämpften sich in den Satz zurück und entschieden ihn mit 25:22 noch für sich. Der zweite Satz verlief sehr ausgeglichen, der TVR hatte beim 24:23 bereits Satzball bevor Unkonzentriertheiten und die oben erwähnte Szene Rottenburg den Satz kosteten.
Nach dem 0:2-Rückstand kamen beim TVR mit Stefan Schmeckenbecher und Kapitän Thomas Welz neue Kräfte und konnten die Partie wenden. Vor allem Stefan Schmeckenbecher bot erneut ein überragendes Spiel und war maßgeblich für den Rottenburger Erfolg verantwortlich. So trat der Diagonalangreifer beispielsweise im fünften Satz bei 3:3 an die Grundlinie und sorgte mit sechs starken Aufschlägen für die Vorentscheidung der Begegnung.

Am kommenden Samstag geht die Saison für den TVR gegen den ASV Dachau zu Ende. Die Partie wird ein letztes Schaulaufen in der diesjährigen Saison, denn Dachau wendete am vergangenen Spieltag den Abstieg aus der 2. Bundesliga ab. Ob dann Rottenburgs Müller-Angstenberger nach seiner Hinausstellung auf der Trainerbank Platz nehmen darf ist unklar, sicher ist jedoch – der TVR wird auch das letzte Spiel ernst nehmen, sehr ernst.

PM/TVR



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