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Unglaublich, aber wahr: Friedrichshafen schlägt Treviso

Der VfB Friedrichshafen hat in der Indesit European Champions League den ersten Schritt gemacht, um das Final Four zu erreichen. Im Viertelfinal-Hinspiel bezwang der Titelverteidiger den Champions-League-Sieger 2006 Sisley Treviso (ITA) mit 3:2 (25:16, 25:22, 14:25, 22:25, 15:11)

Als der Matchball in Treviso verwandelt war, brach zuhause in Friedrichshafen ein wahrer Jubelsturm aus. Gut 700 Fans hatten sich zum Public Viewing im Foyer der Arena versammelt und übertrafen damit die Anzahl der Zuschauer im Palaverde fast, die Stimmung dagegen ganz sicher. Sie hatten allen Grund zur Freude, hatte doch der VfB Friedrichshafen im Viertelfinal-Hinspiel der Indesit European Champions League das fast Unmögliche mögliche gemacht und Sisley Treviso (Italien) mit 3:2 (25:16, 25:22, 14:25, 22:25, 15:11) bezwungen.

„Wir haben im ersten sowie zweiten Satz überragend und danach gut gespielt“, sagte ein sichtlich erfreuter Cheftrainer Stelian Moculescu. „Gegen viele andere Mannschaften hätte das gereicht, um 3:0 oder 3:1 zu gewinnen. Aber eben nicht gegen ein Team wie Treviso.“

Hochkonzentriert gingen die Häfler – mit Lukas Tichacek, Christian Pampel, Lukas Divis, Idi, Juliano Bendini, Joao José und Markus Steuerwald in der Startaufstellung – in die Begegnung und erwischten einen so guten Start, dass sich so mancher Zuschauer und auch Trevisos Trainer Renan dal Zotto ungläubig die Augen rieb. Ruck-zuck hatte sich Friedrichshafen auf 13:8 abgesetzt, musste beim 14:14 den Ausgleich hinnehmen, aber entschied den ersten Satz dank eines eindrucksvollen Schlussspurts für sich. Im Stile eines europäischen Spitzenteams spielte das VfB-Ensemble weiter. Mit ihren Aufschlägen übten die Schmetterkünstler vom Bodensee ungeheuren Druck aus und standen danach ein ums andere Mal im Block goldrichtig.

So einfach wollte sich der amtierende Italienische Meister und Pokalsieger nicht in die Schranken weisen lassen. Während auf VfB-Seite die Konzentration geringfügig nachließ und die Aufschläge nicht mehr mit letzter Konsequenz serviert wurden, fand Treviso immer besser in die Partie und spielte sich einen immer größeren Vorsprung bis zum 21:13 heraus. Genug, um den dritten Abschnitt für sich zu entscheiden. Danach aber drehte sich das Blatt wieder. Bis zum 12:9 lag Friedrichshafen vorn, ehe Treviso aufkam, beim 15:14 zum ersten Mal die Führung erobert hatte und den Satzausgleich schaffte. Angeführt vom bärenstarken José, er mit einer Erfolgsquote von 71 Prozent zum besten Angreifer der Partie avancierte, spielte der VfB im Entscheidungssatz beeindruckend auf und führte mit 12:6. Mit einer Aufschlagserie brachte Trevisos Gustavo sein Team zwar noch einmal bis auf 13:11 heran, am Sieg Friedrichshafen aber änderte das nichts mehr.

"Wir hatten die große Chance auf einen 3:0-Sieg“, sagte José. „Aber wir haben gewonnen und das ist letztendlich wichtig.“ Auch, wenn dem VfB beim Rückspiel am kommenden Donnerstag (13. März, 20 Uhr) in Friedrichshafen eine 2:3-Niederlage zum Erreichen der Finalrunde der besten Vier am 29. und 30. März in Lodz (Polen) genügen könnte, will man sich auf keine Rechenspiele einlassen. „So etwas werden wir nicht machen“, sagt Robert Hupka. „Wir werden auf Sieg spielen. Das ist das Beste.“

Die nächsten Spiele des VfB Friedrichshafen
09. März (15.30 Uhr) DVV-Pokal, Finale: VfB Friedrichshafen – evivo Düren
13. März (20.00 Uhr) CHL: VfB Friedrichshafen – Sisley Treviso (ITA)

PM/VfB



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