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DVV–Pokalfinale (F/M): Einhelliger Tenor: “Wir erwarten ein Riesenfest”

Wenige Tage vor den beiden Pokalfinals der Männer und Frauen am 9. März im GERRY WEBER STADION in Halle (Westfalen) gab es an gleicher Stelle ein hochkarätig besetztes Pressegespräch mit Beteiligten am sportlichen Part sowie zahlreichen Medienvertretern. Dabei gab es aus vieler Munde eine klare Vorstellung zu hören: “Wir erwarten ein Riesenfest.” Die Vorfreude bei den Teams ist groß, der Kartenvorverkauf verspricht einiges und das Medieninteresse ist spürbar.

Treffen in Halle
Um diesen Pokal des Deutschen Volleyball-Verbandes geht es am 9. März im GERRY WEBER STADION. Stellvertretend für ihre Mannschaften halten bereits (von links) Helmut von Soosten NA.Hamburg), Mirko Culic (evivo Düren), Stefan Mau (VfB Friedrichshafen) und Han Abbing (VfB Suhl) den Pokal in ihren Händen. (Foto: Conny Kurth)

Werner von Moltke (Präsident des DVV):
Die Olympia-Qualifikation war aus sportlicher Sicht leider nicht erfolgreich, dafür jedoch aus organisatorischer. Das GERRY WEBER STADION ist jetzt in der ganzen Volleyball-Welt bekannt. Die Pokalfinals 2006 und 2007 waren ein voller Erfolg, das soll 2008 wieder so sein. Die Bedingungen in Halle sind sehr professionell. Das wird von allen Seiten honoriert, und das benötigt unser Sport auch. Ein Pokalfinale ist ein einmaliges Event und kein normales Ligaspiel. Wir wollen ein Riesenfest feiern.

Thorsten Endres (Geschäftsführer der DVL):
Mit unseren Partnern DVV, GERRY WEBER und WVV haben wir eine Veranstaltung auf die Beine gestellt, die ihresgleichen sucht. Vor drei Jahren hatten wir die Vision von 5000 bis 6000 Zuschauern. Dann waren es im ersten Jahr 11.000 und im Jahr darauf 10.100. Dieser Erfolg hat bei den Teams Begehrlichkeiten geweckt. Alle wollen dabei sein. Mit diesem neuen Imageträger zeigen wir, dass Volleyball große Arenen füllen kann. Auch bei den Medien ist das Interesse spürbar. Ob in der ARD-Sportschau, im MDR, NDR, WDR und SWR, überall wird etwas übertragen. Zudem gibt es die Finals live bei sportdigital.tv und www.dvl.tv.

Helmut von Soosten (Trainer NA.Hamburg):
Bislang konzentrieren wir uns noch auf die Meisterschaft, wo wir am Freitag in Suhl gewinnen wollen, um die Meisterrunde zu erreichen. Aber ab Montag gilt unser ganzer Fokus dem Pokalendspiel. Da wird die Tagesform entscheidend sein. Beide Teams werden nervös sein und wer vor dieser Kulisse damit besser umgehen kann, wird wohl gewinnen. Es wäre unser erster Titel und ein solcher Erfolg würde allen im Team und Verein und im Umfeld viel Druck nehmen.

Han Abbing (Trainer VfB Suhl):
Unsere Duelle waren oft sehr knapp und gingen über fünf Sätze. Das wird am 9. März vielleicht wieder so sein. Volleyball spielt in einer kleinen Stadt wie Suhl eine große Rolle. Jeder Taxifahrer spricht mich auf unsere Ergebnisse an. Wenn wir das Finale verlieren, wird der Gang am Montag zum Supermarkt sicher unangenehm. Aber wir hoffen auf die lautstarke Unterstützung der 1300 Fans, die uns nach Halle begleiten werden.

Kerstin Ahlke (Spielführerin NA.Hamburg):
Bei der Olympia-Qualifikation im Januar waren wir an einem Tag hier, um die Atmosphäre zu schnuppern. Das hat uns sehr begeistert. Bisher haben wir das Pokalendspiel noch ausgeblendet, weil in der Liga viel auf dem Spiel steht. Aber das wird sich Montag ändern.

Maja Adam Ilic (Spielführerin VfB Suhl):
In der Liga gibt es eine große Ausgeglichenheit, sieben bis acht Teams können um die Plätze eins bis drei mitspielen. Kurz vor dem Halbfinale in Vilsbiburg haben wir im Ligaspiel gegen Vilsbiburg verloren und dann den Endspieleinzug geschafft. Jetzt hoffe ich auf zwei Siege gegen Hamburg, erst am Freitag, dann am 9. März.

Mirko Culic (Trainer evivo Düren):
Friedrichshafen ist klarer Favorit: In der Bundesliga sind sie ungeschlagen und auch in der Champions League agieren sie auf starkem Niveau. Der Pokal hat aber auch im Volleyball seine eigenen Gesetze, und ich hoffe, dass meine Spieler ihre Chance erkennen und nutzen. Dazu müssen alle zehn Spieler ihre beste Leistung bringen. Wir freuen uns, bei diesem Event vor 10.000 Zuschauern dabei zu sein und werden alles tun, um eine Überraschung zu schaffen.

Sven Anton (Spieler evivo Düren):
Wir fahren nach Halle und wollen ein gutes Spiel machen. Natürlich ist Friedrichshafen der Favorit, aber wir werden uns nicht kampflos geschlagen geben. Sonst können wir auch in Düren bleiben und Friedrichshafen den Pokal schenken. Der Igel gewinnt auch gegen den Hasen…

Stefan Mau (Manager VfB Friedrichshafen):
Unser Erfolg basiert auf harter Arbeit, einem hervorragenden Trainer und dem professionellen Umfeld. Stelian Moculescu ist der personifizierte Erfolg in Friedrichshafen. Wir haben mittlerweile auch im Ausland einen hohen Stellenwert und den Ruf, junge Spieler gut auszubilden.

Joao José (Spielführer VfB Friedrichshafen):
Ich habe gute Erinnerungen an die Pokalfinals, natürlich auch, weil wir zweimal gewonnen haben. Wir haben gegenüber Düren den Vorteil, zweimal schon im GERRY WEBER STADION gespielt zu haben, dort herrschen schwierige, ungewohnte Verhältnisse. Es ist phantastisch, vor so vielen Zuschauern zu spielen. Ich hoffe, Düren zu schlagen, aber gegen die Mannschaft ist es oft schwer zu spielen. Der Pokalsieg ist eines unserer Hauptziele.

Stelian Moculescu (Trainer VfB Friedrichshafen):
Die Finals 2006 und 2007 waren sehr schön, natürlich auch, weil wir gewonnen haben. Es ist nicht alltäglich, in Deutschland vor 10.000 Zuschauern und mehr zu spielen. Wir nehmen die Favoritenrolle an, werden Düren aber nicht unterschätzen. Düren hat sich in der Bundesliga etabliert und stand in den vergangenen Jahren im Finale um die Deutsche Meisterschaft. Der Pokalsieg und die Deutsche Meisterschaft sind die beiden Ziele, die wir anpeilen. Die Champions League sehe ich eher als Rosine auf dem Kuchen.

André Gizinski (GERRY WEBER Management & Event OHG):
Vor drei Jahren haben wir alle sehr überrascht von dem tollen Erfolg, den wir mit 11.000 Zuschauern hatten. Ich bin sehr optimistisch, dass wir 2008 ein ähnlich gutes Event auf die Beine stellten. Die Grenze von 6.000 verkauften Tickets haben wir schon überschritten. Volleyball lebt von vielen Emotionen, deshalb erhören wir mit einem attraktiven Rahmenprogramm den Mehrwert der Finals.

Informationen rund um das Pokalfinale:
Das Endspiel der Frauen zwischen NA.Hamburg und dem VfB Suhl beginnt um 13. Uhr. Ab 15.30 Uhr findet das Männer-Finale zwischen dem VfB Friedrichshafen und evivo Düren statt.

Tickets können über eine Hotline (05201/818-0) geordert werden oder per E-Mail an karten@gerryweber-world.de sowie bei allen CTS-Vorverkaufsstellen.

(PM/DVV)



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