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VfB Friedrichshafen: Ohne Satzverlust ins Halbfinale

Nach zwei Siegen über die Netzhoppers Königs Wusterhausen ist der VfB Friedrichshafen ins Halbfinale der Play-offs eingezogen. Im Viertelfinal-Rückspiel setzten sich die Häfler in 64 Minuten mit 3:0 (25:14, 25:19, 25:21) durch und profitierten dabei vor allem von einer exzellenten Blockarbeit

Die Volleyballer vom VfB Friedrichshafen sind in der Bundesliga auch weiterhin in beeindruckender Art und Weise auf Erfolgskurs. Nachdem sie am Mittwoch gegen die Netzhoppers Königs Wusterhausen bereits das Hinspiel des Play-off-Viertelfinals zu ihren Gunsten entscheiden konnten, gewannen sie am Karsamstag auch das Rückspiel in 64 Minuten mit 3:0 (25:14, 25:19, 25:21). Damit zogen die Häfler ohne Satzverlust ins Halbfinale ein und gaben in den vergangenen 13 Bundesligapartien nur einen einzigen Durchgang ab. „Kompliment an die Jungs, dass sie das so durchziehen“, sagte Co-Trainer Ulf Quell, der Cheftrainer Stelian Moculescu in Bestensee, der Spielstätte der Netzhoppers, vertrat. „Noch aber haben wir in der Meisterschaft nichts gewonnen. Erst am Ende wird abgerechnet.“

Quell schenkte der gleichen Formation wie schon am Mittwoch das Vertrauen und schickte damit neben Lukas Tichacek, Christian Pampel, Joao José, Idi und Markus Steuerwald im Außenangriff Robert Hupka sowie in der Mitte Marc Honore auf das Feld. Von Anfang an gingen diese konzentriert zur Sache und ließen nie einen Zweifel aufkommen, dass sie nicht nur den Einzug in die Runde der besten Vier perfekt machen wollten, sondern auch keinesfalls gewillt waren, auf diesem Weg auch nur einen Satz zu verschenken. Die Folge: In 19 beziehungsweise 21 Minuten sicherten sich die Häfler die ersten beiden Durchgänge und erlaubten ihren Kontrahenten nicht einmal 20 Zähler. „Das war schmerzarm“, urteilte Quell, „ganz schmerzarm“.

Erst, als die Netzhoppers im dritten Satz mit 0:2 vorn lagen und damit zum ersten Mal die Führung erobert hatten, kam etwas Stimmung unter den 700 Zuschauern in der Landkostarena auf. Das änderte sich allerdings schnell. Denn schon beim 5:2 hatte Friedrichshafen die Kräfteverhältnisse wieder zurecht gerückt und ließ sich den Vorsprung nicht mehr aus der Hand nehmen. Den entscheidenden Unterschied machte dabei das bessere Aufschlag-, vor allem aber das bessere Blockspiel der VfB-Akteure. Sage und schreibe elf Blockpunkte verbuchten sie in den drei Sätzen – eine klasse Ausbeute. Interessant zudem: Pampel (12), Hupka (11) und José (13) punkteten allesamt zweistellig während Königs Wusterhausens bester Punktesammler Hidalgo Oliva Salvador auf gerade einmal neun Zähler kam. „Das war eine geschlossene Mannschaftsleistung“, so Quell. „Ich freue mich, dass das Team seine Leistung aus dem Hinspiel bestätigen konnte.“

Im Halbfinale trifft der amtierende Deutsche Meister und Pokalsieger 2008 nun auf den Gewinner des Viertelfinalduells zwischen Generali Haching und evivo Düren. Nachdem Haching am Donnerstag mit 3:0 gewann, setzte sich Düren am Karsamstag ebenfalls mit 3:0 durch, so dass die Entscheidung über den Halbfinal-Einzug erst am Ostermontag fällt. Die Spieltermine indes stehen schon fest. Das Hinspiel findet am 2. April (20 Uhr) in Friedrichshafen, das Rückspiel am 6. April (17.30 Uhr) in Haching beziehungsweise Düren statt. Das Entscheidungsspiel würde am 8. April (20.15 Uhr) in Friedrichshafen ausgetragen.

Die nächsten Spiele des VfB Friedrichshafen
2. April (20.00 Uhr) Play-offs Halbfinale: VfB Friedrichshafen – Generali Haching/evivo Düren
6. April (17.30 Uhr) Play-offs Halbfinale: Generali Haching/evivo Düren - VfB Friedrichshafen
8. April (20.15 Uhr) Play-offs Halbfinale: Entscheidungsspiel

PM/VfB



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