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VfB-Friedrichshafen: Protest-Aktion gegen Ausländerquote- Lasst uns spielen!

Mit T-Shirts mit der Aufschrift „Let us play – lasst uns spielen!“ machten die Volleyballer vom VfB Friedrichshafen beim ersten Finalspiel gegen den SCC Berlin auf die drohende Ausländerbeschränkung aufmerksam. Die Aktion wird nicht allein von Friedrichshafen, sondern derzeit von vielen Klubs auf der Welt durchgeführt

Let us play
"Let us play" fordern die Spieler vom VfB Friedrichshafen. Sie protestierten gegen die geplante Ausländerbeschränkung (Foto: Conny Kurth)

Die Fragezeichen in den Augen der mehr als 3.000 Zuschauer waren überall zu sehen. Warum nur, fragten sie sich, machten sich die Spieler des VfB Friedrichshafen vor dem ersten Finalspiel gegen den SCC Berlin nicht in ihren normalen Trikots warm, sondern in T-Shirts, die vorn mit „Let us play“ und hinten mit „Lasst uns spielen“ bedruckt waren? Die Antwort: Mit der ungewöhnlichen Aktion protestierten die Volleyballer vom Bodensee gegen die geplante Ausländerquote des Volleyball-Weltverbandes (FIVB).

Demnach sollen schon ab der kommenden Saison nur noch maximal zwei Ausländer gleichzeitig auf dem Spielfeld stehen dürfen. Auch eine Beschränkung der Gesamtzahl der Ausländer ist in der Diskussion. „Das ist der Tod des Volleyballs. Wir kommen zurück in die 70-er, als nur zwei oder drei Nationen das Spielgeschehen in Europa bestimmt haben“, sagte VfB-Trainer Stelian Moculescu. „Wir müssen jetzt Zivilcourage zeigen und uns artikulieren. Das kann bis zum Boykott gehen.“ Vom Deutschen Volleyball-Verband (DVV) und der Deutschen VolleyballLiga (DVL) fordert er: „Die müssen sich jetzt ganz klar positionieren.“

Um ein Zeichen zu setzen und vor allem auf das Problem aufmerksam zu machen, schlossen sich die VfB-Volleyballer der T-Shirt-Aktion an, an der sich mittlerweile weltweit Teams beteiligen. Sowohl in Italien als auch in Frankreich und Brasilien liefen die Spieler mit „Let us play“-Shirts auf. „Wir sind auf diese Aktion über die Viertelfinalspiele in der A Uno aufmerksam geworden. Da hat Modena den Anfang gemacht“, erklärt VfB-Manager Stefan Mau. „Also haben wir die Spieler gefragt, ob sie mitmachen wollen. Alle waren von der Idee begeistert.“


Die weiteren Finalpiele des VfB Friedrichshafen um die Deutsche Meisterschaft
15. April (20.15 Uhr) Play-offs Finale 2: SCC Berlin - VfB Friedrichshafen
19. April (19.30 Uhr) Play-offs Finale 3: VfB Friedrichshafen – SCC Berlin
22. April (20.15 Uhr) Play-offs Finale 4: mögliches Entscheidungsspiel auswärts
26. April (19.30 Uhr) Play-offs Finale 5: mögliches Entscheidungsspiel zu Hause

PM/VfB



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