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TV Rottenburg: TVR-Volleyballer zurück im Oberhaus

Die Volleyballer des TV Rottenburg haben Jörg Papenheim wohl das schönste Geburtstagsgeschenk bereitet. 34 Jahre alt wurde der Manager der TVR-Volleyballer am gestrigen Sonntag und wenige Stunden zuvor machte seine Mannschaft mit dem 3:0-Sieg (25:19, 25:23, 25:22) beim Tabellenvierten Kriftel schon drei Spieltage vor Schluss ihr Meisterstück. „Klasse, dass es gleich geklappt hat. So kurz vor der Meisterschaft war ich doch etwas nervös. Jetzt kann ich etwas ruhiger arbeiten“, gab sich Papenheim nach der ersten Freude mit der Mannschaft erleichtert.

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Es ist geschafft! Jubel über die Rückkehr in die 1. Liga beim TVR!
(Foto: N. Vollmer)


22:20 führt der TVR im dritten Satz gegen Kriftel und nicht nur die fast fünfzig mitgereisten Fans machen sich zur Meisterfeier bereit. Das Schiedsgericht ermahnt die Rottenburger ihre Sektflaschen noch einmal beiseite zu stellen, die verletzten Matthias Klippel und Tobias Zachrich tuscheln hinter der Ersatzbank. „Wir werden es doch nicht noch spannend machen“, sagt Klippel leise. Doch um 21.18 Uhr ist es dann soweit. Ein harter Angriffsschlag vom starken Matthias Pompe landete im Krifteler Block und von dort weit neben dem Feld der Rottenburger. „Jaaaaaa“, brüllt TVR-Coach Müller Angstenberger und umarmt seine Mittrainer Heiming und Haug, es ist geschafft. Die Rottenburger sind Meister der 2. Bundesliga Süd und kehren ins Volleyballoberhaus zurück - „Mission Wiederaufstieg“ drei Spieltage vor Schluss erfolgreich beendet. Sektduschen und Bierfontänen ergossenen sich über Spieler, Trainer und Manager und man konnte fast Angst haben, dass es in der Krifteler Halle zu ernsten Wasserschäden kommt. In diesem Moment war das den Rottenburgern allerdings egal, auf diesen Moment hatte die Mannschaft eine Saison lang hingearbeitet und kostete daher die Gelegenheit in vollen Zügen aus.

Einige lautstark intonierte TVR-Hymnen später folgte das Ergebnis von Verfolger Freiburg aus Gotha. Freiburg verlor 1:3. Rottenburg wäre auch mit einer Niederlage Meister geworden, doch am Samstag kommt kaum ein Kommentar zum überraschenden Ergebnis. Eine Tatsache, die TVR-Trainer Müller-Angstenberger zeigt, was den TVR in dieser Saison ausgezeichnet hat.
„Wir haben uns auf unsere eigene Leistung konzentriert, das ist das Erfolgsrezept.“ Angetreten mit dem klar formulierten Ziel „Aufstieg“ und der „stärksten Mannschaft“ war der TV Rottenburg von Beginn an das gejagte Team. Drei Spieltage vor Schluss stehen nur zwei Niederlagen auf dem Konto der Bischofstädter - eine starke Bilanz. „Wir haben uns alle weiterentwickelt.
Dieser Aufstieg ist nicht das Wunder wie vor zwei Jahren, sondern das Ergebnis harter Arbeit der Spieler, Trainer und aller Beteiligten im Umfeld“, sagt Müller-Angstenberger.

Das Gerüst der Mannschaft für kommende Saison steht, vor der Partie verlängerten mit Kapitän Thomas Welz und Max Lake die Spieler Sieben und Acht ihre Verträge. Für Manager Papenheim allerdings kein Grund sich in den kommenden Wochen zurückzulehnen - im Gegenteil „Wir haben noch einige Baustellen, jetzt gibt es aber klare Verhältnisse und wir können die nächsten Schritte konkreter planen.“ Denn bei allen Feierlichkeiten in den nächsten Wochen, die Mission „Klassenerhalt 1. Bundesliga“ ist schon angelaufen.

PM/TVR



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