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VfB Friedrichshafen: Ab Satz zwei lief alles nach Plan

In der Volleyball-Bundesliga bleibt der VfB Friedrichshafen in der Erfolgsspur. Beim 3:1 (18:25, 25:16, 25:20, 25:20) über den Tabellensechsten VC Leipzig mussten die Häfler zwar einen Satzverlust hinnehmen, legten sich danach jedoch umso mehr ins Zeug und machten ihren 21. Bundesligasieg in dieser Saison perfekt

Wer am Samstagabend die Bundesligapartie zwischen dem VC Leipzig und dem VfB Friedrichshafen verfolgte, musste sich unweigerlich an das erste Aufeinandertreffen beider Teams in dieser Saison erinnern. Wie schon Mitte Dezember ließen sich die Häfler den ersten Satz von einem couragiert auftretenden VCL abluchsen, siegten letztendlich jedoch verdient mit 3:1 (18:25, 25:16, 25:20, 25:20). „Leipzig hat den ersten Satz verdient gewonnen“, sagte Ulf Quell, der Cheftrainer Stelian Moculescu in Leipzig vertrat, und fügte mit einem Augenzwinkern hinzu: „Glücklicherweise hat das Spiel danach seinen erwarteten Verlauf genommen.“

Zu Spielbeginn allerdings lief alles noch gar nicht planmäßig. Die Leipziger, und dabei allen voran Zuspieler Igor Wiederschein, setzten die Gäste vom Bodensee mit ihren Aufschlägen enorm unter Druck. Sie sorgten damit dafür, dass einerseits die VfB-Annahme wackelte und die Sachsen andererseits einen Vorsprung aufbauten, der kaum noch aufzuholen war. Über 2:8, 10:16 und 16:22 hatten die Häfler den ersten Satz schneller verloren, als ihnen lieb war.

„Leipzig hat im Aufschlag alles getroffen. Wir dagegen sind einfach nicht in die Gänge gekommen“, sagte Quell. „Unsere Jungs haben gemerkt, dass sie Gas geben müssen, um zu gewinnen.“ Angeführt von einem sehr gut aufgelegten Christian Pampel, der insgesamt 21 Punkte beisteuerte und eine hervorragende Angriffsquote von 74 Prozent vorzuweisen hatte, drehte Friedrichshafen nun den Spieß um. Die Annahme stand stabiler, der Service kam druckvoller und auch die Block-Feldabwehr funktionierte besser, so dass die VfB-Akteure Abschnitt zwei souverän für sich entschieden. Auch im dritten Durchgang führten sie bereits mit 16:13 als Leipzig aufholte und zumindest bis zum 20:20 einen packenden Kampf bot. Auch danach bekamen die Häfler den Sieg keinesfalls geschenkt. Energisch bot der VCL Paroli, hatte jedoch letztendlich das Nachsehen. „Wichtig war, dass wir nach dem Verlust des ersten Satzes zurück ins Spiel gefunden haben“, so Quell.

Auf Wechsel übrigens verzichtete der Coach während der vier Sätze völlig und ließ stattdessen die Stammformation mit Pampel auf der Diagonalen, Lukas Tichacek im Zuspiel, Lukas Divis und Idi im Außenangriff, Joao José und Juliano Bendini in der Mitte sowie Markus Steuerwald auf der Liberoposition durchspielen. Quell: „Sie sollten die Situation nach dem verlorenen Satz selbst lösen und dadurch Selbstvertrauern für die anstehenden Aufgaben tanken.“ Das werden sie brauchen, schließlich stehen für Friedrichshafen in den beiden kommenden Wochen die Viertelfinalspiele in der Indesit European Champions League gegen Sisley Treviso (ITA) (6. und 13. März) sowie das DVV-Pokalfinale gegen evivo Düren (9. März) auf dem Programm.

Die nächsten Spiele des VfB Friedrichshafen
06. März (20.30 Uhr) CHL: Sisley Treviso (ITA) – VfB Friedrichshafen
09. März (15.30 Uhr) DVV-Pokal, Finale: VfB Friedrichshafen – evivo Düren
13. März (20.00 Uhr) CHL: VfB Friedrichshafen – Sisley Treviso (ITA)

PM/VfB



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